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20.5.2013 : 21:42 : +0200

Tierheim Kronach

Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken)

Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de

Nicoletta

Nicoletta“, weiblich, kastriert, Pointer-Bretonischer Spaniel, 5 Jahre (geb. 15.03.08), 47 cm 

Nicoletta ist einer der Hunde, die im Leben noch überhaupt keine Chance hatten. Vor etwa vier Jahren wurde sie – damals noch eine ganz junge Hündin – auf der Straße in Spanien gefunden und in unser dortiges Partner-Tierheim Albolote/Granada gebracht. Seit damals vergingen vier lange Jahre, in denen sich niemand für die goldige Hündin interessiert hat. Tagein, tagaus wartete Nicoletta in ihrem Tierheim-Zwinger auf die große glückliche Wende in ihrem Leben. Doch außer dem täglichen Saubermachen, Füttern, ein paar Streicheleinheiten der Tierpfleger und Spielchen mit den anderen Hunden passierte nichts Aufregendes. So war für Nicoletta die tägliche Fütterung das Highlight des Tages und da sie sonst nichts Besseres zu tun hatte, fraß sie sich im Laufe der Jahre eine kleine Schicht Kummerspeck an. Inzwischen ist sie schon eine richtige kleine Knutschkugel geworden... Die Aussichten, dass sie vielleicht doch irgendwann einmal jemand adoptieren würde, standen leider sehr schlecht. Unter den 250 anderen Tierheim-Insassen in Spanien fiel sie kaum auf – nur ein brauner Hund von vielen. So viele Schicksale, so viele vergebliche Hoffnungen… Wir wissen natürlich, dass wir nicht jedem Hund helfen können, aber auch wenn es nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein ist, bedeutet das für den einzelnen Hund dennoch sehr viel. Und da wir Nicoletta unbedingt eine Chance geben wollten, durfte sie im April zu uns nach Kronach ausreisen, als wir ein Plätzchen im Tierheim für sie frei hatten.Für diese liebe Seele, die im Leben noch nie wirklich Glück hatte, muss es doch auch irgendwann endlich einmal ein Happy-End geben! Nicoletta hätte es so sehr verdient! Sie ist so ein dankbarer Goldschatz, dass man sie unbedingt sofort ins Herz schließt, wenn man sie kennengelernt hat. Sie ist absolut freundlich und gutmütig zu jedermann und möchte mit jedem Menschen gut Freund sein. Auch Kinder mag sie sehr gern. Wenn es nach Nicoletta ginge, würde ihr Tagesablauf hauptsächlich aus Schmusen bestehen. Sie hat so einen ungeheuren Nachholbedarf, dass sie jede Sekunde nutzt, um ein paar Streicheleinheiten zu ergattern. Mit Vorliebe rollt sie sich dabei dann auf den Rücken, präsentiert ihr kleines Speckbäuchlein und streckt alle vier Beine in die Höhe, so dass sie aussieht wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt. :-) Sie schmiegt sich an ihre Bezugspersonen, kuschelt mit ihnen oder versucht, ihnen auf den Schoß zu krabbeln – vor lauter Liebe möchte sie schier in einen hineinkriechen. Wenn man dann zärtlich mit ihr kuschelt, räkelt sie sich wohlig und grunzt zufrieden. Gerne nimmt sie auch vorsichtig die Hand ihrer Bezugsperson ins Maul, um so ihre Liebe und Dankbarkeit zu demonstrieren. Leider haben wir schon nach kurzer Zeit festgestellt, dass Nicoletta an manchen Tagen mit dem rechten Hinterbein humpelt und ab und zu sogar nur auf drei Beinen läuft. Es ist aber nicht jeden Tag gleich, an manchen Tagen merkt man auch fast gar nichts. Bei einer Untersuchung in einer Tierklinik stellte sich heraus, dass die arme Hündin bereits in jungen Jahren einen Kreuzbandriss am rechten Hinterbein hatte, der aufgrund von fehlender tierärztlicher Behandlung von allein, aber mehr schlecht als recht zusammengewachsen ist. Die Natur versucht zwar immer, sich selbst zu helfen, doch leider glückt dies ohne menschliches Eingreifen nicht immer optimal. Laut Tierklinik liegt dies nun aber schon so lange zurück, dass alles längst verheilt und verwachsen und eine Operation nicht mehr möglich ist. Nicoletta wird wohl oder übel mit ihrer kleinen Behinderung leben müssen, was die tapfere Maus aber auch sehr gut kann. Da diese schon seit Jahren besteht, hat sich Nicoletta daran gewöhnen können und kommt gut damit zurecht. Eventuell könnte man ihr mit der Zufütterung von Muschelkalkpulver etwas Erleichterung verschaffen, ansonsten aber ist eine weitere tierärztliche Behandlung nicht möglich und auch unnötig. Mit ihrer kleinen Behinderung sollte Nicoletta natürlich nicht gerade zu Menschen vermittelt werden, die stundenlange Power-Märsche absolvieren wollen. Das wäre für die Knutschkugel dann doch etwas zuviel. Normal bemessene Spaziergänge von 1-2 Stunden schafft sie aber spielend und hat dabei auch noch eine Menge Spaß. Auf keinen Fall sollte man den Fehler machen, sie nun zu sehr zu schonen, denn gemäßigtes Laufen tut ihr gut und hilft auch dabei, ihr kleines Speckbäuchlein abzutrainieren. Die überflüssigen Pfunde sind für ihre Gelenke nämlich nicht gerade zuträglich… 

Wir wissen nicht, ob Nicoletta überhaupt schon einmal in einem Haus gelebt hat. Da sie aber sehr ruhig und brav ist, sollte es für sie kein Problem sein, sich an den Tagesablauf in einem Menschen-Haushalt zu gewöhnen. Sie liebt es, sich im Tierheim in ihr gemütliches Körbchen zu kuscheln, sie ist bei uns sehr sauber und wir denken, dass sie auch einmal allein gelassen werden kann. Mit anderen Hunden versteht sich Nicoletta sehr gut. Ihr ganzes Leben lang waren ihre Zwingerkollegen ihre einzigen Freunde. Sie könnte daher sicher auch gut als Zweithund leben. Nicoletta wäre am besten für eine ruhige Familie geeignet, die zwar durchaus gerne etwas unternimmt, aber keine sportlichen Höchstleistungen erwartet. Auch Kinder wären kein Problem, solange sie liebevoll mit der Schmusebacke umgehen. Doch auch für ein älteres, aber noch rüstiges Ehepaar wäre Nicoletta sicher eine problemlose, anhängliche und angenehme Begleiterin. Wer hat ein Herz für diesen goldigen kleinen Schmuseschatz und schenkt Nicoletta endlich all das, nach dem sie sich schon so viele Jahre lang schmerzlich sehnt: Geborgenheit, Menschen, die nur für sie da sind, viele Kuscheleinheiten und eine richtige Familie für immer. Wo findet Nicoletta das längst verdiente Happy-End?

Kontakt:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de 

 

Peggy

„Peggy“, weiblich, Yorkshire Terrier, 11 Jahre (geb. 10/01), 27 cm 

Wer Peggy als „klein“ bezeichnet, übertreibt eigentlich maßlos... Das wuschelige Zwerglein müsste man viel treffender als „winzig“, ja gerade „mikroskopisch“ :-) beschreiben. Sie ist definitiv kleiner als eine ausgewachsene Katze und man muss schon gut aufpassen, dass man in der Wohnung nicht aus Versehen auf sie tritt. :-)Aber nun Spaß beiseite! So wirklich zum Lachen ist der kleinen Yorkidame im Moment nämlich nicht. Sie wurde als Scheidungswaise bei uns im Tierheim abgegeben, da keiner ihrer Besitzer die Kleine behalten konnte. Leider fürchten wir, dass sich auch schon in der letzten Zeit niemand mehr so richtig um sie gekümmert hat, denn ihr Fell war ziemlich verfilzt und ihre Krallen so lang, dass sie schon im Kreis wuchsen… Auch mussten wir der Kleinen erst mal vom Tierarzt die Zähne richten lassen, denn diese waren extrem schlecht, so dass ihr das Fressen sichtlich schwer fiel und sie harte Bröckchen gar nicht mehr kauen konnte. Diese Maßnahme war wirklich dringend notwendig: Peggy mussten 9 Zähne gezogen werden! Doch auch mit stark reduziertem Zahnbestand kommt der tapfere Minihund bestens zurecht. Im Gegenteil! Jetzt fällt ihr das Fressen viel leichter, so dass sie sogar ein bisschen zugenommen hat. Natürlich sollte man beim Futterkauf darauf achten, ein Trockenfutter mit möglichst kleinen Bröckchen zu erwerben, die man vor der Fütterung auch noch in warmem Wasser einweichen und mit etwas Dosenfutter vermischen sollte.Charakterlich lässt sich über die kleine Wuscheline wirklich nur das Allerbeste sagen, denn Peggy ist absolut lieb und freundlich zu allen Menschen, kinderlieb und gutmütig. Sie lässt alles mit sich machen und hat auch alle Prozeduren beim Tierarzt vorbildlich und klaglos über sich ergehen lassen. Sie ist es gewöhnt, hochgehoben zu werden und verträgt sich meist auch gut mit anderen Hunden und sogar mit Katzen. Klar kann sie manchmal auch etwas eifersüchtig oder zickig sein, aber sie meint es nie wirklich böse und ist nur etwas vorlaut. Da Peggy im Tierheim so unglücklich war, lebt sie im Moment bei einer unserer Tierpflegerinnen zuhause auf Pflege und versteht sich dort bestens mit einer bereits anwesenden Hündin und einer Katze.

Im Haus ist Peggy ebenfalls superbrav, ruhig und angenehm. Sie genießt es, auf dem Sofa zu kuscheln und hat es gern warm und gemütlich. Ihr Pflegefrauchen begleitet sie mit großer Anhänglichkeit und fordert auch immer wieder Streicheleinheiten ein. Peggy ist stubenrein, braucht aber regelmäßig (und vor allem gleich früh morgens) eine kurze Gassi-Runde zum Geschäftchen-Machen. Ansonsten kann sie aber auch ohne weiteres einmal ein paar Stunden allein bleiben. Sie kläfft nicht und man merkt sie kaum. Und ab 7 Uhr abends möchte sie dann ihre Ruhe haben und Heia machen. :-)Kleine Spaziergänge findet die Wuscheline toll, aber für längere Märsche ist sie verständlicherweise nicht geeignet. Dafür kann man sie bei ihrer geringen Größe aber auch leicht ein Stückchen tragen, wenn sie sich ausruhen möchte.Regelmäßige Fellpflege ist selbstverständlich nötig, damit die seidigen langen Haare nicht verfilzen.Wie schön wäre es, wenn diese winzige Maus in einer netten Familie einziehen dürfte, wo sie so richtig geliebt, verwöhnt und umsorgt wird! Peggy wäre auch ideal für ältere Leute geeignet. Wer hat ein Herz für unsere kleine Wuscheline? 

Kontakt:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de  

Lucky

Lucky“, männlich, Dobermann, 13 Jahre (geb. 2000), 70 cm 

Uuups! Wo bin ich denn hier auf einmal gelandet? Überall Gitterstäbe, Fliesen und andere Hunde, die mich anbellen! Warum hat mich mein Herrchen an diesen merkwürdigen Ort gebracht? Und wo ist es überhaupt geblieben??? Gerade eben war ich noch daheim, auf meinem gemütlichen Plätzchen, und nun hat sich von einer Sekunde auf die andere alles so drastisch verändert. Ob das alles wohl damit zusammenhängt, dass mein Frauchen schwer krank ist? Ich weiß, dass sie im Krankenhaus ist und Herrchen sich große Sorgen macht. Auch für mich waren die letzten Wochen nicht leicht, denn da mein Frauchen nicht mehr daheim ist und mein Herrchen den ganzen Tag auf der Arbeit oder im Krankenhaus verbringt, bin ich fast immer allein und niemand hat Zeit für mich.Das immerhin hat sich nun geändert. So merkwürdig dieser neue Ort auch ist, an den ich gebracht worden bin, hier ist immer etwas los und irgendjemand hat Zeit für mich. Den ganzen Tag laufen Hunde und Menschen an meinem Zwinger vorbei, es gibt viel zu sehen und zu hören, ich werde viel gestreichelt und so viele Spaziergänge wie in den letzten Tagen durfte ich schon lange nicht mehr unternehmen.Die anderen Hunde haben mir erklärt, dass dieser merkwürdige Ort hier „Tierheim“ heißt und dass hier Tiere untergebracht sind, die kein Zuhause mehr haben. Also so ist das! Ich habe also kein Zuhause mehr! Keine Familie, die mich liebt und die für mich da ist! So langsam spüre ich, wie die Panik in mir hochsteigt. Was mache ich denn jetzt? Ich bin 13 Jahre alt und habe mein ganzes Leben mit einer Familie verbracht und gerade jetzt, im Alter, als ich dachte, ich könnte einen gemütlichen und geruhsamen Lebensabend verbringen, stehe ich ganz allein da! Die anderen Hunde sagen, dass die meisten Menschen nur junge Hunde aufnehmen möchten und nur selten jemand ein Herz für so einen armen alten Opi wie mich hat. Es gibt Hunde, die schon seit Jahren hier leben, aber ich will das nicht!!! Ich sehne mich nach Geborgenheit und Sicherheit. Was soll nur aus mir werden?

Doch gerade als das Unglück am größten ist, sind da auf einmal zärtliche Hände, die mich streicheln und liebkosen und nette Menschen, die liebevoll mit mir reden und mir Mut zusprechen. Sie beruhigen mich und sagen, dass sie alles tun werden, um eine neue Familie für mich zu finden, so dass ich meinen Lebensabend nicht im Tierheim verbringen muss. Ihre Berührungen und Worte tun mir gut und auch in den nächsten Tagen erfahre ich soviel Positives, dass ich nicht mehr ganz so arg mit meinem Schicksal hadere. Und selbst wenn es vielleicht nirgends eine neue Heimat für mich geben sollte und ich für immer an diesem merkwürdigen Ort hier bleiben muss, gäbe es sicher noch Schlimmeres auf der Welt. Aus den Erzählungen der anderen Hunde weiß ich, dass es noch weitaus traurigere Schicksale gibt als meines. Aber nun denke ich erst einmal optimistisch und hoffe, dass ich doch noch ein bisschen Glück haben darf. Übrigens müsst Ihr überhaupt keine Angst vor mir haben, auch wenn ich so groß bin. Ich bin nämlich ein total lieber und gutmütiger Kerl, der auf alle Menschen freundlich zugeht, alles mit sich machen lässt und einfach nur dankbar ist, wenn man lieb zu mir ist. Auch Kinder mag ich sehr gern. Hier im Tierheim werde ich fast jeden Tag von einer netten Frau mit ihrer achtjährigen Tochter zum Spazierengehen abgeholt und ich mag beide wirklich gern. Sie bringen Abwechslung in mein Leben, zeigen mir viele interessante Dinge und ich darf laufen und schnüffeln. Sogar im Biergarten war ich schon mit ihnen und habe mich dabei übrigens ausgezeichnet benommen. Wenn Ihr übrigens denkt, dass ich mit meinen 13 Jahren – zugegebenermaßen ein sehr stattliches Alter für einen großen Hund wie mich – nur noch vor dem Ofen liegen möchte, so habt Ihr Euch getäuscht. Im Gegenteil gehe ich nämlich sogar sehr gern spazieren, bin aufgeschlossen, neugierig und fröhlich. Ich bin weder senil noch dement und nehme mit echtem Interesse am Leben teil. Natürlich kann ich keine so langen Wanderungen mehr unternehmen wie ein junger Hund, aber für mein Alter schlage ich mich doch ganz wacker. 

Ein bisschen Probleme bereiten mir leider meine Knochen und Gelenke, da ich altersbedingt an Arthrose leide. Daher fällt mir das Aufstehen manchmal ein bisschen schwer. Bin ich jedoch erst einmal im Laufen, gibt es kein Halten mehr. Leider kann man Arthrose nicht heilen, aber ich kann durchaus damit leben. Wenn Ihr mir aber etwas Gutes tun wollt, könntet Ihr mir ein Muschelkalkpräparat ins Futter geben, das erleichtert mir meine Beschwerden doch ein wenig.Ansonsten bin ich topfit, von einem harmlosen kleinen Fettgeschwulst an der rechten Schulter und meinem „Schwabbelbauch“ (eine altersbedingte Bindegewebsschwäche) einmal abgesehen. Doch dies ist laut Tierarzt für mein Alter völlig normal und bedarf keiner Behandlung. Im Gegensatz zu vielen meiner jüngeren Kollegen bin ich ein absolut angenehmer, ruhiger, braver und wohl erzogener Hund – alte Hunde haben nämlich durchaus auch ihre Vorteile! Ich kann stundenlang allein bleiben, ohne etwas anzustellen, ich bin kein Kläffer und mache auch nichts kaputt. Ich war noch nie im Zwinger, sondern bin das Leben im Haus gewohnt und weiß, wie ich mich zu verhalten habe und was meine Familie von mir erwartet. Gerade für Senioren wäre ich ein angenehmer, problemloser und sehr anhänglicher Lebensgefährte.Übrigens vertrage ich mich auch gut mit Katzen und habe mir mein früheres Zuhause all die Jahre mit einem Samtpfötchen geteilt. Stellt Euch vor: Auch sie musste ins Tierheim umziehen! Ja, was wollt Ihr sonst noch von mir wissen? Ich fahre sehr gern im Auto mit, auch wenn mir das Hineinspringen nun doch etwas Mühe bereitet. Mit den Vorderbeinen klappt es schon noch, aber dann bin ich Euch dankbar, wenn Ihr mir etwas mit dem Hinterteil helft. Auch mit Treppen habe ich aufgrund meiner Arthrose Schwierigkeiten. Allzu viele Stufen sollte ich daher nicht mehr steigen müssen. 

Meine neuen Menschenfreunde hier im Tierheim sind übrigens ganz begeistert von mir und sagen, dass ich eine richtig liebe und treue Seele bin. Ich will ihnen da natürlich nicht widersprechen! :-) Doch was nützt es mir, wenn sonst niemand meine Qualitäten erkennt? Naja, inzwischen habe ich mich schon eingewöhnt und mit meiner veränderten Lebenssituation ein bisschen abgefunden. Aber dennoch: Die Hoffnung, doch noch in einem richtigen und liebevollen Zuhause für immer unterzukommen, will ich noch nicht ganz aufgeben. Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder und jemand hat ein Herz für so einen alten „Knacker“ wie mich! Ich träume halt einfach mal weiter…

Kontakt:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de

Laila

“Laila”, weiblich, kastriert, Podencomix, 5 Jahre (15.06.07), 50 cm 

Laila kam als Welpe in unser spanisches Partner-Tierheim Albolote/Granada und seitdem hat sich nie jemand für sie interessiert. Sie war eben nur ein Podenco unter so vielen anderen, eher unauffällig, niemand, der sich in den Vordergund drängelt, wieder ein Hund ohne Hoffnung auf Vermittlung. Die Jahre verstrichen, aber Laila wollte doch so gern noch etwas mehr vom Leben haben als nur Tierheimgitter und ihr kleines Gehege… Daher holten wir sie vor kurzem zu uns nach Kronach. Ihre Augen sollen endlich mal wieder leuchten!Und das tun sie in der Tat! Auch wenn Laila nur ein Tierheim gegen ein anderes ausgetauscht hat, geht es ihr bei uns viel besser. Wir haben natürlich wesentlich weniger Hunde, mehr ehrenamtliche Helfer und können uns viel intensiver mit den einzelnen Hunden beschäftigen. Vermutlich war Laila noch nie so glücklich! Zum ersten Mal ist sie nicht nur einer von vielen, sondern sie hat das Gefühl, daß sie um ihrer selbst willen geliebt wird. Das genießt sie mit jeder Faser ihres Herzens!Laila gibt so viel zurück! Jedes gute Wort, jede Streicheleinheit dankt sie mit einer Anhänglichkeit, die ihresgleichen sucht. Die liebe Hündin folgt ihren Bezugspersonen auf Schritt und Tritt und hält sich immer an ihrer Seite auf. Nur zu gerne schmiegt sie sich an sie und möchte ihnen auf den Schoß krabbeln. Jegliche Schmuseeinheit scheint sie regelrecht aufzusaugen und zeigt täglich ihren großen Nachholbedarf an Zärtlichkeit und Geborgenheit. Stundenlang würde sie mit ihren Menschen kuscheln! Sie ist eine richtige Knutschkugel und ein Schmusebär!Selbstverständlich ist Laila zu allen Menschen sehr freundlich. Auch Kinder mag sie gerne. Sie ist gutmütig, sanft, ruhig und brav und kein aufgedrehter Temperamentsbolzen. Laila mag es lieber gemütlich, was natürlich nicht bedeutet, daß sie nicht gern spazieren ginge! Im Gegenteil begleitet sie ihre Menschen sehr gerne auf allen Wanderungen und Ausflügen, läuft dabei aber ruhig und angenehm. Sie ist übrigens nicht ängstlich, sondern ausgeglichen, gelassen und aufgeschlossen für alles Neue.Mit anderen Hunden versteht sich Laila gut, kann aber auch etwas eifersüchtig sein, wenn sie ihre Bezugspersonen teilen soll. Nachdem sie nun endlich die Liebe bekommt, nach der sie sich so viele Jahre lang gesehnt hat, möchte sie ihre Leute gern ganz für sich haben. Sie ist dabei aber niemals wirklich aggressiv und könnte sich sicher auch an einen Zweithund gewöhnen.Leider hat Laila während ihrer Tierheimzeit in Spanien sehr viel zugenommen. Fressen war das einzige, das etwas Freude und Abwechslung in ihren tristen Tierheimalltag brachte und so ist Laila inzwischen ein richtiges Pummelchen geworden. Ein bißchen hat sie inzwischen aber auch schon abgenommen und dank der regelmäßigen Spaziergänge und kontrollierter Futter-Portionen wird Laila bestimmt bald wieder eine gute Figur haben. Besonders gefällt uns übrigens ihr Gesichtchen, das sehr ausdrucksstark ist, auf den Fotos aber gar nicht so gut rüberkommt.Laila hätte es so sehr verdient, von einer liebevollen Familie aufgenommen zu werden, um endlich auch mal Geborgenheit und richtiges Familienleben zu erfahren. Wir sind davon überzeugt, daß sie ein treuer und verläßlicher Familien-Begleiter wäre, der für seine Menschen bis ans Ende der Welt gehen würde! Wer möchte dieser armen Maus endlich das Leben ausserhalb der Tierheimgitter zeigen? 

Kontakt: Tierschutzverein KronachTel.: 09261/20111 e-mail:  tsvkc(at)gmx.de 

 

Waldi

Waldi“, männlich, Langhaardackelmix, 12 Jahre, 40 cm 

Auch Waldi ist einer dieser bedauernswerten Hundesenioren, die im Alter ihren Besitzer verloren haben. Gerade in seinem letzten Lebensabschnitt, wenn er ein warmes und gemütliches Zuhause, eine verlässliche Bezugsperson und liebevolle Betreuung besonders nötig gehabt hätte, steht er nun völlig allein und verlassen auf der Welt da. Uns rühren solche Tragödien immer besonders, denn sie treffen nicht nur den Hund, sondern auch seinen Besitzer, für den die Trennung von seinem oftmals einzigen Freund auch nicht gerade ein leichter Schritt ist. Während Waldis Frauchen also in ein Pflegeheim umziehen musste, holten wir den anfangs völlig verstörten Hundeopi aus seinem angestammten Zuhause und brachten ihn zu uns ins Tierheim. Seinen gewohnten, ihm Sicherheit und Geborgenheit bietenden Alltag musste er notgedrungen von einer Sekunde auf die andere durch ein völlig anderes, lautes und hektisches Tierheimleben ersetzen. Schon für einen jungen Hund ist das oft eine schwere Prüfung – um wie viel schlimmer mag die Umstellung dann für einen Senior sein, der seinen tröstlichen täglichen Trott gewohnt ist?!Umso erstaunlicher war es für uns, als wir beobachteten, wie schnell und problemlos sich dieser „alte Knochen“ in unseren Tierheimalltag einfügte – und das obwohl Waldi altersbedingt fast nichts mehr sieht. Als er sich anfangs noch nicht so gut auskannte, kam es immer mal wieder vor, dass er irgendwo dagegen stieß, aber inzwischen hat er seine Umgebung so gut erforscht und verinnerlicht, dass es einem fremden Besucher nicht auffallen würde, dass der kleine Kerl fast blind ist. Nur manchmal, wenn unerwartete Hindernisse in seinem Weg stehen, läuft er ab und zu dagegen. Er merkt sich dies dann aber sofort und findet sich auch auf unbekanntem Terrain schnell zurecht, eine – wie wir finden – unglaubliche Leistung für solch einen alten Hund!

Was uns an Waldi fasziniert, ist aber nicht nur sein Talent, sich in der für ihn völlig fremden Umgebung zurecht zu finden, sondern auch sein unbändiger Lebenswille! Anders als es die meisten Menschen vermutlich machen würden, hat er nicht lange mit seinem Schicksal gehadert, sondern er nimmt alles, wie es kommt und macht das Beste daraus. Waldi selbst zählt sich noch lange nicht zum alten Eisen, sondern giert regelrecht nach Spaß und Unterhaltung. Am deutlichsten spürt man das, wenn man mit Waldi Gassi geht. Schon vom ersten Tag an, als er bei uns war, genoss der Hundeopi seinen Auslauf von ganzem Herzen. Seine Spaziergänge können gar nicht lang genug sein, er hält fröhlich durch und erfreut sich an all den vielen Schnüffeleien, den Begegnungen mit anderen Hunden und an der Sonne, die ihm auf den Pelz scheint. Wir nehmen an, dass sein Frauchen aus Altersgründen schon lange nicht mehr richtig mit ihm laufen konnte und das holt unser aufgeschlossener Hundeopi nun alles nach! Trotz aller Unternehmungslust läuft Waldi aber angenehm an der Leine, er zieht nicht und braucht natürlich auch keine stundenlangen Marathon-Märsche, um ausgelastet zu sein.Im Haus ist Waldi ruhig, brav und sauber. Er kann sicher auch mal für einige Stunden allein gelassen werden. Im Tierheim beschwert er sich zwar ab und zu mit dem für ihn typischen heiseren Bellen, wenn man an seinem Zwinger vorbeiläuft und sich nicht mit ihm beschäftigt, er hört aber nach kurzer Zeit auch wieder auf, wenn er einsieht, dass ihm das Schimpfen nichts bringt.Mit anderen Hunden versteht sich Waldi meist recht gut, lässt aber mitunter schon mal den „kleinen Chef“ heraushängen. Eine eigene Familie sollte er daher besser nur mit einer Hündin teilen müssen. Was man auf jeden Fall wissen muss, ist die Tatsache, dass Waldi ziemlich futterneidisch sein kann. Sein Fressi lässt er sich weder von einem Hundekollegen, noch von einem Menschen wegnehmen und versteht dabei dann auch keinen Spaß.Normalerweise ist Waldi zu Menschen sehr freundlich. Er lässt sich mit Wohlbehagen streicheln und möchte seinen Bezugspersonen sogar auf den Schoss krabbeln. Gerne folgt er ihnen auf Schritt und Tritt oder schlabbert ihnen die Hände ab. Wenn ihm irgendetwas jedoch total gegen den Strich geht (wie z.B. eine ihm unheimliche Behandlung beim Tierarzt), kann dann auch schon mal sein Dackel-Dickkopf, gepaart mit Altersstarrsinn, zum Vorschein kommen. Aber da man diesen „alten Knochen“ vermutlich nicht mehr ändern wird, muss man ihn einfach so nehmen und lieben wie er ist.Waldi kennt bereits Kinder, da er bei uns schon oft mit Kindern Gassi gegangen ist, wobei er sich immer freundlich verhalten hat. In seinem eigenen Haushalt sollten jedoch nur größere Kinder leben, die vernünftig genug sind, zu begreifen, dass sie ihn nicht zu plötzlich knuddeln oder auch zum Beispiel nicht im Schlaf stören sollten. Damit möchten wir jedoch auf keinen Fall ausdrücken, dass Waldi aggressiv wäre, aber aufgrund seiner Blindheit könnte er eventuell erschrecken. Natürlich wissen wir, dass Waldis Chancen auf ein neues Zuhause mehr als schlecht stehen. Die wenigsten Menschen haben nun mal ein Herz für alte Tiere. Trotzdem macht es uns unendlich traurig, zu wissen, dass dieses lebenshungrige Kerlchen für immer hinter Tierheim-Gittern versauern soll. Vielleicht gibt es ja doch irgendwo einen netten Menschen, der Waldi eine Chance gibt? Nur zu gern würde er wieder bei einem rüstigen, älteren Ehepaar einziehen. Wer hat ein Herz für unseren Hundeopa? 

Kontakt:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de 

Duna

"Duna", weiblich, kastriert, Malinoismix, 7 Jahre (geb. 2006), 50-55 cm 

Duna wurde in unserem spanischen Partner-Tierheim Sierra Nevada abgegeben, weil sich ihr Herrchen nicht mehr um sie kümmern konnte. Nun wartet sie bereits seit mehreren Jahren auf eine Chance für einen Neuanfang – bisher leider vergeblich.Dabei ist sie doch wirklich eine hübsche Hündin! Wir denken, dass sie auf jeden Fall einen Belgischen Schäferhund (Malinois) in ihrer Ahnenreihe hat, sie ist aber etwas kleiner. Auf den Fotos wirkt sie möglicherweise größer als sie tatsächlich ist.Duna ist eine sehr zutrauliche, aufgeschlossene und menschenfreundliche Hündin. Sie ist unendlich lieb zu allen Menschen, sehr anhänglich und möchte ihre Bezugspersonen am liebsten auf Schritt und Tritt begleiten. Sie klebt ihnen regelrecht am Bein und bettelt immer wieder um Streicheleinheiten. Schmusen ist für diese Knuddelhündin überhaupt das Schönste auf der Welt. Zärtlich schmiegt sie sich dann an die Beine ihrer Menschen und lässt sich genüsslich den Pelz kraulen.Was Kinder betrifft, wissen wir leider nicht, ob Duna schon mal mit Kindern Kontakt hatte. Aber zumindest bei größeren Kindern und Jugendlichen gibt es sicher keine Probleme.Mit anderen Hunden versteht sich Duna beim Spazierengehen und im Tierheim-Freilauf recht gut. Ihre eigene Familie und ihre Bezugspersonen möchte sie aber nicht mit einem „Rivalen“ teilen. Da kann sie dann schon mal etwas zickig werden. Wir möchten Duna daher am liebsten als Einzelhund vermitteln.Duna ist gehorsam und möchte es ihren Bezugspersonen gerne recht machen. Sie ist zwar bei weitem noch nicht perfekt erzogen, lernt aber schnell, ist aufmerksam und freut sich über jedes Lob und jede Streicheleinheit. Mit ein bisschen Geduld und Übung könnte sie der perfekte Begleiter werden, auf den man sich felsenfest verlassen und mit dem man durch dick und dünn gehen kann.Dunas Temperament ist eher von ruhigerer Natur, sie ist kein hibbeliger oder überdrehter Wirbelwind, sondern eher gelassen und gemütlich. Dass bedeutet aber nicht, dass sie eine Schlaftablette wäre oder nur wenig Auslauf bräuchte! Im Gegenteil ist sie sogar sehr unternehmungslustig, geht gern spazieren und möchte etwas erleben.Wir sind davon überzeugt, dass sich diese anhängliche Knutschkugel sehr gut in eine nette Familie integrieren würde und ein richtig tolles Familienmitglied sein könnte, mit dem man viel Spaß haben kann. Wo kann Duna ihre Qualitäten endlich beweisen?update 27.03.13: Zu unserer großen Bestürzung wurde nun vor kurzem auch noch festgestellt, dass Duna an Schäferhund-Keratitis (Pannus) leidet, eine Augenkrankheit, die fast nur bei Schäferhunden auftritt und unheilbar ist! Ein Auge ist bereits vollständig erblindet, das andere ist ebenfalls befallen und wird vermutlich blind werden. Noch merkt man Duna aber überhaupt nichts an. Sie bewegt sich sicher und wie immer. Die arme Duna sitzt ohnehin schon seit Jahren im Tierheim, ohne dass sich jemand für sie interessiert hätte. Aufgrund dieser Krankheit hat sie nun vermutlich absolut überhaupt keine Chancen mehr. Oder gibt es vielleicht doch irgendwo nette und verständnisvolle Menschen, die diese wirklich liebe Schmusebacke so nehmen wie sie ist und ihr noch ein bisschen Glück schenken? 

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Vina

“Vina”, weiblich, Dt. Schäferhund, 10 Jahre (geb. 06/02), aus Kronach, sucht liebevolles neues Zuhause.

Die reinrassige Schäferhündin Vina sucht dringend ein neues liebevolles Zuhause, weil ihr Herrchen verstorben ist. Im Moment lebt sie noch in ihrem ehemaligen Zuhause, ist aber nur in einem Zwinger untergebracht und wird zweimal täglich versorgt. Den Rest des Tages ist sie allein. Das kann doch auf Dauer kein Hundeleben sein! Um Vina den Umzug ins Tierheim zu ersparen und ihr endlich wieder Familienanschluss zu bieten, suchen wir nun übers Internet Schäferhundliebhaber für sie.Vina ist zwar eigentlich schon eine „alte Dame“, aber sie ist trotzdem noch unheimlich verspielt und neugierig. Sie liebt es, im Garten Ball zu spielen und würde stundenlang Tennisbälle fangen und bringen.Sie ist für ihr Alter noch sehr mobil und liebt es, lange Spaziergänge zu machen. Das war anfangs ganz schön abenteuerlich, da sie andere Hunde nicht so gerne mochte. Mittlerweile hat sie sich jedoch vorsichtig an einige Artgenossen gewöhnt und das Ganze hat sich sehr gebessert.Vina geht neugierig auf neue Menschen zu und zeigt sie sich freundlich und aufgeschlossen. Sie liebt Leckerlis über alles, dafür macht sie auch freiwillig Sitz.

Sie hat in jungen Jahren eine Ausbildung zum Schutzhund genossen und aus dieser Zeit stammt auch noch die Gehorsamkeit, die sie an den Tag legt. Man muss nur etwas lauter mit ihr sprechen, weil die Ohren im Alter nicht mehr so gut sind. Als Wachhund wäre sie also nicht mehr geeignet, aber dafür bellt sie auch nur ganz selten und ist nicht so geräuschempfindlich und überhaupt sehr pflegeleicht.Wir suchen nun hundeerfahrene Menschen, die Vina souverän und liebevoll konsequent führen. Da Vina die Liebe zu ihren Menschen nicht gern teilen möchte, sollte es im neuen Zuhause möglichst keine anderen Tiere geben. Auch Kinder sollten bereits größer und vernünftig sein, das würde den Umgang mit ihr bestimmt vereinfachen. So finden Sie in Vina sicherlich eine treue Begleiterin, an der Sie viel Freude haben.Es wäre schön, wenn unsere Omi noch eine Chance bekäme, ihre Rentnerzeit doch noch in einem warmen Zuhause verbringen zu dürfen.Wenn Sie Interesse an Vina haben, oder ihr vielleicht eine Pflegestelle bieten könnten, melden Sie sich bitte bei:

Thomas Seuß & Steffi Trautendorfer Telefon: 0179 / 210 80 20 Email: steffi.trautendorfer(at)web.de Weitere Infos:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de 

Athenea

“Athenea”, weiblich, kastriert, Podencomix, 4 Jahre (geb. 2009), 45-50 cm

Athenea ist eine total liebe, anhängliche und verschmuste kleine Podencohündin. Und dennoch lebt diese süße Maus nun schon seit über drei Jahren in unserem spanischen Partner-Tierheim Albolote/Granada! Niemand hat sich in all dieser Zeit für sie interessiert, schlimmer noch: die Besucher haben sich angeekelt von ihr abgewendet. Denn die arme Athenea hat einen kleinen Schönheitsfehler: Sie hat etliche kahle Stellen im Gesicht, an den Ohren und am Schwanz.Als Athenea vor drei Jahren ins Tierheim eingeliefert wurde, hatte sie diese Narben bereits. Alle tierärztlichen Untersuchungen, die seitdem unternommen wurden, um die Ursache herauszufinden und eventuell eine Heilung herbeizuführen, haben leider kein Ergebnis gebracht. Mehrere Leishmaniose-Bluttests blieben konsequent negativ und auch eine Biopsie zeigte keine Ursache. Daher vermuten die Ärzte inzwischen, dass Athenea früher einmal einen starken Pilz- oder Räudebefall hatte, der nicht behandelt wurde und wodurch Narben zurückgeblieben sind.Und in der Tat ist Athenea auch gesund und putzmunter. Sie macht absolut keinen kranken Eindruck! Auch haben sich die kahlen Stellen in drei Jahren Tierheimleben nicht verändert und schon gar nicht verschlechtert. Daher denken wir (und auch die Ärzte), dass es sich wirklich nur um die Folgeschäden einer früheren Erkrankung handelt und nun nur noch einen Schönheitsfehler darstellt – leider jedoch ein Fehler, der die meisten Leute abschreckt… Wir finden das sehr schade, denn Athenea ist so ein goldiger kleiner Sonnenschein, der so gern in einer Familie leben möchte und das Tierheimleben reichlich satt hat. Sie ist freundlich zu allen Menschen, gutmütig, liebevoll, sanft und sehr verschmust – eben ganz nach Podencoart. Sie sucht verzweifelt die menschliche Zuwendung und Anerkennung und kann es gar nicht verstehen, dass sich manche Menschen vor ihr ekeln. Niemand braucht Berührungsängste zu haben, denn Atheneas kahle Stellen sind nicht ansteckend! Die arme Maus sehnt sich so sehr nach Schmusestunden und Anschluss!Beim Spazierengehen genießt sie es sehr, die Außenwelt zu erkunden, schnuppert hier und da und fährt auch gerne im Auto mit. Leider sind die Spaziergänge bei 250 Tierheim-Insassen ein sehr seltener Luxus, da die wenigen Freiweilligen abwechseln müssen, damit jeder Hund mal dran kommt – viel zu wenig für die neugierige und aufgeweckte Athenea!Mit ihren vierbeinigen Artgenossen versteht sich Athenea übrigens super. Sie spielt mit ihnen und könnte sicher auch gut als Zweithund leben.

Wie schön wäre es, wenn jemand hinter Atheneas Narben blicken und dort ihren liebenswerten, anhänglichen und dankbaren Charakter entdecken würde! Wie sehr würden wir es dieser armen Seele wünschen, nach drei Jahren Tierheimleben endlich auch mal Glück zu haben! Wer möchte Athenea adoptieren und ihr ein richtig schönes Leben bereiten?Athenea ist geimpft, entwurmt, gechippt und kastriert und wurde negativ auf die Mittelmeerkrankheiten getestet.Aufenthaltsort: Tierheim Albolote/Granada (Spanien).

Kontakt:Helga Gießler vom Tierschutzverein Albolote/Granada (eine Deutsche)Telefon: 0034 / 958 501 508 Email: helgagiessler(at)yahoo.es oder Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de

Jimmy

„Jimmy“, männlich, kastriert, Schäferhundmix, fast 5 Jahre (geb. 20.09.07), 54 cm 

Heute möchten wir Ihnen ein ganz besonderes Sorgenkind aus unserem Tierheim vorstellen. Ein Sorgenkind, das uns besonders am Herzen liegt und dem wir so sehr eine neue Heimat wünschen, damit dieser arme Hund auch endlich einmal auf der Schokoladenseite des Lebens sein darf. Verdient hätte er es wirklich, denn Jimmy hatte sicher noch kein leichtes Leben. Ein Jahr ist es nun schon her, als Jimmy bei uns im Tierheim abgegeben wurde. Er wurde auf einem Bauernhof geboren, wo er – nach Aussagen des Überbringers – wohl hauptsächlich an der Kette gehalten wurde und nicht im Haus bei seiner Familie leben durfte. Sein Frauchen, eine bereits betagte Dame, hatte gottseidank letztendlich eingesehen, dass sie weder die Zeit, noch die Kraft und Möglichkeit hatte, sich um einen großen Hund zu kümmern und seinen artspezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden.Doch das ist noch nicht Jimmys ganze Leidensgeschichte. Schon am ersten Tag im Tierheim bemerkten wir, dass Jimmy beim Stehen eine etwas gebückte Körperhaltung einnahm und beim Laufen stark hinkte. Teilweise lief er nur auf drei Beinen und setzte sein rechtes Hinterbein nur ab und zu zum Abstützen auf den Boden. Eine Röntgenuntersuchung beim Tierarzt ergab eine katastrophale Diagnose: Jimmy hatte mehrere Knochenbrüche im rechten Hinterbein und das Kniegelenk war vollkommen zersplittert, so dass nur noch Knochensplitter übrig waren! Vielleicht ist er einmal von einem Auto angefahren worden. All diese Verletzungen waren jedoch nicht frisch, sondern schon älteren Datums, das heißt, er wurde in seiner früheren Familie nicht behandelt, sondern nach dem Unfall einfach sich selbst überlassen! Was für Schmerzen muss Jimmy bei einer derart schweren Verletzung gehabt haben und auch noch weiterhin haben!Natürlich überlegten wir sofort, wie wir ihm helfen konnten. Vier verschiedenen Tierärzten haben wir Jimmy vorgestellt, doch alle kamen zum gleich Ergebnis. Mit einer einfachen Routine-Operation war es aufgrund der Schwere der Knochenbrüche und des zertrümmerten Kniegelenks bei ihm nicht getan. Nach langen Beratungen blieb uns nur noch ein Weg offen: Um Jimmy weitere Schmerzen zu ersparen (die er nach der einhelligen Meinung aller Tierärzte auf jeden Fall bei jedem Schritt hatte, und das nicht zu knapp!), mussten wir Jimmys Bein amputieren lassen. Die Brüche im Oberschenkel hätte man mit einer OP zwar sicher heilen können, aber das völlig zerstörte Kniegelenk hätte man nicht ersetzen können. Lange haben wir alle Möglichkeiten abgewogen und schreckten vor diesem einschneidenden Eingriff zurück. Aber schließlich blieb uns keine andere Möglichkeit.Und es war die richtige Entscheidung! Erstaunlicherweise steckte Jimmy die OP wesentlich besser weg, als wir gedacht hatten. Auch die Tatsache, dass er auf einmal nur noch drei Beine hatte, schien ihn kaum zu verwundern. Beim Laufen stellte er sich von Anfang an prima an. Klar, er hatte natürlich schon Übung, da er auch vorher meist auf drei Beinen gelaufen ist und das kaputte Bein nur ab und zu zum Abstützen verwendet hat. Er war auch sofort nach der OP wieder fit und hat sich seitdem prächtig entwickelt. Wir denken, dass er vorher wirklich viele Schmerzen aushalten musste, denn irgendwie erscheint er uns nun viel befreiter und glücklicher und seine Augen strahlen regelrecht.Und denken Sie nur nicht, dass Jimmy mit seinen drei Beinen nun nicht mehr laufen will oder den ganzen Tag nur herumliegt! Im Gegenteil! Er geht begeistert spazieren – es müssen ja keine stundenlangen Bergwanderungen sein. Aber normale Wanderungen und Spaziergänge absolviert er mit Bravour und genießt diese auch deutlich sichtbar. Jimmy kann auch richtig flitzen, herumrennen und spielen. Die Muskeln seines linken Hinterbeins sind inzwischen so gestärkt und gekräftigt, dass sie das fehlende Bein locker kompensieren können.Was Jimmys Charakter angeht, suchen wir für ihn Menschen, die schon etwas Hundeerfahrung haben. Da er in seinem früheren Zuhause an der Kette vermutlich größtenteils sich selbst überlassen war, hat er weder Erziehung mitbekommen noch Grenzen kennengelernt. Er hat durchaus einen kleinen Dickkopf, den er durchsetzen möchte und kann auch mal grummeln, wenn ihm etwas überhaupt nicht passt. Die ganzen Tierarztbehandlungen zum Beispiel konnten wir nur mit Maulkorb durchführen, obwohl man sagen muss, dass er sich trotzdem recht anständig dabei benommen hat. Man sollte daher liebevoll, aber konsequent mit ihm umgehen und ihm seine Grenzen aufzeigen. Für kleine Kinder ist Jimmy nicht geeignet.Bei seinen eigenen Bezugspersonen ist Jimmy unendlich freundlich und liebevoll. Er schmust wie ein Weltmeister, „schmeißt“ sich richtig an „seine“ Menschen ran und schlabbert sie von oben bis unten ab. Er freut sich riesig über jede Zuwendung, jedes liebe Wort und jede Streicheleinheit und hat vermutlich einen großen Nachholbedarf.Bei Fremden ist Jimmy anfangs eher reserviert und misstrauisch. Wir denken, dass er in seinem eigenen Revier durchaus auch Wachhund-Qualitäten hat. Er gewöhnt sich aber dennoch schnell an jemanden, wobei er sehr empfänglich für Leckerlis ist… :-)Mit Hündinnen versteht sich Jimmy in der Regel gut; Rüden findet er dagegen nicht so toll.Obwohl Jimmy nicht im Haus gehalten wurde, denken wir, dass er stubenrein ist und sich gut benehmen würde. Bei uns im Tierheim macht er nie in seinen Zwinger und wartet immer, bis er Gassi oder in den Garten darf. Auch hat er bei uns noch nie etwas kaputt gemacht. Er benimmt sich vorbildlich, ruhig und brav und ist auch kein Kläffer.Es wäre nun an der Zeit, dass Jimmy auch mal etwas Glück im Leben hätte. Er will doch nur – so wie wir alle – etwas glücklich sein. Ist das zuviel verlangt? Vielleicht gibt es ja irgendwo eine erfahrene und verständnisvolle Familie, die unserem Sorgenkind ein liebevolles Zuhause geben möchte?P.S.: Jimmys lange Krankengeschichte und die Operation haben leider ein großes Loch in unsere Tierheimkasse gerissen. Daher würden wir uns über ein paar Spenden ebenfalls sehr freuen! 

Kontakt:Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de 

Rocky

Rocky“, männlich, kastriert, Schnauzermix, 10 Jahre, 59 cm 

Rocky kam ursprünglich als Fundhund zu uns. Er war in einen Garten eingebrochen, hatte dort Hühner gerissen und – was ziemlich ungewöhnlich ist – sogar aufgefressen. Im Tierheim angekommen, merkten wir sofort, dass dieser Hund total ausgehungert sein musste. Trotz seiner Größe von fast 60 cm Schulterhöhe wog er kaum 17 kg! Jegliche Art von Futter, das wir ihm vorsetzten, verschlang er sofort mit einem Heißhunger und in einer Geschwindigkeit, die wir noch nicht oft bei Hunden beobachtet haben. Selbst heute, nach vier Jahren (!!!) Tierheimleben und regelmäßigen Fütterungen, hat sich daran nichts geändert - zu tief sitzt möglicherweise die Angst, es könnte morgen nichts mehr geben. 

Rockys Besitzer konnte übrigens schon kurz nach seiner Ankunft im Tierheim ausfindig gemacht werden. Er wollte ihn aber nicht wieder zurück und hat ihn uns zur Weitervermittlung überlassen. Vier Jahre sitzt Rocky inzwischen hinter Tierheimgittern, ohne dass sich ernsthaft jemand für ihn interessiert hätte. Nun ja, große schwarze Hunde mit Zottelfell haben es leider immer schwer, das wissen wir ja… :-( Außerdem hat Rocky wirklich keinen ganz einfachen Charakter und sollte nur an Menschen mit Hundeerfahrung vermittelt werden. Trotzdem ist er ein wirklicher lieber Kerl, wenn man ihn richtig zu nehmen weiß. Es wäre so unendlich schade, wenn Rocky seinen gesamten Lebensabend im Tierheim verbringen müsste und nie mehr die Geborgenheit einer eigenen Familie erfahren dürfte! Trotz seines nun schon etwas fortgeschrittenen Alters (nach Zähnen und Temperament beurteilt wirkt er aber viel jünger) ist Rocky ein richtiger Sonnenschein. Er ist gut drauf, sportlich und aktiv und „lacht“ den ganzen Tag. Er findet es einfach klasse, wenn man sich ein bisschen mit ihm beschäftigt. Für jede Streicheleinheit, jedes gute Wort und jedes Leckerli ist er unendlich dankbar. Er ist ein richtiger kleiner Flummi, der gerne ausgelassen herumtollt, lange Spaziergänge unternimmt und vor allem leidenschaftlich gern Ball spielt. Davon kann er nie genug bekommen, er ist ein richtiger Ball-Fanatiker!Bei fremden Menschen ist Rocky anfangs etwas misstrauisch und verschenkt sein Vertrauen nicht gleich an jedermann. Er möchte sich auch nicht von Fremden ohne jegliche Gewöhnungsphase streicheln lassen. Hat er aber erst einmal jemanden akzeptiert, liebt er ihn aus ganzem Herzen. Seinen rassetypischen Schnauzer-Dickkopf zeigt er zwar auch ab und an und lässt sich langwierigere tierärztliche Behandlungen zum Beispiel nur mit Maulkorb gefallen, aber er ist dennoch gut händelbar. Trotzdem sollte seine neue Familie bereits hundeerfahren sein. Für kleine Kinder ist Rocky nicht geeignet. 

Wir sind uns sicher, dass Rocky ein anhänglicher Kumpel wäre, der mit seiner Familie durch dick und dünn gehen würde. Wer gibt diesem sonnigen Kerlchen die Chance, das Leben endlich einmal von seiner Schokoladenseite kennenzulernen? 

 Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken) Tel. 09261 / 20111 

tsvkc(at)gmx.de   www.tierheim-kronach.de 

Kira

Kira“, weiblich, Bullterriermix, 10 Jahre (geboren 2002), 48 cm 

Kira wurde von ihrem Besitzer auf dem Kreuzberg, in der Nähe unseres Tierheims, ausgesetzt. Stundenlang hielt sie sich an einer Parkmöglichkeit dort auf, wo sie – wie wir annehmen – zurückgelassen worden war. Das treue Tier entfernte sich niemals weit, sondern wartete hoffnungsvoll darauf, dass ihr verantwortungsloser Besitzer zurückkehren würde. Tierheim-Mitarbeiter und Helfer versuchten lange Zeit, die verstörte Hündin einzufangen, doch ohne Erfolg. Erst nach einigen Stunden fasste sie Vertrauen zu einem Tierfreund und stieg zu ihm ins geöffnete Auto, ganz so als ob sie nun die Hoffnung aufgegeben hätte, ihr Herrchen jemals wiederzusehen und daher anderweitig um Hilfe bitten würde.Inzwischen steht auch Kiras ehemaliger Besitzer fest und Strafanzeige wurde gestellt. Für Kira suchen wir nun ein neues Zuhause, in dem sie gut versorgt, geliebt und vor allem nie wieder so schmählich im Stich gelassen wird. Leicht wird es wohl nicht sein, einen Liebhaber für unser Sorgenkind zu finden, schon allein wegen ihrer Rasse, aber auch wegen ihres doch schon etwas fortgeschrittenen Alters. Die meisten Menschen wollen leider nur junge Hunde aufnehmen. Trotzdem geben wir die Hoffnung nicht auf, dass Kira doch noch irgendwann ein Traum-Plätzchen erwischt, in dem sie Geborgenheit erfahren und einen gemütlichen Lebensabend genießen darf. Verdient hätte sie es allemal!Interessenten für unsere süße Bullterrier-Maus sollten schon etwas Hundeerfahrung mitbringen. Kira ist bei Fremden anfangs ziemlich reserviert, bisweilen sogar misstrauisch, und mag nicht gleich von jedem angefasst werden. Wenn man aber Geduld hat und sie nicht bedrängt, taut sie sehr schnell auf. Leckerlis helfen dabei enorm! :-) Hat sie erst einmal Vertrauen gefasst, bindet sich Kira sehr eng an ihre Bezugsperson. Sie ist überaus anhänglich und treu und würde für ihren Menschen durchs Feuer gehen. Ihr Herrchen liebt sie abgöttisch und sucht immer wieder dessen Nähe. Überhaupt sehnt sie sich sehr nach Geborgenheit, Wärme und Zugehörigkeit. Sie könnte stundenlang schmusen und kuschelt sich dann auch liebevoll an ihren Menschenfreund. Es scheint so, als ob die arme Seele einen großen Nachholbedarf an Zuwendung hat.Kira ist bereits gut erzogen und zeigt sich im Tierheim sehr brav und gehorsam. Sie lernt schnell und möchte es ihren Leuten gerne recht machen. Insgesamt ist sie eine eher ruhige Hündin. Sie genießt es, im kuscheligen Körbchen zu liegen und zu relaxen. Spazierengehen findet sie zwar auch toll, aber lange Märsche sind nichts für sie. Kürzere Strecken sind ihr lieber.

Kira leidet sehr hinter den Tierheimgittern, da ihr das Gekläff der anderen Hunde ringsum, der unterschwellige Konkurrenzkampf, der Trubel und die Hektik einfach zuviel sind. Sie kann nicht abschalten, steigert sich dann immer weiter in ihre Aufregung hinein und findet keine Ruhe mehr. Sie ist leider nicht sehr stress-resistent und die Grenze, an der sie sich überfordert fühlt, ist eher niedrig. So springt sie in ihrem Tierheim-Zwinger wie ein Flummi auf und ab, kläfft hier und da, rauft am Gitter mit einem ihrer Rivalen oder zerfetzt vor lauter Frustration ihre Decke. Sobald sie das Tierheim jedoch verlässt und mit ihrer Bezugsperson Gassi geht, ist sie wie ausgewechselt. Sie genießt das Zusammensein mit ihrem Menschen, atmet richtig auf und entspannt. Kira bräuchte daher so dringend ein liebevolles Zuhause, in dem sie zur Ruhe kommen kann. Im Tierheim ist sie einfach absolut unglücklich!Wir wissen nicht, ob Kira schon einmal mit Kindern Kontakt hatte, daher sollten in ihrer neuen Familie besser nur ältere Kinder leben. Mit anderen Hunden versteht sie sich normalerweise recht gut – nur wenn sie hinter Tierheim-Gittern eingesperrt ist, flippt sie vor lauter Aufregung aus. Draußen, beim Spazierengehen, benimmt sie sich wie gesagt ganz anders und mustergültig.Welche verantwortungsbewussten Menschen möchten sich unserer Kira annehmen, sie liebevoll behandeln, ihr Geborgenheit und einen angenehmen Lebensabend schenken? Sie möchte doch auch einfach nur etwas glücklich sein…

 Kontakt:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de

 
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