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31.8.2015 : 10:44 : +0200

Tierheim Kronach

Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken)

Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de

Charlie

Charlie“, männlich, kastriert, Labradormix, geb. 13.08.09, 60 cm

Charlie hatte es noch nie leicht. Bereits als Junghund von seinem Besitzer in Spanien ausgesetzt, schlug er sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Er stromerte ziellos durch die Straßen von Granada, durchstöberte Mülltonnen nach etwas Fressbarem und war dankbar, wenn ihm Anwohner einen Happen Futter hinwarfen.Doch nicht alle Menschen waren freundlich zu dem herrenlosen Streuner. Oft genug musste er sich in Acht nehmen vor rücksichtslosen Autofahrern oder Hundehassern, die ihn verjagten oder gar Schlimmeres antun wollten.

Einmal jedoch war Charlie nicht schnell genug. Was ihm genau passiert ist, können wir leider nicht sagen, aber eines Tages tauchte er mit lauter kleinen Wunden im Gesicht auf. Es sah aus, als ob ihm jemand eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht gesprüht oder geschüttet hätte. Die Anwohner, die ihm immer zu Fressen gegeben hatten, fürchteten daraufhin um sein Leben und so wurde Charlie in ein Tierheim in Granada gebracht.Dort ging es dem leidgeprüften Hund zum ersten Mal im Leben richtig gut. Seine Wunden wurden behandelt und er bekam regelmäßig Futter, Wasser und einen Schlafplatz, ohne dass er täglich aufs Neue darum kämpfen musste. Die Zeit der Fußtritte und bösen Worte waren ein für allemal vorbei! Und das Beste von allem: Endlich durfte sich Charlie richtig geliebt fühlen! Die Tierpfleger und ehrenamtlichen Helfer waren freundlich zu ihm, spielten mit ihm und streichelten ihn und ab und zu durfte er sogar mit ihnen Gassi gehen.

Eines konnten sie ihm aber leider nicht geben: ein neues, richtiges, eigenes Zuhause! Leider gibt es in Spanien einfach viel zu viele Hunde und billige Welpen sind an jeder Straßenecke zu haben. So haben erwachsene Hunde aus dem Tierheim kaum mehr eine Vermittlungs-Chance… 5 Jahre – fast sein ganzes Leben! - lebte Charlie inzwischen hinter Tierheim-Gittern, ohne dass sich jemand für ihn interessiert hätte! Doch seine Betreuerinnen gaben die Hoffnung nicht auf. Sie baten ein befreundetes Tierheim um Hilfe und so durfte Charlie Ende Juni zu uns ins Tierheim Kronach ausreisen. Vielleicht schaffen wir es in Deutschland, endlich eine liebevolle Familie anzusprechen, die Charlie das längst verdiente Plätzchen auf der Schokoladenseite des Lebens anbieten möchte.

Wir sind davon überzeugt, dass sich Charlie trotz seiner langen Tierheimzeit perfekt in eine nette Familie eingliedern würde, denn er ist überaus menschenfreundlich, aufgeschlossen, gutmütig und überhaupt nicht ängstlich. Fröhlich geht er auf alle Besucher im Tierheim zu, begrüßt sie überschwänglich und möchte Freundschaft schließen. Auch wenn ihm früher von Menschen übel mitgespielt wurde, trägt er uns Zweibeinern nichts nach, sondern sucht unsere Nähe und ist begeistert, wenn man sich mit ihm beschäftigt.Auch wenn sich die Kollegen in Spanien gut um ihn gekümmert haben, ist Charlie – wie alle Tierheimhunde – natürlich nicht gerade verwöhnt, was Streicheleinheiten und Zuwendung betrifft. Vor allem in Spanien müssen so viele Hunde betreut werden, dass für den einzelnen nicht mehr allzu viel Aufmerksamkeit übrig ist. Und so ist Charlie überglücklich, wenn man sich Zeit für ihn nimmt, mit ihm spielt, ihn streichelt oder mit ihm Gassi geht.

Vor allem das Spazierengehen findet er toll. Ausgelassen und begeistert durchstreift er mit seinem Menschen Wald und Wiesen, steckt seine neugierige Nase überall hinein und interessiert sich für alles. So erkundet er die Welt um sich herum und man kann ihm deutlich ansehen, wie sehr ihm das gefällt.Natürlich ist Charlie noch nicht besonders erzogen – woher auch? Er hatte noch nie eine richtige Familie, die mit ihm Kommandos geübt hätte, niemand hat sich bisher so richtig Zeit für ihn genommen. Doch das soll nicht heißen, dass Charlie nicht lerneifrig wäre! Im Tierheim zeigt er sich sehr gehorsam, er kommt sofort, wenn man ihn ruft, kennt den täglichen Ablauf und weiß, wann er rein oder raus soll und wie er sich zu benehmen hat. Wir sind davon überzeugt, dass er schnell lernen würde, wenn jemand ein bisschen mit ihm trainieren würde.In seinem Tierheimzwinger ist Charlie übrigens absolut sauber. Niemals verrichtet er dort sein Geschäftchen, sondern wartet immer ab, bis er entweder in den Garten oder spazieren gehen darf. Er hat noch nie an seinen Decken herumgeknabbert wie so manche anderen Hunde das aus Langeweile gerne tun und hat auch noch nie ein Spielzeug kaputt gemacht. Wir denken daher, dass er sich auch in einem Menschenhaushalt brav und anständig benehmen würde.

Was andere Hunde betrifft, findet Charlie kleine Hunde nicht so toll. Mit großen Hunden, vor allem natürlich mit Hündinnen, versteht er sich aber gut.Wie Charlie auf Kinder reagiert, wissen wir leider nicht. Größere Kinder sollten jedoch kein Problem sein, denn Charlie hat ein gutmütiges, freundliches und offenes Wesen. Natürlich müssen die Eltern ihren Nachwuchs aber auch im Auge behalten und dafür sorgen, dass die Kids liebevoll mit ihm umgehen.In seinem Revier ist Charlie übrigens recht wachsam und meldet fremde Besucher durch Bellen. Er hat sich bis jetzt allerdings noch nie aggressiv gezeigt, sondern stuft auch neue Gesichter schnell unter der Rubrik „Freund“ ein, wenn er merkt, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht.

Leider ist Charlie wie so viele spanischen Hunde leishmaniose-positiv. Die Krankheit ist allerdings nicht ausgebrochen, sondern wurde nur durch einen Routine-Bluttest festgestellt. Im Gegenteil ist Charlie topfit und fröhlich. Damit dies auch so bleibt, bekommt er nun täglich zwei Tabletten Allopurinol. Diese Behandlung kostet pro Monat maximal 10 Euro, ist also gottseidank erschwinglich. Es könnte sein, dass er die Tabletten lebenslang nehmen muss. Allerdings kann die Dosis mit der Zeit vermutlich reduziert werden (um das zu kontrollieren, sollte alle 1-2 Jahre ein neuer Bluttest gemacht werden). Leishmaniose ist übrigens nicht ansteckend (sie wird durch eine bestimmte, im Süden beheimatete Mücke übertragen) und Charlie kann damit genauso lange leben wie jeder andere Hund auch.

Nun hoffen wir, dass unser Charlie die Herzen von netten Menschen berühren und erobern kann, denn er hätte es wirklich verdient, endlich in einem eigenen Zuhause anzukommen, wo er wirklich geliebt wird, als echtes Familienmitglied fest dazugehört und Geborgenheit und Sicherheit erfahren darf. Bitte lassen Sie sich nicht von Charlies Narben im Gesicht abschrecken, die von seinem traurigen und schmerzhaften Vorleben berichten. Der arme Kerl hat doch schon genug mitgemacht, er muss nicht auch noch aufgrund dieses Schönheitsfehlers ausgegrenzt werden. Die Wunden sind ja längst verheilt, aber es wachsen nun mal keine Haare mehr über die Narben. Bitte schauen Sie durch Charlies kahle Stellen im Gesicht hindurch und sehen Sie seinen guten Charakter, der nur darauf wartet, der beste Kumpel eines Menschen zu werden. Bitte lassen Sie diesen lieben Kerl nicht länger zappeln, sondern geben Sie ihm eine Chance! Charlie wird es ganz sicher mit großer Anhänglichkeit und Treue danken.

Kontakt: Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de

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Hanna

Hanna  geb.: ca Juni 2010 (könnte aber auch älter sein)

Geschlecht: Hündin SH. ca. 54 cm Rasse: Mischling Kastriert: ja

Hanna ist die Mama von Quijote und Tango. Sie ist mit ihren Welpen im Juni 2014 vor unserem Tierheim ausgesetzt worden. Sie ist die typische Hündin, die auf irgendeinem Bauernhof gelebt oder einen einsamen Cortijo bewacht hat. Denn so wie sie zu uns kam, dreckig und verlaust, muss sie irgendwo draussen gelebt haben.Hanna ist unsere Mausefängerin. Wenn sie Auslauf hat, kämmt sie jeden Zwinger, jede Gerümpelecke durch, um vielleicht ein Mäuschen zu erwischen. Sie verschiebt Hundehütten und andere grosse Gegenstände, denn überall könnte ja ein Mäuschen lauern. Meistens gibt sie nach einer Weile , wenn ihre Suche erfolglos war diese Tätigkeit auf, um sich am Spiel ihrer Hundefreunde zu beteiligen.

Hann ist eine sanfte, liebevolle Hündin. Videos finden sie auf unserer Website:chuchos-gr.org

Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken)

Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de

Billy

„Billy“, männlich, Mischling groß, geb. 20.04.03, 59 cm

Armer Billy! Als er mit ca. 6 Monaten aus Spanien bei uns in Kronach ankam, lag sein Leben noch vor ihm und er blickte positiv in die Zukunft. Die Welt lag dem goldigen Wirbelwind zu Füßen. Zunächst schien sich auch alles rosig zu entwickeln, denn Billy durfte sehr schnell in eine neue Familie umziehen. Wie schön wäre es gewesen, wenn er dort bis an sein Lebensende glücklich hätte leben dürfen!Doch leider kam es schließlich ganz anders und Billy musste wegen persönlicher Probleme seines Herrchens vor kurzem auf recht unschöne Art wieder ins Tierheim umziehen. Nun steht der arme Kerl auf einmal wieder ganz allein da – ausgerechnet in einem Alter, in dem man sich eigentlich auf den „Ruhestand“ vorbereiten möchte, in dem man sich wohl versorgt und geborgen fühlen und ein Körbchen sicher haben möchte. Nun muss Billy noch einmal ganz von vorne anfangen.Gottseidank ist Billy ein zäher und robuster „Knochen“ von durch und durch optimistischem und fröhlichen Gemüt. Trübsal zu blasen liegt ihm fern, nein, er nimmt sein Schicksal an und versucht, das Beste daraus zu machen. Im Tierheim hat er sich erstaunlich schnell eingewöhnt, er ist immer gut gelaunt, aufgeschlossen und begeisterungsfähig. Seine Köfferchen sind gepackt und er wäre durchaus schon morgen bereit, ein neues Leben in einer neuen Familie zu beginnen.

Übrigens zählt sich Billy selbst noch lange nicht zum alten Eisen! Wenn Sie ihn kennen, würden Sie sofort zustimmen: Billy ist topfit, temperamentvoll, lebenslustig und aktiv. Wenn wir sein Alter nicht genau wüssten, würden wir ihn auf jeden Fall für jünger halten.Billy ist ein freundlicher, aufgeschlossener und nicht ängstlicher Geselle. Er geht fröhlich auf alle Menschen zu, ist neugierig, möchte Kontakt aufnehmen und Freundschaft schließen. Mit Kindern hatte er allerdings bisher noch keinen Kontakt und wir denken auch, dass er für Kids nicht der richtige Spielgefährte wäre. Für Erwachsene und Jugendliche aber ist Billy ein richtig toller Kumpel, mit dem man durch dick und dünn gehen kann.

Was seine Hunde-Kollegen betrifft, kommt Billy bestens mit großen Hündinnen aus. Kleine Hunde allgemein oder große Rüden sind dagegen gar nicht sein Fall.Im Haus ist Billy superbrav und wohl erzogen. Er macht nichts kaputt, kann sich benehmen und ist selbstverständlich stubenrein. Billy kann auch mehrere Stunden allein bleiben, ohne etwas anzustellen.Beim Spazierengehen zeigt er sich interessiert und aufgeschlossen, ist aber kein hyperaktiver Wirbelwind, den man kaum auslasten kann. Er hat vielmehr ein ruhiges Gemüt, ist dabei wiederum aber auch keine „Schlaftablette“ – eben eine sehr gute Mischung.Billy wäre so gerne wieder ein anhänglicher und verschmuster Begleiter einer Menschenfamilie. Gerne würde er sich auch älteren Menschen anschließen, solange sie noch rüstig genug für ausgiebige Spaziergänge sind. Wer möchte diesem heimatlosen Senior wieder eine glückliche Zukunft schenken?

Kontakt:Tierschutzverein Kronach Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de

Jimmy

„Jimmy“, männlich, kastriert, Schäferhundmix, fast 5 Jahre (geb. 20.09.07), 54 cm 

Heute möchten wir Ihnen ein ganz besonderes Sorgenkind aus unserem Tierheim vorstellen. Ein Sorgenkind, das uns besonders am Herzen liegt und dem wir so sehr eine neue Heimat wünschen, damit dieser arme Hund auch endlich einmal auf der Schokoladenseite des Lebens sein darf. Verdient hätte er es wirklich, denn Jimmy hatte sicher noch kein leichtes Leben. Ein Jahr ist es nun schon her, als Jimmy bei uns im Tierheim abgegeben wurde. Er wurde auf einem Bauernhof geboren, wo er – nach Aussagen des Überbringers – wohl hauptsächlich an der Kette gehalten wurde und nicht im Haus bei seiner Familie leben durfte. Sein Frauchen, eine bereits betagte Dame, hatte gottseidank letztendlich eingesehen, dass sie weder die Zeit, noch die Kraft und Möglichkeit hatte, sich um einen großen Hund zu kümmern und seinen artspezifischen Bedürfnissen gerecht zu werden.Doch das ist noch nicht Jimmys ganze Leidensgeschichte. Schon am ersten Tag im Tierheim bemerkten wir, dass Jimmy beim Stehen eine etwas gebückte Körperhaltung einnahm und beim Laufen stark hinkte. Teilweise lief er nur auf drei Beinen und setzte sein rechtes Hinterbein nur ab und zu zum Abstützen auf den Boden. Eine Röntgenuntersuchung beim Tierarzt ergab eine katastrophale Diagnose: Jimmy hatte mehrere Knochenbrüche im rechten Hinterbein und das Kniegelenk war vollkommen zersplittert, so dass nur noch Knochensplitter übrig waren! Vielleicht ist er einmal von einem Auto angefahren worden. All diese Verletzungen waren jedoch nicht frisch, sondern schon älteren Datums, das heißt, er wurde in seiner früheren Familie nicht behandelt, sondern nach dem Unfall einfach sich selbst überlassen! Was für Schmerzen muss Jimmy bei einer derart schweren Verletzung gehabt haben und auch noch weiterhin haben!Natürlich überlegten wir sofort, wie wir ihm helfen konnten. Vier verschiedenen Tierärzten haben wir Jimmy vorgestellt, doch alle kamen zum gleich Ergebnis. Mit einer einfachen Routine-Operation war es aufgrund der Schwere der Knochenbrüche und des zertrümmerten Kniegelenks bei ihm nicht getan. Nach langen Beratungen blieb uns nur noch ein Weg offen: Um Jimmy weitere Schmerzen zu ersparen (die er nach der einhelligen Meinung aller Tierärzte auf jeden Fall bei jedem Schritt hatte, und das nicht zu knapp!), mussten wir Jimmys Bein amputieren lassen. Die Brüche im Oberschenkel hätte man mit einer OP zwar sicher heilen können, aber das völlig zerstörte Kniegelenk hätte man nicht ersetzen können. Lange haben wir alle Möglichkeiten abgewogen und schreckten vor diesem einschneidenden Eingriff zurück. Aber schließlich blieb uns keine andere Möglichkeit.Und es war die richtige Entscheidung! Erstaunlicherweise steckte Jimmy die OP wesentlich besser weg, als wir gedacht hatten. Auch die Tatsache, dass er auf einmal nur noch drei Beine hatte, schien ihn kaum zu verwundern. Beim Laufen stellte er sich von Anfang an prima an. Klar, er hatte natürlich schon Übung, da er auch vorher meist auf drei Beinen gelaufen ist und das kaputte Bein nur ab und zu zum Abstützen verwendet hat. Er war auch sofort nach der OP wieder fit und hat sich seitdem prächtig entwickelt. Wir denken, dass er vorher wirklich viele Schmerzen aushalten musste, denn irgendwie erscheint er uns nun viel befreiter und glücklicher und seine Augen strahlen regelrecht.Und denken Sie nur nicht, dass Jimmy mit seinen drei Beinen nun nicht mehr laufen will oder den ganzen Tag nur herumliegt! Im Gegenteil! Er geht begeistert spazieren – es müssen ja keine stundenlangen Bergwanderungen sein. Aber normale Wanderungen und Spaziergänge absolviert er mit Bravour und genießt diese auch deutlich sichtbar. Jimmy kann auch richtig flitzen, herumrennen und spielen. Die Muskeln seines linken Hinterbeins sind inzwischen so gestärkt und gekräftigt, dass sie das fehlende Bein locker kompensieren können.Was Jimmys Charakter angeht, suchen wir für ihn Menschen, die schon etwas Hundeerfahrung haben. Da er in seinem früheren Zuhause an der Kette vermutlich größtenteils sich selbst überlassen war, hat er weder Erziehung mitbekommen noch Grenzen kennengelernt. Er hat durchaus einen kleinen Dickkopf, den er durchsetzen möchte und kann auch mal grummeln, wenn ihm etwas überhaupt nicht passt. Die ganzen Tierarztbehandlungen zum Beispiel konnten wir nur mit Maulkorb durchführen, obwohl man sagen muss, dass er sich trotzdem recht anständig dabei benommen hat. Man sollte daher liebevoll, aber konsequent mit ihm umgehen und ihm seine Grenzen aufzeigen. Für kleine Kinder ist Jimmy nicht geeignet.Bei seinen eigenen Bezugspersonen ist Jimmy unendlich freundlich und liebevoll. Er schmust wie ein Weltmeister, „schmeißt“ sich richtig an „seine“ Menschen ran und schlabbert sie von oben bis unten ab. Er freut sich riesig über jede Zuwendung, jedes liebe Wort und jede Streicheleinheit und hat vermutlich einen großen Nachholbedarf.Bei Fremden ist Jimmy anfangs eher reserviert und misstrauisch. Wir denken, dass er in seinem eigenen Revier durchaus auch Wachhund-Qualitäten hat. Er gewöhnt sich aber dennoch schnell an jemanden, wobei er sehr empfänglich für Leckerlis ist… :-)Mit Hündinnen versteht sich Jimmy in der Regel gut; Rüden findet er dagegen nicht so toll.Obwohl Jimmy nicht im Haus gehalten wurde, denken wir, dass er stubenrein ist und sich gut benehmen würde. Bei uns im Tierheim macht er nie in seinen Zwinger und wartet immer, bis er Gassi oder in den Garten darf. Auch hat er bei uns noch nie etwas kaputt gemacht. Er benimmt sich vorbildlich, ruhig und brav und ist auch kein Kläffer.Es wäre nun an der Zeit, dass Jimmy auch mal etwas Glück im Leben hätte. Er will doch nur – so wie wir alle – etwas glücklich sein. Ist das zuviel verlangt? Vielleicht gibt es ja irgendwo eine erfahrene und verständnisvolle Familie, die unserem Sorgenkind ein liebevolles Zuhause geben möchte?P.S.: Jimmys lange Krankengeschichte und die Operation haben leider ein großes Loch in unsere Tierheimkasse gerissen. Daher würden wir uns über ein paar Spenden ebenfalls sehr freuen! 

Kontakt:Tel.: 09261/20111 e-mail: tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de 

 
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