Tierheimhunde
- 1: Tierheimhunde 1.
- 2: Tierschutzliga-Dorf.
- 3: Gnadenhof Garscha.
- 4: Gnadenhof Sonnenschein.
- 5: Tierheim Beuern.
- 6: Tierheim Biberach.
- 7: Tierheim Celle.
- 8: Tierheim Duisburg.
- 9: Tierheim Gelsenkirchen.
- 10: Tierheim Gießen.
- 11: Tierheim Hagen.
- 12: Tierheim Halberstadt.
- 13: Tierheim Homburg/Saar.
- 14: Tierheim Kronach.
- 15: Tierheim Wetterau.
Tierheim Kronach
Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken)
Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de
Lola
Lola ist eine ca. 2008 geb. Mischlingshündin mit einer SH von ca. 40-42 cm. Die Epilepsie von Lola war schon bekannt, als sie ins Tierheim kam. Eine Frau hatte sie auf der Strasse gefunden, einige Tage bei sich zu Haue gehabt und auch zum Tierarzt gebracht. Lola war mit einem Medikament gut eingestellt, als sie zu uns kam, und hatte lange Zeit keine Anfälle. Aber dann bekam sie doch wieder welche und die Medikamentendosis musste erhöht werden. Eine Mitarbeiterin nahm sie in Pflege, da in unserem überfüllten Tierheim die zeitgenaue Medikamenteneinnahme oft nicht gewährleistet und ausserdem der Stress dieser Krankheit nicht zuträglich ist. Nun ist sie wieder medikamentös gut eingestellt und es geht ihr sehr gut. Lola hat einen so liebenswerten Charakter, dass wir alle sie sofort gern mochten, nachdem sie im Tierheim abgegeben worden war. Sie ist freundlich und anhänglich, hat eine sonnige Ausstrahlung und versteht sich mit allen Artgenossen ohne Probleme. Auf ihrer Pflegestelle zeigt sie sich als sehr munter und sogar teilweise übermütig, aber sie ist gehorsam. Sie lebt ausser mit der Ersthündin auch ohne Probleme mit der Katze der Pflegestelle zusammen. Lola ist geimpft, gechippt, kastriert und wird vor Adoption auf Mittelmeekrankheiten getestet. Aufenthalt: Pflegestelle Tierheim Albolote (Bilder zuletzt 01-2010 aktualisiert). Kontakt: Sonja Merla, Tel.: (030) 810 595 31, Email: sonjamerla(at)t-online.de
Lucas
Lucas ist ein ca. 02-2004 geb. Dalmatiner-Bracken-Mix Rüde mit einer SH von ca. 60 cm. Lucas wird bald sein Zuhause verlieren, denn seine Besitzer sind arbeitslos geworden und können die Hypothek ihres Hauses nicht weiter bezahlen. Es geht in den Besitz ihrer Bank über und sie müssen es verlassen. Sie werden zu den Eltern bzw. Schwiegereltern ziehen, aber dort sind Hunde nicht willkommen. Ausserdem herrscht dort schon "overbooking" durch den Zuzug von drei Personen. Lucas sucht nun dringend ein neues Zuhause, wo er die zweite Hälfte seines Lebens in Ruhe verbringen darf. Lucas ist ein braver, gutartiger und gehorsamer Hund. Er ist wachsam und meldet, wenn er etwas hört oder bemerkt. Er verträgt sich gut mit Artgenossen, auch mit Rüden. Er ist an Kinder gewöhnt und tut ihnen nichts. Seine jetzigen Besitzer lassen ihn oft ohne Leine laufen, aber er kann auch gesittet an der Leine gehen. Wer möchte diesem lieben Hund eine zweite Chance geben? Lucas ist geimpft, gechippt und kastriert und wird vor Adoption auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Aufenthalt: Tierheim Albolote, Granada (Bilder zuletzt 04-2010 aktualisiert). Kontakt: Sonja Merla, Tel.: (030) 810 595 31, E-Mail: sonjamerla(at)t-online.de ,
Lorca
Lorca“, männlich, kastriert, Bretonischer Spanielmix, 1 Jahr, 40 cm
Es soll gleich zu Anfang gesagt werden: Der kleine Lorca ist behindert! Aber es ist eine Behinderung, die ihn weder im Geringsten stört, noch ihn daran hindert, ein normales Hundeleben zu führen. Er hat diese Behinderung nämlich von Geburt an, ist also daran gewöhnt, kennt es nicht anders und hat keine Schmerzen. Dieses beobachtet und bestätigt die Pflegemami, bei der Lorca seit etwa fünf Monaten lebt.Lorca rennt über Feldwege, Wiesen und Felder wie ein geölter Blitz, springt über Wassergräben oder auch mal hinein, krabbelt durch Zaunlöcher ... kurzum, er ist so beweglich und macht so viel oder so wenig Unsinn wie ein anderer Hund in seinem Alter auch. Auch Treppensteigen kann er.Sein linkes Hinterbeinchen benutzt er zwar nur wenig; nur wenn er langsam geht, tippt er damit ein wenig auf. Sonst hält er es leicht angewinkelt. Aber das scheint ihm überhaupt keine Mühe zu bereiten. Sein Hinterteil ist leicht nach unten geneigt. Er hat keinen Schwanz.
Eine Mitarbeiterin unseres spanischen Partner-Tierheims Albolote/Granada fand Lorca in einem Dorf auf der Straße, wo er mit anderen Hunden herumtobte. Das war im Januar bei Kälte und strömendem Regen. Sie glaubte, der Hund sei kurz zuvor von einem Auto angefahren worden, meinte sogar, noch Blut gesehen zu haben. Aber als sie ihn zum Tierarzt brachte und dieser ihn untersucht und geröntgt hatte, stellte sich heraus, dass nichts von dem, was an Lorcas Körper nicht normal war, ihm vor kurzem zugestoßen war. Da ihm sogar, abgesehen von einer Verformung der Wirbelsäule, in einem Bein ein Knochen fehlt und seine Rute sich innerhalb des Körpers befindet, geht der TA davon aus, das Lorca so auf die Welt gekommen ist. Das erklärt auch, warum er so gut mit seiner Behinderung zurechtkommt.Vom Wesen her ist Lorca ein ganz unkomplizierter Hund. Er ist ein richtiger Sonnenschein, scheint ständig zu grinsen und versprüht derart viel Charme, dass man ihn einfach gern haben muss und seine Behinderung zweitrangig erscheint. Unglaublich, wie viel positive Energie in diesem kleinen Bündel Hund steckt! Davon könnte sich so mancher Mensch eine Scheibe abschneiden!Lorca ist freundlich, gutmütig und anhänglich zu allen Personen und würde sich bestimmt auch in einer Familie mit vernünftigen Kindern wohl fühlen. Auch mit seinen Artgenossen und sogar mit Katzen versteht er sich bestens, lebt er doch auf seiner Pflegestelle mit mehreren Katzen und drei anderen Hunden beiderlei Geschlechts zusammen. Gerne spielt er mit diesen, ist dabei aber niemals dominant. Natürlich muss Lorca noch etwas erzogen werden, denn trotz seiner Behinderung möchte er keine Extra-Behandlung oder Mitleid, sondern genauso leben wie jeder andere Hund auch. Er ist aufgeschlossen und lernwillig und freut sich wie ein Honigkuchenpferd, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Auch Schmuseeinheiten und Spielen dürfen in seiner neuen Familie nicht zu kurz kommen.Wer möchte diesen vorwitzigen kleinen Frechdachs, der so tapfer und fröhlich durchs Leben geht, bei sich aufnehmen und ihm eine liebevolle neue Heimat bieten?
Lorca ist bei Übergabe kastriert, geimpft, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
Aufenthaltsort: Pflegestelle Tierheim Albolote/Granada (Spanien).
Kontakt:Helga Gießler, Erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Granada (eine Deutsche) 0034 / 958 501 508 helgagiessler(at)yahoo.es oder Tierheim Kronach 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de
Capitan
Capitan", männlich, kastriert, Mischling mittelgroß, 11 Jahre, 45 cm
Capitan, genannt Capi, lebt schon seit sage und schreibe drei Jahre in unserem spanischen Partner-Tierheim Granada. Damals hatte ihn eine Mitarbeiterin des Tierheims von einer Schnellstraße gerettet, auf der er ziellos umherirrte. Ganz sicher war er von seinem Besitzer dort ausgesetzt worden und wusste nun nicht, wohin. Dass er eingefangen werden konnte, bevor er von einem schnellen Auto erfasst wurde, hat er nur seinem tatkräftigen Schutzengel zu verdanken.Wir sind uns sicher, dass Capi ein trauriges und ungeliebtes Leben hinter sich hat, denn anfangs war er etwas misstrauisch gegenüber fremden Menschen. Er schien immer das Schlimmste zu erwarten. Dies hat sich inzwischen aber längst gelegt, da er im Tierheim nur noch gute Erfahrungen mit uns Zweibeinern machen konnte. Hier ging es ihm vermutlich zum ersten Mal in seinem Leben richtig gut. Capi ist ein braver und gehorsamer Hund. Er ist in einer Gruppe von mehreren Hunden (sowohl Hündinnen, als auch Rüden) untergebracht und versteht sich mit allen gut. Früher mochte er auch ab und an mal seine Kräfte mit einem anderen Rüden messen, aber das ist nun vorbei, denn inzwischen ist Capi alt und grau geworden. Im Gesicht hat er in der letzten Zeit immer mehr weiße Härchen bekommen.Charakterlich ist Capi ein sehr lieber und freundlicher Hund. Er ist zwar nicht der Typ, der sofort angesprungen kommt, sich an einen ranschmeißt oder jedem Fremden schier um den Hals fällt, dazu ist er zu schüchtern und zurückhaltend. Wenn man sich ihm aber zuwendet, ihn liebevoll streichelt und liebkost, genießt er das von ganzem Herzen.
Dieser alte Hund, der in seinem ganzen Leben wahrscheinlich noch kein Glück hatte, sehnt sich so sehr nach etwas Geborgenheit, nach Familienanschluss, einem kuscheligen Körbchen und nach Menschen, die ihn wirklich lieb haben und nie wieder im Stich lassen werden. Leider hat sich in all den Jahren niemand für ihn interessiert. Den meisten Menschen ist er wohl zu alt oder zu unauffällig. Dabei hätte es Capi mehr als jeder andere verdient, endlich einen gemütlichen Lebensabend verbringen zu dürfen. Der Tierheim-Streß, die Hektik und der Trubel mit den vielen anderen Hunden sind für einen alten Hund nicht gerade ideal. Wer möchte unserem kleinen Capi ein liebevolles Heim bieten und ihn für all die traurigen Jahre entschädigen? Capi wurde leishmaniosepositiv getestet, wird aber mit Allopurinol behandelt und hat keinerlei Symptome. Die Tabletten sind nicht teuer (maximal 10 Euro pro Monat) und Capi kann damit genauso leben und alt werden wie jeder andere Hund auch. Er ist selbstverständlich auch geimpft, gechippt und kastriert.
Aufenthaltsort: Tierheim Albolote/Granada (Spanien).
Kontakt: Helga Gießler, Erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Granada (eine Deutsche) Tel. 0034 / 958 501 508 helgagiessler(at)yahoo.es oder Tierheim Kronach 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de
Kika
Kika”, weiblich, kastriert, Bretonischer Spaniel, 7 Jahre, 50 cm
SOS! Kika sucht „Personal Trainer“ mit Familienanschluss! Kika wurde von einer Mitarbeiterin unseres spanischen Partner-Tierheims Granada an einem kalten Wintertag vor einem Jahr gefunden. Damals lag – für spanische Verhältnisse ungewöhnlich – sogar etwas Schnee und Kika hatte sich in der Nähe des Tierheims unter einem Olivenbaum zusammengeringelt.Eigentlich sah Kika so gar nicht nach einem ausgesetzten Hund aus, da sie ziemlich pummelig war, aber vielleicht war sie ja noch nicht lange “auf der Strasse”. Suchplakate oder ähnliches gab es auf jeden Fall nicht und es kam auch niemand ins Tierheim, um nach ihr zu fragen. So blieb Kika schließlich im Tierheim Granada.
Schon sehr bald musste sie kastriert werden, da sie eine Gebärmuttervereiterung hatte. Danach wurde Kika sehr rasch noch pummeliger, zudem sie auch noch sehr gerne fraß wie ein Scheunendrescher.Kika wurde dicker und dicker, so dass sie schließlich fast wie eine Tonne mit Kopf aussah. So konnte es einfach nicht weitergehen. Leider ist es jedoch im Tierheim sehr schwierig, einen Hund auf Diät zu setzen. Dazu müsste der Hund einen Zwinger oder Gehege für sich alleine haben, um nur sein Spezialfutter zu fressen. Das Tierheim Granada ist aber viel zu voll, um ein Gehege nur mit einem Hund zu besetzen. Daher nahm eine Mitarbeiterin des Tierheims Kika schließlich mit zu sich nach Hause, um sie dort gezielt auf Diät setzen zu können.Da sie in der Pflegestelle aber nicht allzu lange bleiben kann, suchen wir nun dringend ein richtiges Zuhause für unser Sorgenkind, wo sie weiter abnehmen kann. Rank und schlank wird sie jedoch vermutlich nie werden, das ist klar.Kika ist eine ruhige, brave Hündin, die sich gut mit Artgenossen versteht und überhaupt keine Probleme macht. Man merke kaum, dass ein Hund vorhanden sei, sagt ihre Pflegemama. Kika ist freundlich zu allen Menschen, gutmütig und eine richtig liebe Seele.Glücklicherweise geht sie gerne spazieren, denn das ist ausgesprochen wichtig für sie.Kika muss dringend noch ein paar Pfunde abspecken, denn im Moment fühlt sie sich selbst in ihrer Haut nicht wohl. Während sie am Anfang, als sie neu im Tierheim war, wesentlich fröhlicher und unternehmungslustiger war, wirkt sie nun irgendwie niedergedrückt und traurig – kein Wunder bei dieser überschüssigen Last, die sie mit sich herumtragen muss! Doch so muss es ja nicht bleiben! Wir sind sicher, dass Kika mit ihrem eigenen „Personal Trainer“, durch kontrollierte Futtergabe und regelmäßige Bewegung, deutlich dünner werden und an Lebensqualität gewinnen wird. Wer möchte dieser liebenswerten Hündin dabei helfen, wieder Spaß am Leben zu finden?Kika ist geimpft, kastriert und gechipt und wird vor Übergabe auf Mittelmeerkrankheiten getestet.
Aufenthaltsort: Pflegestelle Tierheim Albolote / Granada (Spanien).
Kontakt:Helga Gießler, Erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Granada (eine Deutsche) Telefon: 0034 / 958 501 508 mail: helgagiessler(at)yahoo.es oder Tierheim Kronach Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de
Nora
Nora“, weiblich, Schäferhundmix, 10 Jahre, 63 cm
Nora hat bestimmt noch nicht allzu viel Schönes im Leben gehabt. Ihr hängendes Gesäuge lässt darauf schließen, dass sie schon sehr oft Welpen großziehen musste. Auch zuckt sie oft zusammen, wenn man zu schnell auf sie zugeht und schaut einen mit großen ängstlichen Augen an, als ob sie Schlimmes erwarten würde. Sie braucht auch ein bisschen Zeit, bis sie voll und ganz jemandem vertrauen kann – zu tief sitzen wohl die schlechten Erfahrungen, die sie machen musste. Trotz allem ist Nora jedoch eine sehr freundliche und gutmütige Hündin, die alles mit sich machen lässt, nicht scheu und auch absolut kein Angstbeißer ist. Sie ist durchaus aufgeschlossen, neugierig und bereit, neue Freundschaften zu knüpfen. Auch wenn ihre Vergangenheit sie zweifellos geprägt hat, ist sie bereit, diese hinter sich zu lassen und sich auf ein neues Abenteuer an der Seite netter Menschen einzulassen.
Nora ist unglaublich anhänglich und verschmust und genießt es, einen Streichler ganz für sich alleine zu haben. Sie hat einen großen Nachholbedarf an Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit und ist gerade eben erst dabei, zu begreifen, was für schöne Seiten das Leben doch haben kann. Da sie gute Behandlung offensichtlich so lange entbehren musste, ist sie leider nun nicht bereit, diese mit einem Hunde-Rivalen zu teilen. So reagiert sie leicht eifersüchtig, wenn es um die Verteilung von Streicheleinheiten, gemütlichen Liegeplätzen oder Leckerlis geht, weshalb wir Nora lieber als Einzelhund vermitteln möchten, obwohl sie durchaus verträglich ist, wenn man zum Beispiel beim Spazierengehen unterwegs andere Hunde trifft. Doch auch wenn Nora bei Hunden teilweise etwas dominant sein kann - Menschen gegenüber verhält sie sich jedoch stets sehr gutmütig und unterwürfig.Ob Nora Kinder kennt, wissen wir leider nicht und für kleinere Kinder scheint sie uns auch nicht so geeignet zu sein. Größere Kinder und Jugendliche sollten dagegen kein Problem sein.
Übrigens ist Nora trotz ihres Alters noch sehr fit und rüstig. Sie unternimmt gerne lange Spaziergänge, braucht aber natürlich keine Marathon-Märsche, um ausgelastet zu sein, und gibt sich auch mal mit einer kürzeren Runde zufrieden. Sie hat ein ruhiges, gemütliches und sehr angenehmes Wesen, nicht zu aufdringlich oder zu temperamentvoll, aber eben auch keine „Schlaftablette“ – eigentlich genau richtig! Für die ältere Dame wünschen wir uns ein ruhiges und liebevolles Zuhause, in dem sie endlich Geborgenheit finden darf und so richtig verwöhnt wird. Sie hätte es so sehr verdient! Wer hat ein Herz für Nora?
Kontakt:Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken) Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de
Arco
"Arco", männlich, Dt. Schäferhund, 9 Jahre, 60 cm
Arco ist zur Zeit unbestritten unser größtes Sorgenkind im Tierheim. Da er inkontinent ist, sind seine Chancen, jemals ein richtiges Zuhause zu finden, gleich null. Er wurde im September 2008 bei uns abgegeben und wurde früher wohl größtenteils an der Kette gehalten. Seine Vorbesitzer teilten uns mit, dass er vor Jahren einen Unfall gehabt habe, nach dem sein Schwanz kupiert werden musste, da er nicht mehr zu retten gewesen war. Seitdem ist Arco auch inkontinent und läuft in etwas gekrümmter Haltung. Leider ist medizinisch nichts mehr daran zu ändern, wir haben ihn bereits bei mehreren Tierärzten durchchecken lassen, in der Hoffnung, doch noch etwas für ihn tun zu können, leider ohne den geringsten Erfolg. :-( Als Folge des Unfalls hat Arco keine Kontrolle mehr über seinen Schließmuskel und so tropft der Kot einfach heraus, wenn er am After angekommen ist. Außerdem reagiert Arco auf ungewohntes Futter sehr empfindlich und bekommt dann auch noch starken Durchfall, so dass er nun Spezialfutter erhält. Wir bitten Tierheimbesucher daher unbedingt, ihm keine Leckerlis durchs Gitter zu füttern.
Da Arco aufgrund seiner Behinderung unabsichtlich seinen gesamten Aufenthaltsbereich, auch Liegebrett und Decke, beschmutzt, muß sein Zwinger mehrmals täglich gereinigt werden. Auch Arcos Hinterteil muß täglich abgewaschen werden, da er sich beim Kotlassen selbst beschmutzt. Aus diesem Grund ist es eigentlich ausgeschlossen, diesen armen Kerl als Familienhund zu vermitteln. Im Haus kann man ihn auf keinen Fall halten, da er alles dreckig macht. Und wer nimmt es schon auf sich, mehrmals täglich Arcos kompletten Aufenthaltsbereich inklusive Arco selbst zu reinigen??? Somit wird Arco wohl oder übel für immer im Tierheim leben müssen. Gottseidank ist er aber recht fröhlich bei uns, wird mehrmals täglich Gassi geführt und bekommt seine Streicheleinheiten. Charakterlich ist dieser große schwarze Bär ein richtiger Schmuse- und Knuddelhund, er ist freundlich zu allen Menschen und auch sehr kinderlieb. Ganz sicher könnte Arco ein toller Familienhund sein, wenn nur seine Behinderung nicht wäre. Es ist so schade!!!
Da Arco wohl für immer im Tierheim bleiben wird und uns schon einige Kosten verursacht hat und auch noch verursachen wird, wären wir natürlich über die Übernahme einer Patenschaft sehr glücklich! Bei Interesse melden Sie sich doch bitte, wir würden uns riesig freuen!
Kontakt:Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken) 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de
Fossie
Fossie", männlich, kastriert, Pointer, 9 Jahre, 60 cm
Hallo Pointerfans! Gesucht wird ein pointer- oder jagdhunderfahrenes, liebevolles und ruhiges Zuhause für unseren bildschönen, sanften und sensiblen Pointerrüden Fossie!
Fossie hatte es im Leben bisher nie leicht. Ursprünglich wurde er in Spanien ausgesetzt – vielleicht taugte er nicht zur Jagd oder war seinem Besitzer einfach nur lästig geworden. Leider ist das Aussetzen eine in Spanien sehr weit verbreitete Art, sich unerwünschter Haustiere zu entledigen. Gottseidank wurde er damals von seinen Findern in unser Partner-Tierheim in Granada gebracht und nicht in die ebenfalls vor Ort befindliche Tötungsstation. Dort wäre er schon längst nicht mehr am Leben…
Leider sehen jedoch die Vermittlungschancen für Jagdhunde nicht gerade rosig aus. So musste der arme Kerl fast zwei Jahre im Tierheim Granada ausharren, bis eine neue Familie für ihn gefunden werden konnte. Und auch als es endlich soweit war und wir dachten, er habe nun doch sein Glück gemacht, blieb dies leider nicht von Dauer. Nach zwei Jahren im eigenen Heim musste Fossie wieder gehen und kam nun zu uns ins Tierheim Kronach. Auch wenn der arme Kerl in seinem Leben immer wieder Rückschläge hinnehmen musste – wir lassen uns nicht davon entmutigen. Irgendwo und irgendwann muss es doch genau die richtige Familie für unser Sorgenkind geben, Pointerfans, die mit dem sensiblen Charakter dieser Rasse umgehen können und bei denen Fossie endlich glücklich werden kann.
Fossie ist einer der liebenswürdigsten Hunde, die es gibt. Er ist einfach nur lieb, freundlich zu allem und jedem und könnte keiner Fliege etwas zuleide tun. Auch mit Kindern kommt er bestens zurecht, ist gutmütig, sanft und lässt alles mit sich machen.Andere Hunde, egal ob Rüden oder Hündinnen, akzeptiert er gerne als Kameraden, er ist absolut nicht dominant, aber auch nicht unterwürfig, sondern cool und gelassen. Katzen interessieren ihn nicht sonderlich, so dass es damit vermutlich auch keine Schwierigkeiten gäbe.Pointertypisch ist Fossie sehr sensibel. Stress, Hektik oder laute Worte lassen ihn zittern und er zieht sich zurück. Er braucht daher ein ruhiges, verlässliches Umfeld mit viel Geborgenheit.
Auf seine Bezugspersonen konzentriert er sich sehr stark. Sie bilden seinen Lebensmittelpunkt und er liebt sie abgöttisch. Am liebsten möchte Fossie immer um seine Menschen sein und bleibt daher nicht gerne allein zuhause. Dann kann es manchmal passieren, dass er aus Frust Decken, Kissen oder andere Gegenstände zerstört, aber nicht immer. Es scheint damit zusammenzuhängen, wie gestresst er am jeweiligen Tag ist. Ideal für Fossie wäre daher ein Zuhause, in dem immer jemand daheim ist, in dem vielleicht die Eltern oder Großeltern noch mit im Haus wohnen o.ä.Sobald sich Fossie außerhalb seines gewohnten Umfelds befindet, ist er leider kaum noch ansprechbar. Ruhig an der Leine zu gehen, fällt ihm schwer, viel lieber zerrt er geradeaus, immer die Nase am Boden. Aufgrund seines Jagdtriebs kann man ihn jedoch auch nicht frei laufen lassen. Nur auf eingezäunten Grundstücken darf er sich ohne Leine austoben, was er dann auch sehr genießt, fröhlich herumtollt und mit den anderen Hunden spielt.
Fossies größtes Hobby ist das Wasser. Jede Pfütze ist ihm willkommen und in tieferem Wasser schwimmt er sogar. Daneben ist er auch ein großer Fan von gemütlichen Kuschelstunden und saugt jegliche Zärtlichkeit in sich auf. Auch Autofahren gefällt Fossie gut, so dass man ihn problemlos überall mithin nehmen kann.Wir sind davon überzeugt, dass irgendwo Fossies Traumfamilie oder Traumperson noch auf ihn wartet. Wenn Sie das sind, dann melden Sie sich doch einfach mal im Tierheim Kronach. Fossie sehnt sich so sehr nach Geborgenheit!
Kontakt:Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken) Tel. 09261 / 20111 tsvkc(at)gmx.de www.tierheim-kronach.de
Rocky
„Rocky“, männlich, Schnauzermix, 7 Jahre, 59 cm
Rocky kam ursprünglich als Fundhund zu uns. Er war in einen Garten eingebrochen, hatte dort Hühner gerissen und – was ziemlich ungewöhnlich ist – sogar aufgefressen. Im Tierheim angekommen, merkten wir sofort, dass dieser Hund total ausgehungert sein musste. Trotz seiner Größe von fast 60 cm Schulterhöhe wog er kaum 17 kg! Jegliche Art von Futter, das wir ihm vorsetzten, verschlang er sofort mit einem Heißhunger und in einer Geschwindigkeit, die wir noch nicht oft bei Hunden beobachtet haben. Selbst heute, nach mehreren Wochen Tierheimleben und regelmäßigen Fütterungen, hat sich daran nichts geändert - zu tief sitzt möglicherweise die Angst, es könnte morgen nichts mehr geben.
Inzwischen konnte auch Rockys Besitzer ausfindig gemacht werden, der ihn uns jedoch zur Weitervermittlung überlassen hat. Nun suchen wir eine neue liebevolle Familie für diesen fröhlichen Kerl, bei der er ein glückliches Hundeleben führen darf.
Charakterlich ist Rocky ein richtiger Sonnenschein. Er freut sich über alles und jeden, „lacht“ und wedelt den ganzen Tag und findet es einfach klasse, wenn man sich ein bisschen mit ihm beschäftigt. Auch mit größeren Kindern (mit kleinen Kindern gibt es bisher keine Erfahrungswerte) dürfte er keinerlei Schwierigkeiten haben, denn Rocky ist gutmütig, freundlich und einfach ein guter Kerl. Für jede Streicheleinheit, jedes gute Wort und jedes Leckerli ist er unendlich dankbar. Vom Alter her wirkt Rocky übrigens wesentlich jünger. Als wir anfangs sein genaues Alter noch nicht kannten, hätten wir ihn aufgrund von Temperament und Zähne auf höchstens 2-3 Jahre geschätzt. Er ist ein richtiger kleiner Flummi, der gerne ausgelassen herumtollt, lange Spaziergänge unternimmt und vor allem leidenschaftlich gern Ball spielt. Davon kann er nie genug bekommen!Wir sind uns sicher, dass Rocky ein anhänglicher Kumpel wäre, der mit seiner Familie durch dick und dünn gehen würde. Wer gibt diesem sonnigen Kerlchen die Chance, das Leben von seiner Schokoladenseite kennenzulernen?
Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken) Tel. 09261 / 20111
Diez
Diez“, männlich, kastriert, Galgomix, 3 Jahre, 65 cm
So jung dieser bildhübsche Galgomischlingsrüde auch ist, so hat Diez (sprich: „dijes“) doch schon einiges im Leben mitgemacht – leider waren jedoch nur die wenigsten seiner Erlebnisse von der positiven Sorte.
Seine Mama, eine reinrassige Galga (spanischer Windhund) wurde hochträchtig und mutterseelenallein auf den Straßen Granadas gefunden. Es war offensichtlich, dass ihr Besitzer sie einfach skrupellos ausgesetzt hatte, wie es leider so oft in Spanien der Fall ist (aber nicht nur dort…). Die Finder erbarmten sich der Hündin und nahmen sie zunächst mit nach Hause, wo der kleine Diez das Licht der Welt erblickte. Weil er das zehnte Haustier in der Familie war, wurde er kurzerhand auf den Namen „Diez“ getauft (deutsch: „zehn“). Mit Hilfe des Internets konnten wir recht schnell eine neue Familie für Diez´ Mutter finden, die inzwischen schon längst glücklich in ihrer eigenen Familie in Deutschland lebt. Für Diez hat sich jedoch nie jemand interessiert.
Aufgrund eines Umzugs konnte ihn die Familie schließlich nicht mehr behalten und so wurde der Jungrüde in unser spanisches Partner-Tierheim Granada gebracht. Nach langer Wartezeit dort schien es nun vor kurzem, als habe Diez´ Odyssee nun endlich doch noch ein glückliches Ende genommen, denn eine nette Familie aus Deutschland interessierte sich für den hübschen Kerl und so durfte Diez schon bald in seine neue Heimat ausreisen.
Leider währte sein neues Glück nur zwei Wochen. Es stellte sich nämlich heraus, dass Diez seinen neu gewonnenen Familienanschluss so genoss, dass er alle Fremden anknurrte, die ihm oder seinen neuen Herrchen zu nahe kommen wollten. Dabei ist Diez überhaupt nicht aggressiv, sondern eher sehr unsicher. Vielleicht hatte er das Gefühl, das bisschen Glück, das er nun endlich gewonnen hatte, gegen Gott und die Welt verteidigen zu müssen. Leider bewirkte er damit jedoch das Gegenteil und so kam es, dass Diez zu uns ins Tierheim Kronach gebracht wurde. Bei uns zeigt sich Diez Fremden gegenüber anfangs zwar etwas schüchtern, aber doch sehr freundlich und gutmütig. Er fasst schnell Vertrauen und liebt seine Bezugspersonen abgöttisch. Am liebsten möchte er ihnen auf Schritt und Tritt folgen, immer bereit für eine Streicheleinheit, ein gutes Wort oder ein Leckerli.
Seine besondere Leidenschaft ist das Spielen mit Bällen oder Quietschtieren, denen er stundenlang nachjagen könnte. Ganz nach Windhundart entwickelt er dabei eine unglaubliche Geschwindigkeit, so dass es richtig Spaß macht, ihm dabei zuzusehen. Sobald er das Spielzeug seinem Menschen übergeben hat, steht er mit freudestrahlendem Gesicht schon wieder in den Startlöchern, um von Neuem loszusprinten. „Los! Wirf schon endlich!“ sagen seine Augen.Gottseidank ist Diez trotz seiner tristen Vorgeschichte ein fröhlicher Hund geblieben, ein Sonnenschein und Frechdachs. Natürlich muss er noch sehr viel lernen, denn erzogen ist dieser Wildfang bisher nur wenig. Dabei sollte man auf jeden Fall konsequent vorgehen, da der Schlingel durchaus seinen eigenen Kopf hat und Schwächen für sich nutzt. Auch braucht Diez natürlich viel Auslauf, um sich austoben zu können.
Was andere Hunde betrifft, versteht er sich nicht immer und entscheidet nach Sympathie. Wir haben hierbei die Erfahrung gemacht, dass er an der Leine weitaus zickiger reagiert als ohne. In einem Zuhause sollte er daher alleine sein oder höchstens mit einer Hündin zusammenleben. Wir suchen für unser Sorgenkind nun hundeerfahrene Menschen ohne kleine Kinder, die genügend Zeit für Diez haben und ihm zeigen können, wie toll das Leben an der Seite von netten Menschen sein kann.
Kontakt:Tierheim Kronach (Nordbayern / Oberfranken) Tel. 09261 / 20111


















