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30.5.2017 : 7:20 : +0200

Tierheim Gießen

Tierheim Gießen Vixröder Str. 16 35396 Gießen Tel. 0641-52251 a.weber(at)tsv-giessen.de Internet: www.tsv-giessen.de

Tyson

Der junge Dogo Argentino Tyson, geb. am 24.07.2016, ist im Moment noch ein echtes Riesenbaby. Da der Dogo in Hessen auf der Rasseliste steht, müssten Interessenten über einen sogenannten Sachkundenachweis verfügen, oder bereit sein, diesen abzulegen. Auch sollte man sich bewusst sein, dass ein Listenhund in vielen Gemeinden höhere Steuern kostet. Es gibt allerdings auch einige Bundesländer, in welchen Tysons Rasse nicht auf der Liste steht. Da würde dies natürlich wegfallen.

Tyson sollte den mit 18 Monaten anstehenden Wesenstest (wie gesagt, in Hessen :-) ) aber problemlos bestehen dürfen. Denn der junge Kerl ist einfach nur zauberhaft. Er mag Menschen egal ob groß oder klein. Nur an seiner Erziehung sollte noch gearbeitet werden, damit er seine stürmischen Begrüßungen in formvollendete Vorstellungen verwandeln kann. Das Alleinsein zählt auch noch nicht zu seinen Stärken und Geduld im Allgemeinen müsste dem jungen Rowdy auch nochmal genauer erklärt werden ;-)

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Katy

Mischling Katy (geb. 09.01.2016) sollte eigentlich die Begleiterin für eine ältere Dame werden...

Das wäre mit dieser jugendlichen Powermaus sicherlich auf die Dauer eher nicht gut gegangen und so sucht Katy vernünftigerweise nach einer neuen Familie. Diese sollte vor allem sportlich sein, denn Katy ist alles andere als ein Couchpotatoe. Die hübsche Lady muss noch einiges Lernen, was das Zusammenleben mit Zweibeinern betrifft. Sie ist allerdings sehr wissbegierig, lieb und menschenbezogen, daher sollte das kein Problem darstellen. Sie mag Menschen sogar so sehr, dass es ihr aktuell noch völlig unmöglich erscheint, von einem Menschen alleine zurückgelassen zu werden (selbst wenn ihr noch ein anderer Hund zur Gesellschaft bleibt). Hier wäre also der erste sehr wichtige Trainingspunkt für ihre neuen Zweibeiner. Im Tierheim ist es im Moment so, dass Katy in solchen Fällen zwar nicht in einen "Zerstörungsrausch" fällt, allerdings stimmt sie sofort zu einem wahren Klagekonzert an ;-)

Mit Rüden versteht sich Katy sehr gut, obwohl fremde Hunde hinter ihrem Zaun oder bei Spaziergängen noch gerne angepöbelt werden.Wenn Sie also Lust auf viel Bewegung in der freien Natur haben und schon über etwas Hundeerfahrung verfügen, könnte Katy ihr nächster Traumhund werden :-)

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Socke

Mischling Socke (geb. 18.11.2013) kam als Welpe in seine letzte Familie. Ursprünglich stammte er aus Spanien und daher könnte neben den im Impfpass angegebenen Rassen Leonberger und Labrador durchaus auch ein Mastin Espanol bei seinen Ahnen eine tragende Rolle gespielt haben. Leider sucht er ein neues Zuhause, da sich die Lebensumstände seiner Familie geändert haben und keine Zeit mehr für den hübschen Riesen blieb.

Normalerweise kommen Hunde gerne einmal "zu gut" genährt ins Tierheim und neue Besitzer müssen anfangs noch einen strengen Diätplan für den Vierbeiner einhalten. Bei Socke darf man aber gerne ein paar extra Leckerchen füttern, denn mit nicht ganz 40 kg ist der Rüde aktuell noch zu leicht für seine Größe ;-)

Socke würde in ein neues Heim einige angenehme Eigenschaften mitbringen, denn er hatte brav die Hundeschule besucht und sogar etwas Dog Dancing wurde betrieben. Er kann für eine gewisse Zeit alleine bleiben und kennt alle gängigen Kommandos, die er sogar rein über körpersprachliche Signale ausführen kann. Ein gewisser Jagdtrieb ist aber doch vorhanden. Besonders rasante Radfahrer würden den großen Bub zu einem kleinen Lauf- und Fangspiel animieren. Hier wäre also noch Trainingsbedarf. Auch am Punkt Leinenführigkeit darf noch gearbeitet werden.

Wer ein Fan von sehr großen Hunden und deren typischen Charakterzügen ist, würde mit diesem Hund eine echt coole Socke bekommen - da macht er seinem Namen alle Ehre :-) 

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Baby

Terrier-Mix Baby (geb. 25.10.2009) hatte bisher viel Pech in ihrem Leben. Aus (sehr) schlechten Verhältnissen stammend, sollte ihr Leben bei ihrem letzten Zuhause besser werden. Nur leider war es nicht für die Ewigkeit. Eine Wohnungsräumung zwingt ihr Herrchen dazu, ein neues Zuhause für die kleine Zauselmaus zu suchen.

Baby ist kein Hund für Hundeneulinge und Familien mit kleinen Kindern. Dazu ist sie einfach zu sehr und gerne Terrier-Diva :-) Fremde Hunde bringen den Lockenkopf gerne dazu, die Contenance zu verlieren... An ihrer Leinenaggression gegenüber Artgenossen muss also dringend gearbeitet werden. Baby wäre vermutlich lieber die alleinige Herrscherin über ihr Reich, obwohl sie sich im Tierheim seit Beginn an ihr Zimmer mit dem Rüden Jonny geteilt hat. Baby kann auch eine super liebe und lustige Zeitgenossin sein, die gerne einfach bei ihren Menschen ist.

Für Baby wird es endlich Zeit, ein gutes Zuhause "für immer" zu finden!

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Ulf

Jack Russel Terrier Ulf (geb. 27.03.2016) ist ein Hund, wie man ähnliche in Rasse, Alter und Charakter wohl sehr häufig im Tierheim finden wird. Er wurde wegen Überforderung bei uns abgegeben. Eins ist ganz sicher: Ulf sucht eine Familie mit Hunde- und am besten Rasseerfahrung. Denn der kleine Gnom hat ein nicht ganz so kleines Problem: Was Ulf will, dass muss er haben bzw. durchsetzen. Niemand hat es bislang geschafft, dem Drei-Käse-Hoch verständlich zu erklären, dass der Mensch das Sagen hat. Aber keine Sorge, daran arbeiten wir mit Hochdruck. Sie haben wahrscheinlich schon einmal in einem Supermarkt beobachten dürfen, wie ein Kind sich auf den Boden wirft und voller Zorn nach Schokolade oder anderen Süßigkeiten brüllt... Nun... So ähnlich ist das bei Ulf. Immer wenn er sich heftig aufregt (sei es nun aus Freude oder dem genauen Gegenteil), kommt irgendwann ein Punkt, an dem der Zwerg meint, seine Emotionen an dem Individuum auslassen zu müssen, welches ihn in seinem übersprudelnden Gemütszustand bremsen möchte. Sein größtes Problem dürften derzeit seine Unverträglichkeit mit anderen Hunden (bislang ist es ihm noch egal welche Größe oder welches Geschlecht das Gegenüber hat) und seine Leinenaggression sein. Vermutlich hat er die Sozialisierung im jungen Alter mit anderen Hunden schlicht verpasst. Ressourcenverteidigung hat der kleine Terrier vermutlich auch im Repertoire.

Um Ulf die Regeln des Zusammenlebens beizubringen, ist die Politik der kleinen Schritte gefragt und eine gute Voraussicht seitens der Zweibeiner. Es wäre kontraproduktiv mit Ulf in die offene Konfrontation zu gehen.

Hört sich für Sie eher nach einem Problem statt einem neuen Mitbewohner an? Ulf kann auch anders! Er ist seinem Alter entsprechend sehr verspielt und darüber hinaus sehr (!) menschenbezogen. Sein gesamtes Verhalten beweist, dass er sich sehr nach Führung sehnt und dann bestimmt ein toller Hund werden wird! Da er noch sehr jung und sehr intelligent ist, sind wir sicher, dass er all die Regeln, die für ihn neu zu sein scheinen, bald strebermäßig auswendig gelernt hat :-)

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Louisa

Mischling Louisa wurde am 27.01.2015 geboren und verträgt sich leider nicht mit Katzen. Bei den Stubentigern kann sie einen gewissen Jagdtrieb einfach nicht leugnen. In ihren Ahnen haben Hütehunde mit Sicherheit eine tragende Rolle gespielt und daher sollte ihre neue Familie sportlich sein und viel erleben wollen. An der Erziehung der jungen Dame muss noch an ein paar Ecken gefeilt werden. Sie ist aber eine sehr nette und menschenbezogene Hündin und wird es ihrer Familie vielleicht nicht immer aber doch sehr häufig leicht machen.

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Fussel

Labrador-Mix Fussel hatte seit Kindesbeinen an ein glückliches Leben in seiner Familie. Doch dann wurde sein Frauchen schwer krank und musste schweren Herzens ein neues Zuhause für ihn suchen. Dieses schien auch gefunden, doch leider war seine stürmische Art zu "umwerfend" für die Kinder. So kam Fussel ins Tierheim.

Fussel steckt gerade mitten in der Pubertät, deshalb hat er noch nicht die emotionale Sicherheit bekommen, souverän durch den Alltag gehen zu können. Viele neue Situationen findet er noch sehr gruselig - genauso wie viele fremde Menschen. Daher wünscht er sich einen hundeerfahrenen Menschen, welcher ihm noch die ein oder andere Nachhilfestunde geben kann. Auch sein stürmisches Temperament sollte noch etwas gebändigt werden. Menschen, denen er vertraut, möchte Fussel gefallen und könnte mit etwas Erziehung schnell zu einem Vorzeigehund avancieren. Kinder in Fussels neuem Zuhause sollten schon älter sein

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Crack

Podenco-Mix Crack (geb. 04.11.2011) wurde mit der Flasche großgezogen. Danach hat er allerdings lange Zeit in einem anderen Tierheim verbracht, sodass ihm noch der ein oder andere Punkt in der Erziehung näher gebracht werden sollte.

Crack ist ein sehr lieber, etwas unsicherer Hase, der im Tierheim sehr leidet. Er wünscht sich endlich ein eigenes Zuhause bei lieben Menschen. Rassebedingt könnte mit Jagdtrieb zu rechnen sein.Seine neuen Menschen möchte Crack trotz guter Hundeverträglichkeit leider ungern teilen. Sollte Crack also als Zweithund leben sollen, muss noch am Punkt Eifersucht gearbeitet werden.

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Pancho

Mischling Pancho (geb. 01.12.2015) ist wohl das, was man die hündische Verkörperung einer Duracellbatterie nennen würde. Nie scheint dem gut gelaunten Sonnenschein die Energie auszugehen. So lustig seine Kapriolen auch aussehen mögen: als Zweibeiner muss man diesen im wahrsten Sinne des Wortes gewachsen sein. Denn Pancho hat noch nie etwas von Erziehung gehört. Der nicht mal 1 Jahr alte Frechdachs versteht im Moment so gar nicht, warum wir Menschen es nicht super lustig finden, wenn er zur Begrüßung an uns hochspringt, warum man beim Spazierengehen an der Leine nicht so schnell Laufen darf wie man nur kann und vor allem warum man sich erst auf seinen Allerwertesten setzen soll, bevor es Kekse gibt ;-)

Eine sehr sportliche Herausforderung auf vier Beinen also. Hat man Pancho beigebracht, sich auch einmal für längere Zeit als nur 0,1 Sekunden zu konzentrieren, wird man einen echt traumhaften Partner für tolle Ausflüge und ein glückliches Familienleben bekommen.

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Taiga

Taiga, eine Deutsche Schäferhündin, geb. am 12.05.2010, ist das typische Beispiel für „harte Schale, weicher Kern“.

Menschen, die sie kennenlernen möchten, stellen bald fest, sie ist nicht so bestechlich, dass sie innerhalb weniger Minuten „best friend“ mit einem ist. Aber gibt man ihr etwas Zeit und beschäftigt sich mit ihr, so bindet sie sich sehr stark an einen Menschen, aber eben eher nur an diesen einen (oder höchstens zwei) Menschen. Nun könnte man ja meinen, dass Taiga dann problemlos ein Leben in trauter Zweisamkeit führen würde, aber weit gefehlt - Taiga neigt dazu, die Hausregeln selber bestimmen zu wollen. Nun sagt sie aber nicht gleich, „das ist mein Sofa, da kommst du nicht drauf“ - nein, sie testet immer wieder leicht ihre Grenzen und oftmals so suptil, dass man es nicht ernst nimmt und als nicht wichtig abtut. Ein Mini-Brummler beim Bürsten, Abtrocknen oder Zecke entfernen, ohne dass man es ihr verbietet; später ein etwas größerer Grummler ohne Konsequenz und dann irgendwann – die Expolsion. Menschen, die sich für Taiga interessieren, müssen daher ihre Hausregeln ganz sicher im Kopf haben und diese auch klar einfordern (können).

 

Taiga muss von Beginn an lernen, dass sie die Luft zum Atmen in ihrem neuen Zuhause nur atmen, aber nicht besitzen darf. Hat sie dies verstanden, was sicher am Anfang ein wenig Diskussionsbedarf gibt (nicht auf der körperlichen Ebene, denn auf harsche Worte oder Körpersprache reagiert Taiga höchst sensibel), so akzeptiert sie es und ist der treue, sanfte Gefährte, den sich so ziemlich jeder Hundefreund an seiner Seite wünscht. Sie zeigt dann ihre sehr sensible, lernbegierige und freundliche Seite, dass sie sich stark an ihrer Bezugsperson orientiert, gut leinenführig ist und ihrem Menschen unbedingt gefallen möchte. Mit anderen Hunden verträgt sich Taiga nur bedingt. Je nach Sympathie findet sie diese ganz gut oder eben absolut gar nicht. Bei Hunden, die Taiga nicht mag, kann man sich aber mit ihr einigen, dass sie diese zumindest beim Spaziergang mit Ignoranz straft, so dass man nicht gleich als Zweibeiner inmitten einer Straßenschlacht steht. Wenn es da draußen einen hundeerfahrenen Menschen gibt, der einen überaus treuen Wegbegleiter sucht, mit dem man Pferde stehlen kann, der ist bei Taiga genau richtig. Sie hat zwar ein paar Baustellen, aber wer bereit ist, klare Regeln aufzustellen, ein wenig Durchsetzungsvermögen mitbringt und den Willen hat, mit seinem Hund zu arbeiten, der kann sich sicher schon bald auf die Schulter klopfen und wird mit einer Freundin fürs Leben belohnt.

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Tini

Tini (Mallorquinischer Schäferhund-Labrador-Mix , geb. 01.03.2012) wurde bei uns abgegeben, da die Lebenssituation ihrer Halter sich geändert hat und dadurch die hübsche Maus nicht mehr die Zeit bekommt, die sie braucht. Ursprünglich kommt Tini aus einer Tötungsstation in Spanien. 

Sie kennt schon einige Grundkommandos und lernt sehr schnell und gerne, man sollte mit ihr aber neue Dinge in Ruhe erarbeiten, da sie mit zu vielen Reizen schnell überfordert ist.Mit anderen Hunden ist Tini bedingt verträglich, sie sucht sich ihre Artgenossen selbst aus. Hier im Tierheim hat sie sich Kajos als Zimmergenossen ausgesucht.Tini ist eine sehr sportliche Hündin, die gerne mit ihren Menschen joggt oder auch beim fahrradfahren dabei ist.Ihre neuen Menschen sollten Hundeerfahrung mitbringen und mit ihr die Hundeschule besuchen.Weitere Beschreibung folgt, wenn wir sie besser kennengelernt haben.

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Tigre

Podenco-Bardino-Mix Tigre (geb. 05.08.2013) ist ein sehr netter Rüde. Wenn er zu einem Menschen aufschaut, scheint er Fragen zu wollen: Mach ich das richtig? Hat man als Zweibeiner seine Aufmerksamkeit gewonnen, ist der unerzogene junge Rüde sehr gut führbar und lernt schnell. Ist aber die Umwelt spannender und Tigre abgelenkt kann er auch sehr stur sein und dann wird es schwierig, seine Energie wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Er sucht also in jedem Fall eine sportliche Familie mit Hundeerfahrung. Rassebedingt ist mit Jagdtrieb bei Tigre zu rechnen.

Weitere Beschreibung folgt...

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Brownie

Mischling (Thai-Ridgeback?) Brownie, geb. 10.01.2014, kam ursprünglich aus Rumänien, konnte aber bei seiner neuen Familie nicht bleiben da er sich nicht mit den vorhandenen Hunden vertrug.

Sein Verhalten erinnert oft an das eines Straßenhundes: In für ihn unangenehmen Situationen verfällt er meist in Erstarren oder Flucht. Das macht es schwierig, Interessenten für ihn zu finden, denn er wird meistens einfach übersehen.

Zwar benötigt er länger, bis er zu einem Menschen Vertrauen aufbaut, dafür ist dieses dann umso unerschütterlicher und einzigartiger. Seine Pfleger begrüßt er morgens mit Spielaufforderungen und flummiartigen Tanzeinlagen und seine Hundebegleiterin mit einem Jodelkonzert.

Auch hat er bereits viele Kunststücke gelernt. Doch ebenso gut wie er im lernen ist, kann er sich auch vollkommen dumm stellen wenn er den Trick jemand Bestimmten oder in einer bestimmten Situation nicht zeigen will. Daher sollten seine Menschen entweder grenzenlose Geduld oder erzieherisches Wohlwollen mitbringen.Seine Angst bestimmten Situationen gegenüber wird er vermutlich niemals ganz loswerden, daher sucht er ein eher ruhigeres Zuhause.Er ist zwar nicht hundeunverträglich, neigt aber zum mobben und sollte daher lieber Einzelhund sein dürfen.Wer gibt dem liebenswerten Kasper endlich ein behütetes Zuhause?

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Jo

"Die Geschichte vom bösen Wolf - oder : Wie man das Herz eines Hundes gewinnt"

Jo, oder auch Jo-Jo oder Joey genannt, ist typisch Terrier: stur, ein Dickschädel der seines Gleichen sucht, launisch... Er kann aber auch ganz anders: verschmust, lieb, folgsam, arbeitswillig, ein kleiner Clown, den man gern in sein Herz lässt.

Leider zeigt der kleine Jo geb. 2013, erstmal alle nicht so schönen Seiten, die er mit sich bringt. Fremde findet er blöd, seine Box und sein Futter ist prinzipiell erstmal seins und wenn ihm langweilig ist, zerlegt er auch seine Decken, sein Körbchen und Spielzeuge in feinste Kleinteile.

Wenn man sich aber mit ihm intensiv auseinander setzt, kann er auch ganz anders. Kopfmäßig muss man dem kleinen Mann was bieten. Seine Lieblingsbeschäftigung ist momentan die Fährtenarbeit. Mit links läuft er gelegte Fährten über 200-300m und hat sichtlich Spaß an der Sache. Er ist dann nicht von seiner Arbeit abzulenken und erfüllt diese sauber bis zum Schluß. Auch an kleinen Agilityübungen hat er Spaß und möchte seiner Bezugsperson unbedingt gefallen.

Was dazu notwendig ist? Eine klare Führung und ganz wichtig: Futter. Wenn er den Futterbeutel bereits sieht, aus dem seine Leckerchen kommen, ist er sofort Feuer und Flamme und tut alles für diesen Beutel. Mit Futter schafft man es also recht schnell in sein kleines verschrobenes Herz. Ebenso mit ruhiger, motivierender Stimme, wobei er die Worte "Super" und "Jawoll" in ruhigem tiefen Ton am liebsten hört. Im Verhalten sollte man ihm gegenüber ihm gleich begegnen: ruhig und gelassen. Das gibt ihm Sicherheit, die er in sich selbst nicht in jeder Situation findet und dementsprechend dann auch reagiert.

Ein souveräner Zweithund hilft ihm ebenfalls in seinem Verhalten.

Mit unsicheren Menschen hat der kleine Mann so seine Probleme, da er selbst eher unsicher ist, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so rüber kommt. Deshalb sollten fremde Menschen ihn prinzipiell einfach ignorieren, ihn weder ansehen, noch anfassen. Dann verhält er sich auch ruhig, legt sich auf seine Decke und schläft.

Wenn man sich in das Herz des kleinen mogeln möchte, schafft man dies ebenfalls durch Ignoranz. Er zeigt von selbst, wann er bereit ist, dem Menschen vor sich zu vertrauen oder eben auch nicht. Doch wenn man es in kleinteiliger Arbeit geschafft hat, sich in das Herz des kleinen ignoranten, störrischen und manchmal doch sehr launischen Terriers zu etablieren, dann gewinnt man einen Freund fürs Leben. Hat der kleine Jo einen erstmal lieb gewonnen, gibt es an Liebesbekundungen wie Küsschen geben, sich an einen schmiegen, den Hals tief in den Händen vergraben oder alles zu tun, was die geliebte Person vor ihm von ihm verlangt,kein Halten mehr.

Wer sich für den kleinen Jo interessiert und eine Herrausforderung in seinem Leben sucht, die mit unendlicher Zuneigung belohnt wird, sollte den kleinen Bub über mehrere Tage einfach mal kennen lernen. Auf die erste Begegnung wird er nicht der Hund fürs Leben sein, wenn man ihm aber eine Chance gibt, ihn wirklich kennen zu lernen, hat man einen Partner auf vier Pfoten, den es so nicht noch einmal gibt.

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Tim

Podenco-Schäferhund-Mix Tim (geb. 2013) kam zum ersten Mal als Junghund in unser Tierheim und wurde auch ganz bald vermittelt. Immerhin sieht er ja sehr chic aus und wenn er einen Menschen mit seinen dunklen Kulleraugen ansieht, so schmelzen diese reihenweise hin. Tim ist nunmal ein Schönling ;-)

Und so blickte er seinen Menschen mit seinen Kulleraugen tief in die Augen und bekam was er wollte. Tim war überzeugt: Grenzen sind was für andere, aber doch nicht für ihn!. Doch irgendwann stellten seine Menschen fest, dass ein vollpubertärer Schnösel, der keine Grenzen kennt, nicht unbedingt das ist, was man in seinem Zuhause haben möchte. Ganz klar war, eine Hundeschule muss her, denn endlich sollte der selbstbewusste Tim Regeln erfahren.

Tim sah das ganze allerding anders und auch die aufgesuchte Hundeschule änderte nichts an der Situation – ganz im Gegenteil, sie verschlimmerte sein Verhalten, denn statt ihm liebevoll und konsequent zu begegnen, zeigten sie ihm, „wo der Hammer hängt“.

Und was lernt der Hund von Welt – Menschen können so richtig doof sein, vor allem, wenn man sie nicht kennt.

Und so zeigt Tim, inzwischen schon lange wieder im Tierheim, jedem, den er nicht kennt und der ihn nach seinem Meinung schief anguckt, ihn anspricht oder keine Armlänge Abstand hält, chronisch die Mittelkralle bzw. zeigt ihnen seine guten Argumente.

Wer nun glaubt, der Kerl mit den Kulleraugen sei unnahbar und wolle keine feste Beziehung, der liegt falsch. Tim entscheidet selber, wem er eine Chance gibt, ihn kennenlernen zu dürfen. Dabei benötigt es sicher einige Dates, bis er sich dazu entscheidet, dass die Armlänge Abstand etwas aufgebrochen werden kann. Und wenn er sich dann nach einiger Zeit für eine feste Beziehung entscheidet, so kann man sich seiner Treue gewiss sein. Dann genießt er gemeinsame Unternehmungen, ausgiebiges Kuscheln, unterlässt das diskutieren und wenn man ihn lässt, was man aber definitiv nicht sollte, besorgt er auch das Abendessen.

Gewiss sein muss sich sein Partner aber auch, dass der ihm gegenüber treu ergebene Tim nach wie vor nicht aufs Angrabschen und schief angucken von Fremden steht und dann auch seine Argumente spielen lassen würde.Wer also einen Wolf im Schafspelz sucht, der ist bei Tim genau richtig. Wir hoffen sehr, dass sich Menschen seiner Checkliste stellen wollen - einfach kann ja jeder...

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