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20.9.2017 : 5:53 : +0200

Tierheim Gießen

Tierheim Gießen Vixröder Str. 16 35396 Gießen Tel. 0641-52251 a.weber(at)tsv-giessen.de Internet: www.tsv-giessen.de

Bailey

Pinscher-Chihuahua-Mix Bailey (geb. 07.01.2010) musste wegen Zeitmangel bei uns abgegeben werden.

Der kleine Knirps benimmt sich wie viele seiner Rasseverwandte: Seine Bezugspersonen liebt er aus vollstem Herzen und bellt diesen auch gerne hinterher, wenn sie ihn seiner Meinung nach zu wenig beachten, er springt wie ein Flummi wenn er vor Freude nicht weiß wohin mit seiner Energie und er ist in neuen Situationen oder bei fremden Menschen erst mal zurückhaltend bis ängstlich.Trotz seiner geringen Größe sollte er wie ein richtiger Hund behandelt werden, mit der dem entsprechenden Erziehung aber auch der dazu gehörenden Auslastung. Wenn er ist clever und möchte dies auch gerne unter Beweis stellen dürfen. Bei falscher Führung neigt er zudem dazu, ein kleiner Tyrann an der Leine zu werden und alle entgegen kommenden Hunde anzubellen – dies ist aber mit etwas Hundeerfahrung nicht schwer in den Griff zu bekommen.Alleine bleiben, Autofahren, Sitz, Platz und Fuß kann der kleine Kerl bereits, dennoch würde er von einem Besuch in der Hundeschule profitieren.Bei anderen Hunden neigt er anfangs zum angeben, er ist aber grundsätzlich verträglich. Bei großen Hunden ist er anfangs etwas unsicher.

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0641/52251 Email: info@tsv-giessen.de

 

Jody

Jody (geb. 2013) kam mit seinem Bruder Jamie zu uns, nachdem sie aufgrund falscher Führung und fehlender Erziehung negativ auffielen. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein, während Jamie quirllig und lebendig ist, ist Jody eher überlegt und weiß genau, zu welchen Menschen er gehört. Fremden gegenüber ist er anfangs etwas reserviert, fasst aber schnell Vertrauen.

Da er sehr bemüht ist, seinen Menschen zu gefallen, kann er mit der richtigen Führung ein Musterschüler sein. Daher ist es nicht überraschend, dass er vor seinem Bruder den ihm auferlegten Wesenstest sehr erfolgreich bestanden hat. Jody muss diesen Test nicht wiederholen und kostet auch keinen erhöten Steuersatz!

Er lebte mit vier anderen Hunden (Brüdern, Mutter und Vater) zusammen und ist daher zwar hundeverträglich, neigt aber an der Leine und beim Erstkontakt etwas zum angeben. Als Zweithund wäre er aber gut geeignet.

Als junger Hund hat er viele Alltagssituationen nicht kennen lernen können und hat hier nach wie vor (wenn auch etwas weniger als bei der Ankunft) etwas Aufholbedarf. Daher benötigt er noch einige Nachhilfestunden in der Hundeschule.

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Cendie

Mischling Cendie (geb. 19.01.2011) kommt ursprünglich aus der SMEURA, welches mit über 5000 Hunden nicht nur Rumäniens sondern das weltweit größte Tierheim ist.Zwar ist Cendie anfangs etwas unsicher, mit Leckerlis kann man jedoch schnell ihr Herz gewinnen. Wie viele Hunde in Rumänien war sie bisher nie an einer Leine und hat so noch große Angst, wenn sie am Hals angebunden wird.

Sie lernt nun langsam, dass Leinen keine Monster sind und ihr viele große Freiheiten ermöglichen können – doch bis sie es versteht wird es noch etwas Überzeugung benötigen.Wenn Cendie einen Menschen in ihr Herz geschlossen hat, ist sie ein sehr verschmuster, etwas frecher und quirrliger kleiner Hund.Als Zweithund (ebenso wie als Dritt oder Vierthund...) wäre sie gut geeignet.

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Maxwell

Presa Canario Maxwell (geb. 01.08.2014) hat zwei Seiten: Hat er seinen Menschen kennen gelernt (dies geht bei Frauen schneller als bei Männern) ist er eine Knutschkugel. Dann bringt er stolz sein Spielzeug, lässt sich den Bauch kraulen oder versucht einen mit seiner großen Zunge abzuschlabbern. Kennt er einen nicht (und eben besonders wenn man männlich ist) zeigt er jedoch erst einmal seine andere Seite: Bellend, Knurrend und Zähne fletschend zeigt er dann nämlich wieso seine Rasse einmal als „Kriegshund“ galt.

Sein neuer Besitzer sollte also Hundeerfahrung mitbringen um Maxwell mit souveräner Führung und Konsequenz, aber ohne Härte, zu zeigen, dass andere Menschen in seiner Nähe sein dürfen und später vielleicht sogar von ihm nicht nur geduldet sondern gemocht werden.Allerdings ist er ein guter Schüler und wir sind zuversichtlich dass mit dem richtigen Menschen ein Traumhund aus ihm werden wird.

Leider gab es in seiner alten Familie bereits einen Beißvorfall mit einem anderen Rüden, da Maxwell seine Hormone nicht unter Kontrolle halten konnte. Mit Rüden verträgt er sich momentan nicht und bei Hündinnen entscheidet die Sympathie.

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Crack

Podenco-Mix Crack (geb. 04.11.2011) wurde mit der Flasche großgezogen, nachdem er seine Mutter verloren hat.Danach hat er allerdings lange Zeit in einem anderen Tierheim verbracht, sodass er noch Erziehung benötigt und in manchen Situationen unsicher reagiert.

Er wünscht sich endlich ein eigenes Zuhause bei lieben Menschen. Rassebedingt könnte mit Jagdtrieb zu rechnen sein.Er teilt die Aufmerksamkeit ungern mit anderen Hunden und sollte daher der einzige Hund im Haus sein. Hundeverträglich ist er aber prinzipiell.Da Crack noch viel lernen muss, wäre Hundeerfahrung von Vorteil.

Im Tierheim weiß Crack nicht, was er mit seiner ganzen Energie anfangen soll und läuft daher im Außenbereich eine imaginäre Rennbahn entlang. Geistige Auslastung und viel Beschäftigung im neuen Zuhause wären notwendig, um ihn auf andere Gedanken zu bringen.

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Sunny

Podenco-Mix Sunny (geb. 14.07.16) ist ein richtiger Sonnenschein. Allerdings anfangs etwas schüchtern, sodass ihre Sonne noch langsam unter den Wolken vorgelockt werden muss. Dies geht aber mit ein paar netten Worten sehr schnell ;)

Mit anderen Hunden verträgt sie sich sehr gut, ist aber eher unterwürfig, sodass ein eventueller Zweithund nicht zu stürmisch sein sollte.Kinder wären kein Problem, solange diese besonders in der Anfangszeit Sunny die Möglichkeit geben sich zurückzuziehen und von sich aus auf sie zuzukommen.Ihre neue Familie sollte ihr noch etwas Sicherheit vermitteln, dann wird aus Sunny ein fröhlicher Begleiter durch dick und dünn.

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Dschingis

Kangal Dschingis wurde in der Nähe des Tierheimes gefunden und wir gehen davon aus, dass er ausgesetzt wurde. Vielleicht waren seine „medizinischen Baustellen“ die Ursache dafür, denn an seinem sanften Charakter kann es sicherlich nicht liegen.

Unter anderen hatte er einen stark vergrößerten und entzündeten Hoden, sodass er im Tierheim notkastriert werden musste.Zwar zeigt Dschingis nach einer Eingewöhnung auch das für Herdenschutzhunde typische territoriale Verhalten, sodass wir Liebhaber und Kenner der Rasse suchen, dennoch ist er von vertrauten Personen sehr leicht führbar.Hat man ihn kennen gelernt, kann man sein vornehmes, sanftes undfreundliches Wesen eigentlich nur lieben!

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Ben

Unser Ben (Drusus vom Eichenbaum, Deutscher Schäferhund, geb. 31.08.2006) lebte bisher auf einem Gartengrundstück welches er bewachen sollte.

Sein Besitzer musste ihn abgeben, da er das Grundstück verlor und ihn nicht mehr halten konnte. Doch wer nun denkt, Ben hätte nichts kennen gelernt täuscht sich!

Ben konnte nicht nur seinen Garten sehen, er war auch viel mit seinem Besitzer unterwegs, durfte im Wald oder in der Stadt spazieren gehen, mit anderen Hunden spielen und auch am See baden gehen. Auch eine Katze lebte mit ihm am Grundstück. Er hat daher alle notwendigen Umweltreize kennen gelernt und konnte ein gutes Sozialverhalten entwickeln. Nur eben das heimische Sofa durfte er (noch) nicht kennen lernen.Und genau das merkt man Ben an: Er liebt Menschen, baut schnell Vertrauen auf und möchte seinem Menschen unbedingt gefallen. Sitz, Platz, Fuß, Autofahren und Alleine bleiben muss man ihm zwar nicht mehr beibringen, dennoch gibt es bestimmt noch Dinge die er lernen „darf“. Denn das möchte er unbedingt.Mit anderen Hunden verträgt er sich nach einer Kennenlernphase gut, wobei er hormonabhängig bei Rüden manchmal etwas forsch auftritt. Als Zweithund zu einer netten Hündin wäre er aber gut möglich. An der Leine neigt er etwas zum pöbeln.

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Mexx

Die Verantwortung über ein großes Grundstück und Haus sowie seine Familie würde gerne Kuvasz-Golden Retriever-Mischling Mexx übernehmen. Er wurde am 12.03.2014 geboren und würde Einbrechern und unerwünschten Besuchern nicht einmal die kleinste Chance einräumen, das heimische Grundstück zu betreten. Mexx ist ein richtiger Herdenschutzhund wie er im Buche steht. Liebhaber dieser Hunderassen werden ihre Eigenständigkeit aber eben auch die unvergleichlich enge Bindung an die Bezugspersonen zu schätzen wissen. Für Mexx sollten Interessenten auf jeden Fall eine gute Portion Hundeerfahrung und im Idealfall auch schon Rasseerfahrung mitbringen.

Mexx lässt sehr viel mit sich machen, wenn er seine Bezugspersonen lieben und kennen gelernt hat. Dann ist er ein wahrer Chamingboy. Mexx kennt alle Agility-Geräte. Und auch die Grundkommandos, sowie Tricks wie z.B. Mänchen machen hat er schon gelernt. Apotieren gehört zu einer seiner Lieblingsbeschäftigung.

Der große Weiße geht zudem für sein Leben gerne ins Wasser. Selbst Pfützen sind vor dem ihm nicht sicher :-)Mit anderen Artgenossen ist er bedingt verträglich, über eine nette Hündin aber würde er sich freuen.

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Änni

Die am 24.08.2014 geborene Mischlingshündin Änni ist wahrlich eine wilde Hummel. Nur im Umgang mit Kindern beweis sie wunderbare Instinkte und verhält sich vorsichtiger. Ein großer Zweibeiner wird gerne mal mit stürmischen aber liebevoll gemeinten Begrüßungen überschüttet. Mit den meisten Rüden versteht sich Änni gut, nur Katzen gehören nicht zu ihrem Freundeskreis. Tierarztbesuche mag Änni gar nicht, daran sollten ihre neuen Zweibeiner auf jeden Fall noch mit ihr Arbeiten. Aber es ist nicht etwa so, dass Änni dann ängstlich ist. Die mittelgroße Mischlingshündin weiß eben, was sie möchte und was nicht.

Auch bei Änni muss man eventuell mit Jagdtrieb rechnen... Bei Katzen versucht sie ihn jedenfalls voll auszuleben.

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Fussel

Labrador-Mix Fussel hatte seit Kindesbeinen an ein glückliches Leben in seiner Familie. Doch dann wurde sein Frauchen schwer krank und musste schweren Herzens ein neues Zuhause für ihn suchen. Dieses schien auch gefunden, doch leider war seine stürmische Art zu "umwerfend" für die Kinder. So kam Fussel ins Tierheim.

Fussel steckt gerade mitten in der Pubertät, deshalb hat er noch nicht die emotionale Sicherheit bekommen, souverän durch den Alltag gehen zu können. Viele neue Situationen findet er noch sehr gruselig - genauso wie viele fremde Menschen. Daher wünscht er sich einen hundeerfahrenen Menschen, welcher ihm noch die ein oder andere Nachhilfestunde geben kann. Auch sein stürmisches Temperament sollte noch etwas gebändigt werden. Menschen, denen er vertraut, möchte Fussel gefallen und könnte mit etwas Erziehung schnell zu einem Vorzeigehund avancieren. Kinder in Fussels neuem Zuhause sollten schon älter sein

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Taiga

Taiga, eine Deutsche Schäferhündin, geb. am 12.05.2010, ist das typische Beispiel für „harte Schale, weicher Kern“.

Menschen, die sie kennenlernen möchten, stellen bald fest, sie ist nicht so bestechlich, dass sie innerhalb weniger Minuten „best friend“ mit einem ist. Aber gibt man ihr etwas Zeit und beschäftigt sich mit ihr, so bindet sie sich sehr stark an einen Menschen, aber eben eher nur an diesen einen (oder höchstens zwei) Menschen. Nun könnte man ja meinen, dass Taiga dann problemlos ein Leben in trauter Zweisamkeit führen würde, aber weit gefehlt - Taiga neigt dazu, die Hausregeln selber bestimmen zu wollen. Nun sagt sie aber nicht gleich, „das ist mein Sofa, da kommst du nicht drauf“ - nein, sie testet immer wieder leicht ihre Grenzen und oftmals so suptil, dass man es nicht ernst nimmt und als nicht wichtig abtut. Ein Mini-Brummler beim Bürsten, Abtrocknen oder Zecke entfernen, ohne dass man es ihr verbietet; später ein etwas größerer Grummler ohne Konsequenz und dann irgendwann – die Expolsion. Menschen, die sich für Taiga interessieren, müssen daher ihre Hausregeln ganz sicher im Kopf haben und diese auch klar einfordern (können).

 

Taiga muss von Beginn an lernen, dass sie die Luft zum Atmen in ihrem neuen Zuhause nur atmen, aber nicht besitzen darf. Hat sie dies verstanden, was sicher am Anfang ein wenig Diskussionsbedarf gibt (nicht auf der körperlichen Ebene, denn auf harsche Worte oder Körpersprache reagiert Taiga höchst sensibel), so akzeptiert sie es und ist der treue, sanfte Gefährte, den sich so ziemlich jeder Hundefreund an seiner Seite wünscht. Sie zeigt dann ihre sehr sensible, lernbegierige und freundliche Seite, dass sie sich stark an ihrer Bezugsperson orientiert, gut leinenführig ist und ihrem Menschen unbedingt gefallen möchte. Mit anderen Hunden verträgt sich Taiga nur bedingt. Je nach Sympathie findet sie diese ganz gut oder eben absolut gar nicht. Bei Hunden, die Taiga nicht mag, kann man sich aber mit ihr einigen, dass sie diese zumindest beim Spaziergang mit Ignoranz straft, so dass man nicht gleich als Zweibeiner inmitten einer Straßenschlacht steht. Wenn es da draußen einen hundeerfahrenen Menschen gibt, der einen überaus treuen Wegbegleiter sucht, mit dem man Pferde stehlen kann, der ist bei Taiga genau richtig. Sie hat zwar ein paar Baustellen, aber wer bereit ist, klare Regeln aufzustellen, ein wenig Durchsetzungsvermögen mitbringt und den Willen hat, mit seinem Hund zu arbeiten, der kann sich sicher schon bald auf die Schulter klopfen und wird mit einer Freundin fürs Leben belohnt.

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Tini

Tini (Mallorquinischer Schäferhund-Labrador-Mix , geb. 01.03.2012) wurde bei uns abgegeben, da die Lebenssituation ihrer Halter sich geändert hat und dadurch die hübsche Maus nicht mehr die Zeit bekommt, die sie braucht. Ursprünglich kommt Tini aus einer Tötungsstation in Spanien. 

Sie kennt schon einige Grundkommandos und lernt sehr schnell und gerne, man sollte mit ihr aber neue Dinge in Ruhe erarbeiten, da sie mit zu vielen Reizen schnell überfordert ist.Mit anderen Hunden ist Tini bedingt verträglich, sie sucht sich ihre Artgenossen selbst aus. Hier im Tierheim hat sie sich Kajos als Zimmergenossen ausgesucht.Tini ist eine sehr sportliche Hündin, die gerne mit ihren Menschen joggt oder auch beim fahrradfahren dabei ist.Ihre neuen Menschen sollten Hundeerfahrung mitbringen und mit ihr die Hundeschule besuchen.Weitere Beschreibung folgt, wenn wir sie besser kennengelernt haben.

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Brownie

Mischling (Thai-Ridgeback?) Brownie, geb. 10.01.2014, kam ursprünglich aus Rumänien, konnte aber bei seiner neuen Familie nicht bleiben da er sich nicht mit den vorhandenen Hunden vertrug.

Sein Verhalten erinnert oft an das eines Straßenhundes: In für ihn unangenehmen Situationen verfällt er meist in Erstarren oder Flucht. Das macht es schwierig, Interessenten für ihn zu finden, denn er wird meistens einfach übersehen.

Zwar benötigt er länger, bis er zu einem Menschen Vertrauen aufbaut, dafür ist dieses dann umso unerschütterlicher und einzigartiger. Seine Pfleger begrüßt er morgens mit Spielaufforderungen und flummiartigen Tanzeinlagen und seine Hundebegleiterin mit einem Jodelkonzert.

Auch hat er bereits viele Kunststücke gelernt. Doch ebenso gut wie er im lernen ist, kann er sich auch vollkommen dumm stellen wenn er den Trick jemand Bestimmten oder in einer bestimmten Situation nicht zeigen will. Daher sollten seine Menschen entweder grenzenlose Geduld oder erzieherisches Wohlwollen mitbringen.Seine Angst bestimmten Situationen gegenüber wird er vermutlich niemals ganz loswerden, daher sucht er ein eher ruhigeres Zuhause.Er ist zwar nicht hundeunverträglich, neigt aber zum mobben und sollte daher lieber Einzelhund sein dürfen.Wer gibt dem liebenswerten Kasper endlich ein behütetes Zuhause?

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Jo

"Die Geschichte vom bösen Wolf - oder : Wie man das Herz eines Hundes gewinnt"

Jo, oder auch Jo-Jo oder Joey genannt, ist typisch Terrier: stur, ein Dickschädel der seines Gleichen sucht, launisch... Er kann aber auch ganz anders: verschmust, lieb, folgsam, arbeitswillig, ein kleiner Clown, den man gern in sein Herz lässt.

Leider zeigt der kleine Jo geb. 2013, erstmal alle nicht so schönen Seiten, die er mit sich bringt. Fremde findet er blöd, seine Box und sein Futter ist prinzipiell erstmal seins und wenn ihm langweilig ist, zerlegt er auch seine Decken, sein Körbchen und Spielzeuge in feinste Kleinteile.

Wenn man sich aber mit ihm intensiv auseinander setzt, kann er auch ganz anders. Kopfmäßig muss man dem kleinen Mann was bieten. Seine Lieblingsbeschäftigung ist momentan die Fährtenarbeit. Mit links läuft er gelegte Fährten über 200-300m und hat sichtlich Spaß an der Sache. Er ist dann nicht von seiner Arbeit abzulenken und erfüllt diese sauber bis zum Schluß. Auch an kleinen Agilityübungen hat er Spaß und möchte seiner Bezugsperson unbedingt gefallen.

Was dazu notwendig ist? Eine klare Führung und ganz wichtig: Futter. Wenn er den Futterbeutel bereits sieht, aus dem seine Leckerchen kommen, ist er sofort Feuer und Flamme und tut alles für diesen Beutel. Mit Futter schafft man es also recht schnell in sein kleines verschrobenes Herz. Ebenso mit ruhiger, motivierender Stimme, wobei er die Worte "Super" und "Jawoll" in ruhigem tiefen Ton am liebsten hört. Im Verhalten sollte man ihm gegenüber ihm gleich begegnen: ruhig und gelassen. Das gibt ihm Sicherheit, die er in sich selbst nicht in jeder Situation findet und dementsprechend dann auch reagiert.

Ein souveräner Zweithund hilft ihm ebenfalls in seinem Verhalten.

Mit unsicheren Menschen hat der kleine Mann so seine Probleme, da er selbst eher unsicher ist, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so rüber kommt. Deshalb sollten fremde Menschen ihn prinzipiell einfach ignorieren, ihn weder ansehen, noch anfassen. Dann verhält er sich auch ruhig, legt sich auf seine Decke und schläft.

Wenn man sich in das Herz des kleinen mogeln möchte, schafft man dies ebenfalls durch Ignoranz. Er zeigt von selbst, wann er bereit ist, dem Menschen vor sich zu vertrauen oder eben auch nicht. Doch wenn man es in kleinteiliger Arbeit geschafft hat, sich in das Herz des kleinen ignoranten, störrischen und manchmal doch sehr launischen Terriers zu etablieren, dann gewinnt man einen Freund fürs Leben. Hat der kleine Jo einen erstmal lieb gewonnen, gibt es an Liebesbekundungen wie Küsschen geben, sich an einen schmiegen, den Hals tief in den Händen vergraben oder alles zu tun, was die geliebte Person vor ihm von ihm verlangt,kein Halten mehr.

Wer sich für den kleinen Jo interessiert und eine Herrausforderung in seinem Leben sucht, die mit unendlicher Zuneigung belohnt wird, sollte den kleinen Bub über mehrere Tage einfach mal kennen lernen. Auf die erste Begegnung wird er nicht der Hund fürs Leben sein, wenn man ihm aber eine Chance gibt, ihn wirklich kennen zu lernen, hat man einen Partner auf vier Pfoten, den es so nicht noch einmal gibt.

Tierheim Gießen 0641/52251 Email: info(at)tsv-giessen.de

Tim

Podenco-Schäferhund-Mix Tim (geb. 2013) kam zum ersten Mal als Junghund in unser Tierheim und wurde auch ganz bald vermittelt. Immerhin sieht er ja sehr chic aus und wenn er einen Menschen mit seinen dunklen Kulleraugen ansieht, so schmelzen diese reihenweise hin. Tim ist nunmal ein Schönling ;-)

Und so blickte er seinen Menschen mit seinen Kulleraugen tief in die Augen und bekam was er wollte. Tim war überzeugt: Grenzen sind was für andere, aber doch nicht für ihn!. Doch irgendwann stellten seine Menschen fest, dass ein vollpubertärer Schnösel, der keine Grenzen kennt, nicht unbedingt das ist, was man in seinem Zuhause haben möchte. Ganz klar war, eine Hundeschule muss her, denn endlich sollte der selbstbewusste Tim Regeln erfahren.

Tim sah das ganze allerding anders und auch die aufgesuchte Hundeschule änderte nichts an der Situation – ganz im Gegenteil, sie verschlimmerte sein Verhalten, denn statt ihm liebevoll und konsequent zu begegnen, zeigten sie ihm, „wo der Hammer hängt“.

Und was lernt der Hund von Welt – Menschen können so richtig doof sein, vor allem, wenn man sie nicht kennt.

Und so zeigt Tim, inzwischen schon lange wieder im Tierheim, jedem, den er nicht kennt und der ihn nach seinem Meinung schief anguckt, ihn anspricht oder keine Armlänge Abstand hält, chronisch die Mittelkralle bzw. zeigt ihnen seine guten Argumente.

Wer nun glaubt, der Kerl mit den Kulleraugen sei unnahbar und wolle keine feste Beziehung, der liegt falsch. Tim entscheidet selber, wem er eine Chance gibt, ihn kennenlernen zu dürfen. Dabei benötigt es sicher einige Dates, bis er sich dazu entscheidet, dass die Armlänge Abstand etwas aufgebrochen werden kann. Und wenn er sich dann nach einiger Zeit für eine feste Beziehung entscheidet, so kann man sich seiner Treue gewiss sein. Dann genießt er gemeinsame Unternehmungen, ausgiebiges Kuscheln, unterlässt das diskutieren und wenn man ihn lässt, was man aber definitiv nicht sollte, besorgt er auch das Abendessen.

Gewiss sein muss sich sein Partner aber auch, dass der ihm gegenüber treu ergebene Tim nach wie vor nicht aufs Angrabschen und schief angucken von Fremden steht und dann auch seine Argumente spielen lassen würde.Wer also einen Wolf im Schafspelz sucht, der ist bei Tim genau richtig. Wir hoffen sehr, dass sich Menschen seiner Checkliste stellen wollen - einfach kann ja jeder...

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