Notfälle
Nash
Nash, 10 Jahre alt, kastriert,Gewicht ca. 25 kg, gesund. Meine Tierärztin hat Nash an uns herangetragen, seine Besitzer kamen in die Praxis um sich nach einer Euthanasie zu erkundigen. Vorerst konnte eine Euthanasie abgewendet werden, aber die derzeitige Situation ist dennoch sehr dramatisch für den Rüden und sie ist wie sie ist. Nash kam als Welpe in diese Familie, lebte mit Kindern und einer Hündin in einem Haus und Garten. Die Hündin, die Nash eine Stütze war, starb und die Lebensumstände veränderten sich mehrmals negativ für diesen Hund. Er braucht jetzt Hilfe!
In Kürze:Nash hatte in seinem Leben nicht viel Gutes erleben dürfen. Der Ehemann wurde Alkoholiker und dieser hat mit Nash vor ca. 5 Jahren , nach Ausage der Besitzerin, Schlimmes angestellt. Frauchen war Nash damals keine Hilfe , somit ist aus dem sensiblen Hund ein unsicherer Hund geworden.Die Besitzer sind berufstätig, Nash ist sehr viel allein. Das Frauchen ist überfordert, weil Nash 2 x nach seinem Frauchen geschnappt ( Zahnabdrücke - ohne Blut und Arzt ). Besonders in beengten Räumen bekommt der Rüde Angst. Ein neuer Lebensgefährte und ein Umzug in eine kleine 2 Zimmer Wohnung haben die Situation weiter verschlimmert.Nash bekommt keine Zuwendungen von seinen Besitzern, das Vertrauen ist weg und sie mögen ihn nicht mehr streicheln.Wie unsere Tierätztin jetzt erfuhr, verlebt Nash die meiste Zeit am Tag mit einem Nylonmaulkorb in der Wohnung, weil er einmal in seinem Leben vor ein paar Wochen in der Wohnung randaliert hat...... Zeit für Spaziergänge oder Spiele ist kaum vorhanden.Nash braucht ein ruhiges, liebevolles Zuhause bei geduldigen Menschen die Erfahrung mit Hunden haben.Erleichternd wäre ein Haus und Garten und einer oder mehreren freundlichen Hündinnen.Obwohl er mit Kindern gelebt hat sollte Nash aufgrund seiner Unsicherheit nicht zu Kindern vermittelt werden.Über Katzenverträglichkeit kann nicht viel gesagt werden.Auch eine Übernahme durch eine andere Tierschutzorganisation würde ihm helfen.
Kontakt und weitere Informationen:Britta Bähr Telefon: 04342-858602 oder britta.baehr(at)t-online.de oder Tierhilfe Rendsburg-Eckernförde, Frau Schulte: 04335-1050 ( bitte nicht verzweifeln und öfter versuchen oder AB)
Aisha
An Alle – Notfall Aisha – Raum Berlin-Brandenburg
Aisha, Terrier-Schäferhund-Mix, ca. 12 Jahre alt, gesund, spielt und läuft noch gern, braucht jetzt (sofort!) ein neues Zuhause.Ihre Demenz-kranke Besitzerin kam in ein Pflegeheim. Nun sitzt Aisha allein in einem Zwinger auf dem Hof. Aisha wird jetzt noch einmal täglich mit Futter und Wasser versorgt. (Sie friert und versteht die Welt nicht mehr.) Sie läuft gut an der Leine, kennt alle Grundkommandos, ist verträglich mit nicht aggressiven Artgenossen und Katzen. Bitte, geben Sie ihr ein Zuhause für ihre letzten Lebensjahre (keine Zwingerhaltung), damit sie nicht eingeschläfert wird.
Kontakt:Beate Busse Bequet Tieroase am Regenbogen e.V. Tel.: 033703 – 68987 busse(at)laborhunde.de
Bruno
Wir haben einen ganz ganz dringenden Notfall!!Anfang des Jahres haben wir in Casas Ibanez in unserem Tierheim einen Herdenschutzhund (-Mix), Bruno, ca.3 Jahre alt, aufgelesen. Ich lernte Bruno im Tierheim als umgänglichen, sozialen Rüden kennen,verschmust und sehr menschenbezogen.Er lebte dort mit anderen Jungehunden, Rüden und Hündinnen ohne Probleme zusammen. Gerade die Junghunde und eine Hündin sind ihm teilweise mächtig auf den Keks gegangen weil sie spielen wollten, sogar als eine Hündin mehrmals nach ihm schnappte drehte er sich nur weg, keine Spur von Aggression, nichts.
Nun kam der Rüde vor ca. 3 Wochen auf eine Pflegestelle hier in Deutschland, dort lief auch alles sehr gut, alle waren zufrieden. Sogar an die Katzen gewöhnte er sich ruck-zuck, obwohl er ihnen zu Anfanf doch sehr nachstellte.Leider hat Bruno gesundheitliche Probleme- wir vermuten das er in Spanien einen Autounfall hatte, die Verletzungen nicht behandelt wurden- mit seiner Hinterhand, bei Belastung lahmt er. Zum Abklären der Ursache und Möglichkeiten zur Behandlung wurde bereits ein Termin in der tierärztlichen Hochschule Hannover gemacht für kommenden Dienstag- ich hoffe dieser Termin wird nun noch wahrgenommen.Heute bekam ich nun Nachricht das Bruno die anderen Hunde der Pflegestelle sowie die Pflegeeltern selber angeknurrt hat, und nun (am besten sofort) dort weg soll. Dieses Verhalten zeigt er wohl erst seit heute, wenn sein Pflegefrauchen auf ihn einwirken möchte, ihm etwas verbieten möchte. Ich bin mir ziemlich sicher das dieses Verhalten auf die Schmerzen zurückzuführen ist, die der Hund ja zweifelsohne hat. Genau muss dies allerdings abgklärt werden, bei o.g. Termin in der Klinik Hannover.
Aufgrund der Größe des Hundes (82 cm Schulterhöhe) ist die Pflegestelle nun doch sehr beunruhigt und möchte den Hund nun nicht mehr behalten, so daß wir dringendst einen Übergangsplatz für ihn brauchen.Da wir auf die Schnelle nun keine Pflegestelle für den Rüden haben bleibt als einzige Option ihn zurück nach Spanien zu schicken. Wenn ich nicht einen rüdenunverträglichen Rüden zuhause hätte würde ich ihn zu mir nehmen, aber leider ist das nicht machbar.Vielleicht gibt es Menschen, die keine Rüden zuhause haben und sich mit Herdenschutzhunden auskennen die uns mit einem Notplatz aushelfen können? Die Möglichkeit Bruno nach Spanien zurückzuschicken wäre Mit te März, bis dahin brauchen wir auf jedem Fall eine Unterbringungsmöglichkeit für ihn !!Sicherheitshalber ohne Kinder, Rüden und nur hundeerfahrene Leute!! Auch eine (für einen Tierschutzverein bezahlbare) Hundepension, nach Möglichkeit im Raum Hannover würde uns schon sehr weiterhelfen!!
Für weitere Infos:M.D. Ferrer-Knobloch md.ferrer.h(at)arcor.de oder Daniela Meyer refugio-casas-ibanez(at)arcor.de mobil +49 163 791 6128
Poncho
Poncho ist ein etwa drei Jahre (Stand Februar 2010) alter Mischlingsrüde mit einer Schulterhöhe von 45 cm.Poncho wurde auf einer Großbaustelle gefunden. Im Container, wo die Duschen eingerichtet sind, hatte man ihn eingesperrt. Der Rüde, der an eine Toilette angebunden war, befand sich in einem ganz erbärmlichen Zustand. Wie lange er dort ohne Futter und Wasser ausharren musste, weiß niemand, denn die Räume sind total verdreckt, so dass dort eigentlich niemand duschen geht.
Ponchos Körper war mit Wunden übersät und den größten Teil seines Fells hatte er auch verloren. Er wurde sofort zum Tierarzt gebracht und der durchgeführte Bluttest ergab, dass Poncho an Leishmaniose erkrankt ist. Die inneren Organe sind nicht geschädigt – es ist "nur" die Haut betroffen.Der arme Tropf ist auf einer privaten Pflegestelle untergebracht, wo er liebevoll betreut wird. Poncho wird derzeit mit Glucantime, Zyloric und Vitaminen behandelt und mit einem speziellen Shampoo gewaschen. Die ganzen Behandlungen erträgt er mit unendlich viel Geduld und freut sich einfach seines Lebens. Nach allem was er durchgemacht hat, sollte man denken, dass Poncho ganz traurig und niedergeschlagen ist, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Er ist einfach nur fröhlich und überglücklich, dass er leben darf. Wenn man sich ihm zuwendet wedelt er unaufhörlich mit dem Schwänzchen und kann gar nicht mehr damit aufhören. Wahrscheinlich erfährt er zum ersten Mal in seinem Leben Liebe und Zuwendung.Die Behandlung zeigt bereits Erfolg. Ponchos Fell ist fast vollständig nachgewachsen und glänzt wunderschön. Die offenen Wunden in seinem Gesicht heilen langsam ab und der Tierarzt ist mit seinem Patienten sehr zufrieden.Für die noch folgenden tierärztlichen Leistungen wird eine Fianzspritze gebraucht.Möchten Sie Poncho helfen?
Tierschutzverein Europa e. V.Bay. Bodenseebank Lindau Kto 3510468 BLZ 73369821
Wo sind die Menschen die Poncho eine Chance geben und ihn so lieben und annehmen wie er ist??? Er würde so gerne sein Hundeherz verschenken und sich geliebt und geborgen fühlen. Poncho könnte schon bald aus Spanien ausreisen und geimpft, gechipt und mit EU-Pass zu Ihnen kommen.Bitte nehmen Sie noch heute Kontakt mit Ponchos Ansprechpartnerin auf. Sie wird Ihnen alle Fragen rund um die Adoption beantworten und Sie außerdem auch über Leishmaniose informieren.
Ansprechpartnerin:Marion Pöschl Telefon: 06154 - 9118 handy: 0177 276 8495 E-mail: marion.p(at)tsv-europa.com
Illa und Krümel
Leider haben sie trotz ihrer Fröhlichkeit noch kein Zuhause gefunden.
Illa geb.17.09.1998
Krümel= Dreamhunter vom Räuberstolz geb. 12.06.1996 (Zwerg)
Es muss doch irgendwo jemand geben der diesen zwei immer gut gelaunten Zwergen ein liebevolles Zuhause gibt.
Krümel und Illa sind ein in Ehren ergrautes Dackelpärchen. Illa ist 12 Jahre alt und Rauhaardackel-Standard. Der kleine Krümel ist 14 Jahre alt und ein Zwergrauhaar. Die zwei kamen zu uns, da das Herrchen ins Pflegeheim kam, und sich sonst niemand um sie kümmern konnte. Da die zwei Kleinen seit 12 Jahren zusammen sind werden wir sie nicht trennen. Leider findet zwar jeder die Zwei "entzückend", aber nehmen möchte sie niemand.Vielleicht findet sich doch in den Verteilern jemand, der bereit ist, den Kleinen noch einen schönen Lebensabend zu bereiten. Es sollte aber nicht nach Notlösungen Ausschau gehalten werden, denn auch wenn jeder Tag ein verlorener Tag ist, so fühlen sich die beiden glücklicherweise im Zwinger "Dackelwohl". Beide toben gerne über die Spielwiese und genießen die täglichen Spaziergänge. Jeder Mensch wird freundlich begrüßt und geliebt. Es gibt nur ein Problem:
Illa glaubt fest daran, dass Krümel ihr Baby ist, das sie gegen andere Hunde verteidigen muss. Sie hat dann eine "große Klappe, lässt sich aber trotzdem an der Leine gut führen. Bitte keine Mails mit Anfragen, die da wären: "Jetzt sind sie noch gesund, aber was kostet es, wenn sie krank werden...", oder: "Kann man nicht doch nur einen haben? Wenn einer stirbt, ist der andere ja auch alleine und muss damit zurecht kommen". Von diesen Anfragen haben wir genug.Ernsthafte Interessenten (oder auch Paten) können sich gerne an das Tierheim Bremerhaven wenden. Aufgrund des Alters sollten sie natürlich ebenerdig wohnen. Die Zwei träumen bestimmt auch ein wenig von einem eigenen Garten.
Kontakt:Karin Mendel Tierheim Bremerhaven Tel.: 0471/83257 eMail: info(at)tierschutz-bremerhaven.de HP: www.tierschutz-bremerhaven.de
Rossa
Rossa, unser 52cm großes, kastriertes Retriever-Mix-Mädchen hat sich leider als Notfall entpuppt. Nach einem Zusammenbruch beim Gassi gehen wurde die Süße in der Tierklinik Haar (München) vorgestellt, da wir dachten, sie hat Probleme mit der Bandscheibe oder mit den Hüften. Rossa bekam auch Schmerztabletten, sie lief die nächsten Tage wieder besser und es war alles in Ordnung. Zwei Wochen danach geschah das gleiche, das große Blutbild war jedoch relativ unauffällig. Das Blut von Rossa ist etwas zu dick und durch das Gassigehen und die Anstrengung kann das Blut nicht schnell genug im Körper zirkulieren, was dann die Probleme verursacht. Nun bekommt Rossa Karsivan® zur Förderung der Durchblutung und Fortekor zur Unterstützung des Herzens. Die Gassigänge klappen daher im Moment wieder ohne Probleme. Die vermutlich lebenslange Einnahme dieser Medikamente wird die Lebensqualität von Rossa spürbar verbessern und wir sind sicher, dass die 40 Euro monatlich gut dafür angelegt sind.
Das Alter von Rossa wurde auf ca. 10-11 Jahre geschätzt, nicht wie im Impfpass angegeben, 7-jährig. Ihre Vermittlungschancen sind also mehr wie schlecht, trotzdem hoffen wir, dass es irgendwo liebe Menschen gibt, die gerade einem älteren, nicht mehr so agilen Hund ein Zuhause für die letzten Jahre schenken möchten. Oder möchten Sie eine Patenschaft für Rossa übernehmen, bis wir ein Zuhause für sie gefunden haben, um uns bei den Tierarztkosten bzw. der Kosten für die Medikamente zu unterstützen? Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede Spende.
Rossa ist eine sehr schüchterne Hündin, durfte in ihrem Leben außer dem Zwinger nicht viel kennenlernen und fühlt sich zuhause am sichersten. Aber auch beim Gassi gehen in einer ruhigen Umgebung hat sie noch viel Spaß, geht toll an der Leine. Bei fremden Menschen hält sie ihren Abstand, schnuffelt aber teilweise schon mal vorsichtig und erkundet. Jedoch soll sie keine Marathonspaziergänge mehr machen, eine Stunde Gassi mit viel schnuffeln und erkunden reicht aus. Bei Rossa überzeugen definitiv die inneren Werte. Sie hat so einen liebenswerten Charakter, dass man sie einfach gern haben muss. Ihr Idealzuhause würde folgendermaßen aussehen: Haus mit eingezäuntem Garten, denn Rossa liegt sehr gerne in der Sonne. Ein ebenerdiger Zugang zum Garten, damit sie keine Treppen steigen muss. Liebe, ruhige Menschen, die sie nicht überfordern, sondern ihr schüchternes Wesen akzeptieren. Sie ist kein Hund, den man mit auf Familienfeiern oder in Restaurants nehmen kann und aufgrund ihres Alters wird sie das auch nicht mehr allzu gut lernen. Ein bereits vorhandener, ruhiger Hund wäre natürlich klasse, auch wenn Rossa nicht mehr spielt, trotzdem könnte sie sich noch viel abschauen. Wir wissen, dass es nicht einfach werden wird, für Rossa jemals ein Zuhause zu finden, doch hoffen wir, das es irgendwo genau diese Menschen gibt, die keinen "Vorzeigehund" möchten, sondern einem Hund die letzten Jahre seines Lebens einen Traum von Liebe und Geborgenheit wahr werden lassen möchten. Rossa hat es mehr als verdient ......
Kontakt: Astrid Zimmer 09232/91180 oder per Mail an astrid(at)w-kunz.de
Stöpsel und Schnüffi
Dackelhündinnen, Stöpsel und Schnüffi.
Stöpsel ist kastriert und ca. 8 - 10 Jahre alt. Sie hatte einen Knoten an der Gesäugeleiste; wir haben sie operieren lassen, zum Glück war es kein bösartiger Tumor.Die Tage der OP und anschliessenden ISO haben aber deutlich gezeigt, dass man sie und Tochter Schnüffi nicht trennen kann: Beide waren total traurig. Als sie wieder zusammen waren haben sie ausgiebig ihr Wiedersehen gefeiert.
Die beiden haben wir von einer ungarischen Tötungsstation übernommen. Dorthin wurden sie gebracht, da sie vom Grundstück den Weg zu den Stallhasen des Nachbarn gefunden hatten.
Es sind 2 Kurzhaardackelhündinnen, sehr anhänglich und verschmust, die gut an der Leine laufen.Sie haben den typischen Dackel-Dickschädel, sind zu allen Zweibeinern und Artgenossen nett. Nur bei Katzen und Kleintieren können sie nicht verbergen, dass Dackel eigentlich Jagdhunde sind.Daher suchen wir für unsere beiden halben Portionen ein katzen- und kleintierfreies Zuhause.
Weitere Infos unter www.notfallhunde.de , oder Tel. 02354/701930 JRothstein(at)t-online.de
Max
Max – ein Rüde mittleren Alters aus Anbindehaltung
Der rot-braune Rüde Max lebte viele Jahre in Anbindehaltung auf dem Hof seines alleinstehenden Besitzers in Thüringen, bescheidene Lebensumstände also, die erst durch Auflagen eines Amtsveterinär die minimalen Anforderungen des Gesetzes erfüllten. Als der Besitzer erkrankte und sich dauerhaft nicht mehr um Max kümmern konnte, gelangte der Rüde in den Tierschutz, wo er derzeit auf einem Pflegeplatz auf ein festes Zuhause wartet.
Max hat der Fellstruktur und dem Verhalten nach vermutlich einen Nordischen Hund (evt. Eurasier oder Chow) unter seinen nahen Vorfahren, sein dichtes Fell mit viel Unterwolle ist vor allem während des Fellwechsels pflegeintensiv. Die dann nötige vermehrte Bürsterei gefällt dem auf etwa 8 bis 10 Jahre geschätzten Rüden ausgesprochen gut, so wie jede andere Form von menschlicher Zuwendung auch. Max ist für Spazieren gehen, Streicheleinheiten und auch Spielen immer zu haben, ganz offen und freundlich geht er auf alle Menschen zu.
Sein Verhältnis zu Artgenossen ist schwieriger, in seiner früheren Haltung hatte Max kaum Kontakte. Mit Rüden hat er gar nichts am Hut, Hündinnen findet er hingegen toll, ist aber im Umgang noch sehr unbeholfen, rüpelig und stößt so meist auf wenig Gegenliebe. Hier braucht er noch einiges an Förderung und Hilfestellung, ideal wäre regelmäßiger Umgang mit souveränen gestandenen Hündinnen, die aus dem ungehobelten Klotz im Laufe der Zeit das Beste herausarbeiten.In Sachen Erziehung ist Max ebenfalls ein „Rohdiamant“, er kann recht passabel an der Leine gehen und kennt auch „sitz“, sonst nichts. Mehr lässt sich bestimmt erarbeiten, denn Max ist recht pfiffig und fix im Begreifen, hat allerdings eine gewisse Nordische Eigenständigkeit und leider auch den Jagdtrieb, in einen Haushalt mit Katzen oder Kleintieren kann er also nicht. Wie es mit Freilauf bei Max an der Seite fester Bezugspersonen später einmal aussieht, lässt sich schwer abschätzen. Es scheint (in übersichtlichem Gelände) nicht gänzlich unmöglich, da er sich sehr eng an seine Menschen bindet und von sich aus deren Nähe sucht – sicher sagen lässt es sich aber nicht.
Von vielen alltäglichen Dingen hat Max keine Ahnung, mit der typischen großen Neugier Nordischer geht er jedoch ohne Schwierigkeiten in die meisten Situationen hinein und kann sich für fast alles erwärmen, Autofahren fand er von Anfang an gut. Wohnungshaltung kennt Max bisher nicht, ebenso hat er noch nie eine Pfote in eine Stadt gesetzt.Für Max werden Menschen gesucht, die ihn mit seinen Nordischen Anteilen und seinem bisschen Wissen annehmen und gemeinsam mit ihm all das erarbeiten, was Max für ein unbeschwertes, alltägliches Zusammenleben mit ihnen noch wissen muss. Sollte ein Garten vorhanden sein, müsste der einen hohen Zaun haben, um Max dort unbeaufsichtigt laufen lassen zu können, mühelos springt der gesunde und fitte Rüde über anderthalb Meter Zäune.
Nothilfe für Polarhunde e.V. www.polarhunde-nothilfe.com Corinna Harders vom „Nordlicht für Notfelle“, Tel: 04822 / 363 004 Fax: 04822 / 363 005 mail: nordlicht(at)polarhunde.de oder Gert Müller 08861 – 1756 (AB) mail: nothilfe(at)polarhunde.de

















