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22.3.2019 : 15:27 : +0100

Nito

Nito - Ein bärenstarker Freund

Nito ist ein fünf-jähriger Husky-Mix und kastriert.

Nito ist ein verspielter und neugieriger Hund, hat viel Spaß an Unternehmungen und erkundet immer mit viel Begeisterung seine Gegend. Man könnte meinen, er freut sich wie ein kleines Kind, wenn ein Zweibeiner kommt und ihn mit ins Gelände nimmt. Er ist überhaupt Menschen gegenüber aufgeschlossen, begrüßt ihn voller Vorfreude auf das, was als nächstes kommt, denn eines hat er bereits gelernt: Wenn sich ihm ein Mensch nähert, dann gibt es meist was spannendes zu entdecken.

Nito, dessen Name Bärenbruder bedeutet, ist ein Kumpeltyp und hat das Potenzial ein Freund fürs Leben zu werden, denn er freut sich immer auf gemeinsame Entdeckungstouren.

 

Kontakt: Nordlicht für Notfelle e.V. www.nordlicht-notfelle.de Tel: 04822/363004, E-Mail: info(at)nordlicht-notfelle.de

Aulim

Aulim ist fünf Jahre alt und kastriert. Der Rüde ist ein Mischling, wir vermuten, dass etwas Akita und Malamute in ihm steckt.Der Rüde ist ein wahres Energiebündel. Er ist sehr neugierig und liebt sportliche Bewegung in jeder Hinsicht. Laufen, Rennen oder mit seiner Gehegepartnerin toben – ihm ist alles recht.Mit uns läuft er hervorragend am Scooter. Er scheint den Scooter samt Zweibeiner mühelos durch das Gelände zu ziehen und verspürt dabei den nordisch natürlichen Drang nach vorn. Wenn er in seinem Element ist, kann ihn nichts aufhalten. In seinem Laufrhythmus verfallen lässt er sich nicht von anderen Hunden ablenken und bleibt bei dem, was er gerade tut.

Aulim ist sehr kontaktfreudig und auch arbeitswillig. Er genießt das Beisammensein mit dem Zweibeiner, er genießt die Zuwendung, hat aber auch großen Spaß an Übungseinheiten, Tricks oder ähnliches. Der Rüde ist sehr intelligent und lernt sehr schnell. Er ist dabei sehr aufmerksam und entwickelt großen Spaß bei den Übungen. Aulim arbeitet sehr gerne und ist über jede Beschäftigung – ob geistig oder sportlich – dankbar.

Aulim braucht ein Zuhause, das ihn sowohl sportlich als auch kognitiv fordern kann. Er braucht eine konsequente aber liebevolle Erziehung. Da Aulim auch Hunden gegenüber sozial ist, wäre auch in einem Rudel gut aufgehoben. Aber eins ist gewiss: Aulim bringt Dynamik und Schwung ins neue Zuhause.

Kontakt: Nordlicht für Notfelle e.V. www.nordlicht-notfelle.de Tel: 04822/363004, E-Mail: info(at)nordlicht-notfelle.de

Luna

Luna ist eine dreijährige, kastrierte Alaskan Malamute Hündin.

Luna ist eine Dame mit Charakter, wie es sich für eine nordische Hündin gehört. Sie liebt es, den Zweibeiner auf ihre charmante Art und Weise zu begrüßen und um ihre Pfoten zu wickeln, um dann im nächsten Augenblick schon wieder mit einer kleinen Eigensinnigkeit um die Ecke zu kommen.Luna ist sehr aufmerksam, neugierig und geht mit jeder Situation selbstbewusst um. Sie liebt den menschlichen Kontakt und genießt ihn in jeder Hinsicht.Sie ist eine Hündin, die für jeden Spaß zu haben ist, sofern er was mit Action zu tun hat. Denn Luna liebt sportliche Bewegung aber ist dabei auch dem Zweibeiner gegenüber aufmerksam und nimmt immer mal wieder zum menschlichen Zweibeiner Kontakt auf. Sie hat Spaß daran, Kommandos auszuführen, sofern es sich für sie lohnt und etwas dabei herausspringt.

Luna ist auch mit Hunden freundlich und macht einen verspielten Eindruck. Sie ist absolut lebensfroh und abenteuerlustig.Da sie eine starke Persönlichkeit ist, lässt sie sich Ressourcen wie Futter nicht wegnehmen. Daher muss man bei Futterneid zwischen Hunden aufpassen. Zwischen Mensch und ihr sollte in dieser Hinsicht ebenfalls trainiert werden.Luna ist eine starke Hündin, die lebenslustig und arbeitswillig ist. Sie sucht ein Zuhause mit sportlicher und geistiger Auslastung. Sie braucht eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Kontakt: Nordlicht für Notfelle e.V. www.nordlicht-notfelle.de Tel: 04822/363004, E-Mail: info(at)nordlicht-notfelle.de

Doki

Doki ist ein 11 Jahre alter Husky Mischling, der seit vergangenem Jahr im MASA Tierheim in Ungarn lebt. Leider machte sich in letzter Zeit sein Alter in Form von Gelenkbeschwerden bemerkbar.Er leidet vor allem unter kalter und nasser Witterung. Wenn ein kalter Wind oder Regen aufzieht, wird Doki schwächer und hat Schmerzen. Leider können wir ihn nicht innerhalb des Tierheims im Warmen halten und der Veterinär ist der Meinung, dass er einen weiteren Winter im Freien nicht überleben könnte.Doki benötigt schnellstmöglich Hilfe um ein gemütliches und warmes Zuhause für sein restliches Leben zu finden, wo er wieder der stolze und liebenswerte Hund sein kann, der er eigentlich ist.

Es fällt sehr schwer einen solch großartigen und edlen Hund in dieser Situation zu sehen, er wird immer schwächer und wir können ihm nicht helfen. Daher hat es oberste Priorität, möglichst schnell ein Zuhause für ihn zu finden, auch weil uns die Zeit davonläuft. Wir haben aktuell bereits einige kalte Nächte.Wenn Doki glücklich und energetisch ist, hat er durchaus einige sehr gute Tage. Wenn sich allerdings seine Symptome merklich verschlechtern, wird es umso schwieriger für ihn wenn der Winter anfängt.Seine Geschichte ist schnell erzählt: Seine Besitzer sind umgezogen und konnten ihn leider nicht mitnehmen. Er kam zusammen mit einem anderen Hund (Totti) in das Tierheim, welcher mittlerweile in der Schweiz beheimatet ist.

Doki ist sehr freundlich und kommt hervorragend mit anderen Hunden zurecht. Er hat noch nie Ärger veranstaltet, unabhängig von der Gesellschaft.Lediglich Katzen mag Doki rassetypisch leider nicht..

Doki ist kastriert, geimpft und gechipt kann sofort übernommen werden.

Befindet sich in einer PS und sucht ein Endzuhause.

Kontakt: p.schubert(at)canifair.de, Telefon abends: 02159-9282199

 

Marley

MARLEY  Rasse: Husky-Mischling Alter: Geboren ca. 01/2013

Geschlecht: Rüde Kastriert: ja Grösse: 60 cm

Herkunft: Spanien Aufenthaltsort: Spanien Vermittlung: Bundesweit

 

Vermittlerin: Hélène Brijnen Email: patas(at)xs4all.nl Telefon: bitte um Kontaktaufnahme per Mail 

MARLEY wurde als Welpe in einem Dorf in der Nähe von Jaén ausgesetzt. Er wurde von einer Familie gefunden und ins Tierheim gebracht. Dort passierte ihm ein neues Unglück: er wurde von seinen Zwingergenossen angegriffen und derart verbissen, dass der Tierarzt seine Rute amputieren musste.

MARLEY ist inzwischen schon fünf Jahre im Tierheim (Stand 2018-02). Im Laufe der Zeit wurde er aus einem glücklichen und sozialen jungen Hund, zu einem unsicheren Hund. Nach seiner schlechten Erfahrung in der Jugend, zeigt er Dominanz. Er mag es nicht, wenn jemand an seinen Napf will, denn sein Futter will er für sich alleine haben. Er lebt deswegen allein in seinem Zwinger. Wenn Marley aber im Freilauf des Tierheims ist, lernt er gerne andere Hunde kennen.Bei fremden Menschen ist MARLEY anfangs schüchtern. Wenn man an seinen Zwinger herangeht, ist er sehr zurückhaltend. Doch wenn er Vertrauen fasst, ist er sehr lieb und anhänglich, mag es gestreichelt zu werden und legt sich auf den Rücken, damit man ihm seinen Bauch kraulen kann, oder er legt seine Füße einem auf den Schoß. Ab und zu wird er von einem jungen Mann abgeholt und spazieren geführt. Marley geht sehr gerne spazieren und läuft dabei gut an der Leine, ohne zu ziehen und ist neugierig auf alles. Er liebt es, überall riechen zu können und Gras zu fressen. Man kann dabei sehen und fühlen, wie glücklich er in diesen Momenten ist.

Für Marley wird eine Hundeerfahrene Familie gesucht, ohne kleinen Kinder. Die Menschen, die ihn adoptieren, brauchen Geduld und Erfahrung, einen Hund zu erziehen und an ein normales und fröhliches Hundeleben heran zu führen. Geben Sie ihm diese Chance, und Marley wird es ihnen mit seiner ganzen Liebe, Zuneigung und Dankbarkeit zurück geben.Wenn Sie sich für MARLEY interessieren und ihm ein Zuhause schenken möchten, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf, bitte unter Erwähnung Ihres Wohnorts.MARLEY wiegt ca. 27 kg; er wird geimpft, gechipt, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und kann mit einem EU-Heimtierpass im Gepäck Spanien verlassen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=qwpcPaerYZc

Apachi

Apachi ist ein Siberian Husky und im Mai 2007 geboren. Er hat seine Besitzerin verloren und ist deshalb ins Nordlicht gekommen.

Apachi hat ein ausgeglichenes Gemüt, er freut sich über jeden Zweibeiner, der ihn besucht und mit ihm Kontakt aufnimmt. Dabei begrüßt er einen aber nicht überschwänglich, sondern eben wie es sich für einen gesetzten Herrn gehört. Er ist freundlich und interessiert, genießt Streicheleinheiten aber zieht sich husky-typisch auch wieder zurück, wenn es ihm genügt.Apachi ist aber ganz und gar nicht träge. Spaziergänge und lange Touren sind für ihn genau das Richtige und zieht dabei begeistert nach vorne. Auch am Scooter oder Fahrrad läuft er gut und findet dabei schnell seinen gleichmäßigen Laufrhythmus.Körperlich ist Apachi anfangs etwas dünn gewesen, aber er entwickelt sich positiv und baut durch kontinuierliches Laufen Muskulatur auf und verbessert seine Kondition.

Apachi ist ein freundlicher und ausgeglichener Begleiter, der mit vielen Situationen gelassen umgeht und auch weiterhin großen Spaß an körperlicher Beschäftigung hat und diese auch dringend braucht.

Kontakt: Nordlicht für Notfelle e.V. www.nordlicht-notfelle.de Tel: 04822/363004, E-Mail: info(at)nordlicht-notfelle.de

 

Bobi

Bobi wartet auf sein Glück 

Rasse: Siberian Husky Geschlecht: männlich, kastriert Geburtsdatum: 22.06.2009

Verträglichkeit: mit den meisten Artgenossen, beiderlei Geschlechts

Katzen/Kleintiere: nein Kinder: evtl. ältere Kinder Autofahren: sehr gerne

Stubenreinheit: ja Alleinebleiben: ja, einige Stunden

derzeit in der Auffangstation in Burladingen-Gauselfingen auf der schwäbischen Alb

Bobi lebte bisher in einer Familie. Leider hat er nach dem Baby geschnappt, weshalb er sein Zuhause verloren hat.In der Auffangstation haben wir festgestellt, dass Bobi sein Futter verteidigt. Daher wäre uns ein kinderloser Haushalt für ihn am liebsten, wobei wir auch eine Vermittlung zu hundeerfahrenen Teenagern nicht komplett ausschließen möchten.Der ansonsten freundliche, aufgeschlossene Rüde geht unheimlich gerne spazieren, ist dabei gut gelaunt und unternehmungslustig. Nur das Geschirranziehen behagt ihm nicht so sehr – ihm ist das Überstreifen über den Kopf unangenehm, aber sobald diese Hürde geschafft ist, kann man den Gurt relativ unkompliziert schließen. Wir gehen davon aus, dass er im Laufe der Zeit Vertrauen aufbauen wird und diese Routine-Prozedur gelassener meistert.Bobi hat mit seiner früheren Familie zuletzt in der Stadt gewohnt, was ihn eindeutig in Stress versetzt hat. Er konnte zwar immer gut gehändelt werden, ist in dieser Umgebung jedoch etwas unsicher. Sein Vertrauen ist insgesamt leicht eingeschränkt.Für den hübschen Rüden suchen wir Menschen, die gemeinsam mit ihm eine feste Bindung und eine enge Vertrauensbasis aufbauen. Bobi wäre als Einzelhund in ländlicher Umgebung sicher sehr glücklich, bei stimmiger Chemie hätte er allerdings auch gegen einen Hundekumpel nichts einzuwenden.

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

Kontakt: Silcherstr. 10, 72250 Freudenstadt Tel.: 07441 / 95 19 95, Fax: 07441 / 95 19 96 E-Mail: nothilfe(at)polarhunde.de

Joschi

Hallo ihr da draußen, ich bin Joschi und lebe seit dem 17.10 2011 im Tierheim Berlin. Ich habe einen großen Wunsch, ich suche ein eigenes Zuhause, ich möchte hier raus, bitte helft mir.

Ich bin ein Schäferhund- Malamute- Mix und am 13.5. 2009 geboren. Die Leute hier sagen dass ich kastriert gechipt und geimpft bin. Und das Beste ist, sie sagen dass ich keine chronischen Erkrankungen habe.Leider hat es das Leben für mich bisher nicht sonderlich gut gemeint. Ja auch in Deutschland gibt es das.....geboren bin ich in einem Berliner Hinterhof mit vielen anderen und meine Leute zu denen ich dann kam waren schon ganz alt. Ich war eben einfach nur da - nicht dass sie mich nicht gemocht hätten, aber die alten Leutchen konnten mit mir nichts unternehmen. Sie waren auch nicht in der Lage mir etwas zu lernen - z.B. das was ein Hund wissen muss, wie er sich anderen Hunden gegenüber verhalten sollte. Naja - wie schon erwähnt, für einen Hund mit meiner Abstammung waren es wohl nicht die richtigen Leutchen.

Und dann kam was kommen musste. Ich habe dann drei mal zugebissen und der Amtstierarzt entschied dass ich wegen Überforderung ins Tierheim musste Seitdem darf ich nur noch mit Maulkorb und an der Leine nach draussen - aber an den Maulkorb habe ich mich prima gewöhnt. Immer wenn jemand vom Tierheim den Maulkorb in die Hand nimmt, weiß ich dass ich spazieren gehen darf und freue mich total...Zwar waren meine ersten Spaziergänge mehr als chaotisch für mich und meine Pfleger - denn andere Hunde, Kinder, Radfahrer, vorbeilaufende Menschen usw. waren alle sehr suspekt für mich, denn ich hatte diese blöde Leinenaggression - aber meine Menschen hier im Tierheim haben viel mit mir gemacht und mir gezeigt dass ich ganz entspannt bleiben kann und soll. Ich weiß auch dass ich mich prima anstelle, mir wird oft gesagt dass ich das ganz toll mache, ich strenge mich ja auch total an, damit ich ein Zuhause finde. Für prima Leckerlies mache ich so ziemlich alles.Die Leute hier im Tierheim sagen, es ist vieles schief in meinem Leben gelaufen, es war nicht meine Schuld, ich hatte unter der Dummheit und Verantwortungslosigkeit der Menschen zu leiden.Aber nun ist es eben so - jetzt werden wir mit dir nach vorne gucken.Ich suche jetzt auf diesem Weg ruhige und souveräne Menschen welche mich als ihren Besten Freund zu sich nehmen und ihr Leben mit mir teilen.Ich bin ein ganz ruhiger und verschmuster Hund und liebe es mich an meine Vertrauensperson anzulehnen.

Wenn diese Menschen oder dieser Mensch mit mir ausgedehnte Spaziergänge unternimmt und mir evtl ab und zu ein Bad in einem See oder Bach ermöglicht dann gehört mein Herz komplett ihm.Nur bitte keine Katzen oder andere Tiere in meinem Revier das schätze ich überhaupt nicht..... Und weil ich eben schon gebissen habe sollten auch keine Kinder zur Familie gehören.Ich weiß, das ist alles etwas viel, aber ich und mein Hundeherz gehören dir - wenn dein Herz mir gehört. Wenn jetzt da draussen jemand denkt dass ich sein Hund sein könnte, dann soll er bitte meinen betreuenden Pfleger Herrn Prinich unter 030/76888220 anrufen. Aber bitte bitte nur ganz ernst gemeinte Anrufe ......bis bald euer wartender Joschi

Christel.Kujawa(at)Arcor.de

Balu

Balu  Rasse: Siberian Husky Geschlecht: männlich, kastriert

Geboren: November 2011

Verträglichkeit: Artgenossen: Hündinnen und Rüden Kinder: nein

Katzen: nein Kleintiere: nein Stubenreinheit: ja Autofahren: ja Alleinebleiben: ja

Balu lebt in unserer Auffangstation in der Schwäbischen Alb.

Eigentlich bringt Balu alles mit, was sich Menschen von einem Nordischen wünschen. Der Huskyrüde kommt mit Artgenossen beiden Geschlechts zurecht, ist verspielt, verhält sich ruhig beim Autofahren, kennt das Leben im Haus, ist stubenrein und kann sogar alleine bleiben - wären da nicht Balus Probleme mit Menschen.Er wurde abgegeben, weil sich schlussendlich keine Besserung seines Verhaltens abgezeichnet hat, obwohl einiges versucht wurde. Wir wollen nicht bewerten, ob diese Maßnahmen auch die richtigen waren und wo das Problem genau lag, dennoch liegt die Vermutung nahe, dass der Umgang mit Balu nicht der richtige war. Wir haben hier einen sehr misstrauischen Schlittenhund vor uns, der Menschen nicht so recht einschätzen kann und sich sehr schnell bedrängt fühlt. Dazu gehört bereits ein Anfassen von fremden Personen. Dies quittiert Balu mit deutlichem Drohverhalten und das sollte auch als solches wahrgenommen und akzeptiert werden.

Balu hat sich bereits in der Vergangenheit gegen Übergriffe (aus seiner Sicht) verteidigt, er hat seine Zähne deutlich eingesetzt, es gab einen Beißvorfall.Es ist keine Respektlosigkeit des Hundes, es ist ein Verhalten, das er sich aufgrund unbekannter Gründe angeeignet hat. Wie bereits erwähnt, fehlt ihm das Vertrauen. Wir möchten diese Eskalation nicht beschönigen, wir wollen sie erklären, damit Balu überhaupt eine Chance bekommen kann.Balu braucht also Menschen, die seine schroffen Abwehrreaktionen akzeptieren können bevor er zum letzten Mittel greift, denen bewusst ist, dass dieser Rüde Geduld und Verständnis braucht, ehe er sich überhaupt öffnen kann. Auf der Station zeigt er auch deutlich, wem er folgen will, und wem nicht. Anders als man es vom Sibirier gewöhnt ist, sucht er die Distanz zum Menschen.Unterwerfungsversuche, Rangreduktionsmaßnahmen oder sonstige „gängige Mittel“, um den Hund zu brechen, würden ihn zu einem wirklich gefährlichen Hund machen!

Dabei ist Balu aber nicht unberechenbar, er zeigt auch, sofern er Raum hat, konfliktvermeidende Körpersprache und weicht aus. Er ist nicht auf Konfrontation aus, doch in beengten Situationen weiß er sich nicht anders zu helfen, als sein bisheriges Verhalten abzuspulen.Deshalb ist dieser Husky ein Spezialfall und braucht fachkundige Menschen, die am besten Erfahrung mit „Problemhunden“ haben, die nicht versuchen, Balu unterzuordnen, sondern ihn souverän eingliedern können, während sie sich langsam sein Vertrauen erarbeiten. Er braucht Zeit und die Möglichkeit auch ausweichen zu können.

Aufgrund seiner Vorgeschichte wird Balu nicht in einen Haushalt mit Kindern vermittelt. Idealerweise haben Interessenten die Möglichkeit, den Huskyrüden über einen längeren Zeitraum kennenzulernen und mit Begleitung auf unserer Auffangstation schon etwas mit ihm zu arbeiten.Denn Balu ist für alle Arten der Beschäftigungen sehr aufgeschlossen, sodass man ihn manchmal bremsen muss. Es freut ihn richtig, Suchspiele zu absolvieren und er geht auch unheimlich gerne Spazieren. Positive Interaktion mit dem Hund ist mit sehr großer Wahrheit der Schlüssel für ein Zusammenleben.Beschäftigt man sich auf diese Weise mit ihm, zeigt sich Balus Potential. Er möchte doch gefallen und ist alles andere als ein „böser Hund“.Sind Sie die Nadel im Heuhaufen, die Balu bei sich aufnehmen möchte oder es sich zumindest vorstellen kann? So melden Sie sich bitte bei uns und machen einen unverbindlichen Kennenlerntermin aus.

Kontakt: Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

Tel.: 07441 / 95 19 95, E-Mail: nothilfe@polarhunde.de

 

 

 
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