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28.5.2017 : 22:24 : +0200

Tierschutzverein Europa

www.tierschutzverein-europa.de

U. Hübner utehuebner(at)googlemail.com Tel.0761-475602

Mery

Name: Mery Geburtsdatum: 20.08.2016 Schulterhöhe: ca. 53 cm

Rasse: Dalmatiner–Mischling Geschlecht: weiblich

Aufenthaltsort: Pflegefamilie, Baeza; Spanien

Diese hübsche Junghündin heißt Mery und ist Liebe pur auf vier Beinen. Sie wurde unterernährt und in einem schlechten Zustand, zusammengerollt liegend, an der Straße gefunden. Mery wurde vom Tierarzt untersucht, dann bekam sie Futter und Wasser.Diese anhängliche, lustige Hündin überträgt Ihnen ihre gesamte Freude und Energie. Sie ist immer gutgelaunt, sehr gesellig und liebt es mit anderen Hunden zu spielen. Wenn man Mery ruft, kommt sie freudig angerannt und möchte gestreichelt werden. Mery genießt lange Spaziergänge, bei denen die neugierige Maus, schon super an der Leine läuft.

Diese süße Maus, mit ihrem hübschen Gesicht und ihren großen Ohren, verdient eine aktive Familie, die mit ihr ausgedehnte Spaziergänge unternimmt und ihr Sicherheit und Geborgenheit gibt.

Hier gibt es noch merh Bilder von der freundlichen Hündin: http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&show=dogs&id=8431

Wenn Sie dieser tollen Junghündin ein wunderschönes Zuhause schenken möchten, kontaktieren Sie Merys Vermittlerin Ute Hübner.Mery wird gechipt, geimpft, entwurmt und mit einem internationalen Impfpass ausreisen.

Ansprechpartnerin Ute Hübner Handy: 0173 - 4679026 (ab 16:00 Uhr)

HP: www.tierschutzvrein-europa.de E-mail: ute.h(at)tsv-europa.com

Toto

Name: Toto Geburtsdatum: 15.01.2007 Geschlecht: männlich

Größe: 29 cm Rasse: Malteser Aufenthaltsort: Mi fiel Amigo, Andujar, Spanien 

Dieses drollige Kerlchen ist Toto, der kleine Pechvogel. Pech hatte er eigentlich nur, weil seine Familie mit 3 Hunden und 3 Kindern dachte, es wäre inzwischen ein Hund zu viel und beschlossen ihn als den ältesten, an die Großmutter weiter zu geben.Die Oma muss von dieser Entscheidung vielleicht wenig angetan gewesen sein, denn sie ging nie mit Toto spazieren und sie arbeitet auch noch. Der kleine Rüde ist vielleicht schon etwas älter, aber er ist in guter gesundheitlicher Verfassung und noch richtig fit. Er war es immer gewohnt, dass er einmal täglich spazieren geführt wurde und das fehlte ihm nun schmerzlich.Das wirkliche Problem spielte sich aber an den Wochenenden ab, da fuhr die Großmutter zu ihrem Freund in die Nachbarstadt und ließ Toto alleine in ihrem Haus. Das Haus hat eine offene Terrasse und die Zaunpfähle sind so weitläufig, dass Toto sich dazwischen durchschieben kann. Gewitzt wie der kleine Rüde ist, dachte er sich, hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner! und büxte am Wochenende regelmäßig aus, um sich seinen vermissten Spaziergang zu holen und natürlich auch aus purer Langeweile und Einsamkeit. So kam es, dass die Polizei ihn öfter einsammelte und die Großmutter mehrmals nach ihrer Rückkehr am Sonntag verwarnte.Das war der Dame zu unangenehm und sie gab Toto im Tierheim von Alberto und Alicia ab. Die beiden sagen, Toto ist vielleicht kein junger Hund mehr, aber er ist großartig. Er wünscht sich seine Spaziergänge, aber sehr viel mehr Ansprüche hat er nicht. Er ist gesund und vital, spielt immer noch sehr gerne, rennt gerne und liebt auch Kinder, nachdem er mit dreien aufgewachsen ist. Keiner kann seinem drolligen Charme widerstehen. Wer mag den fidelen kleinen Herrn aufnehmen?

Hier gibt es auch noch zwei Videos von dem Schätzchen: http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&id=8404

Natürlich reist Toto geimpft, gechipt, kastriert, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und mit einem internationalen Impfausweis in den Pfötchen aus. Bitte melden Sie sich bei seiner Ansprechpartnerin Elli Schlicht.

Telefon: 0345-1214023 HP; E-mail: elfriedeschlicht(at)gmail.com

Cuqui

Name: Cuqui Geburtsdatum: 12.10.2009 Geschlecht: weiblich Größe: 38 cm

Gewicht: 10 kg Rasse: Mischling

Aufenthaltsort: Perros con Alma, Zaragoza, Spanien 

Diese süße Maus, die ihr auf den Bildern seht, das bin ich Cuqui!Mein Name könnte aber genauso gut Optimistin sein – denn die bin ich voll und ganz!Ich wohne derzeit in einer Hundepension, namens Perros con Alma, in welche Julieta mich aufgenommen hat.Meine Tage waren eigentlich schon gezählt, denn ich saß, bevor Julieta mich gerettet hat, bereits in der Perrera (spanische Tötungsstation) in Huesca und habe dort voller Angst um mein Leben gebangt. Den Grund wieso ich dort gelandet weiß ich selber nicht – ich habe doch garkeinen Unfug gemacht. Es könnte sein, dass ich in die Tötungsstation kam, weil ich blind bin – das hat vermutlich meinen alten Besitzern nicht gefallen und war ihnen wohl viel zu anstrengend! Aber ich habe doch so schöne große Augen, und nur weil ich mit ihnen nichtmehr sehen kann, bedeutet doch nicht, dass ich auf einmal keine Liebe und Zuneigung mehr brauche.

Ich bin schon seit längerer Zeit blind, ob das angeboren ist oder erst im Laufe meines Lebens passiert ist, daran erinnere ich mich nichtmehr genau. Aber man kann deutlich sehen, dass ich mich damit schon auskenne und gut mit meiner Blindheit umgehen kann. Es gibt Zeiten, da sind meine Augen grün, dann schwarz und manchmal leuchten sie sogar rötlich – ich bin also was ganz ganz Besonderes!!Als Julieta mich in das Tierheim, in dem ich jetzt bin, gebracht hat, konnte ich mich schon nach wenigen Stunden zurecht finden und habe schnell gelernt, wo die Bäume stehen und wo ich vielleicht nicht unbedingt dagegen laufen sollte – ich kann mich also trotz Blindheit gut und vor allem schnell anpassen!!Ich bin zwar blind und habe schon einige Hundejahre hinter mir, aber ich bin immer noch ein aktiver Hund, der gerne mit seinen Artgenossen spielt, immer fröhlich und vor allem sehr optimistisch. Wenn man mir so im Auslauf beim Herumsausen zusieht, könnte man meinen, ich bin gar nicht blind. Ich brauche natürlich viel Hilfe, Geduld und Sicherheit, aber sobald ich diese bekomme, bin ich eine treue Seele und fange schnell an zu vertrauen. Ich suche eine Familie, die Verständnis für meine Blindheit hat, mich unterstützt und mit mir bis an das Ende meines hoffentlich noch langen Hundelebens ganz viel kuschelt!

Überlegen Sie sich bitte gut, ob Sie mich adoptieren möchten, denn wenn ich einmal bei Ihnen bin, möchte ich dort nichtmehr weg!Wer will diesem Goldschatz sein Herz schenken und ihr ein schönes Leben mit viel Geduld und vor allem Zuneigung, Liebe und Sicherheit ermöglichen? Cuqui hat ihre Koffer schon gepackt und kann es nichtmehr erwarten, endlich ihre Reise nach Deutschland in Ihre neue Familie zu starten.. Für Informationen über Cuquis Adoption, melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin Regina Ehrat.

Hier gibt es noch ein Video von der mausi: http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&id=8390

Ansprechpartnerin: Regina Ehrat Handy: 0175-8502268 HP: www.tierschutzverein-europa.de E-mail: regina.ehrat(at)gmx.de

 

Melissa

Name: Melissa Rasse: Deutsch-Drahthaar-Mix Geschlecht: Weibchen

Ungefähres Geburtsdatum: 11.2014 (2 Jahre alt)

Ungefähre Größe: 54 cm

Aufenthaltsort: Perros con alma, Zaragoza 

Die Tierärzte in den Tötungen sehen jeden Tag Hunde in bedauernswertem Zustand herein kommen. Wenn einem Tierarzt dann noch das Kommentar heraus rutscht: 'der Hund hatte bisher ein wirklich schreckliches Leben' kann man sich gut vorstellen, WAS unsere hübsche Melissa mitmachen musste.Auch sie gehört zu der riesigen Fraktion der Jagdhunde, die für ihre Besitzer nichts weiter als 'Mittel zum Zweck' sind; ist Jagdsaison und Wochenende und man geht auf die Jagd, nimmt man den Hund. Ist eben keine Jagdsaison oder man hat keine Zeit, dann wird der Hund oft unter unwürdigsten Verhältnissen gehalten. Unsere Melissa war in einer Art Verschlag angekettet, ohne Licht, ohne Versorgung, oft tagelang sich selbst überlassen.

Warum der Jäger sie am Ende als 'nicht mehr tauglich' betrachtete ist nicht bekannt, er entsorgte sie eben in dieser Perrera. Wäre Melissa ein Galgo hätten sich sicher hunderte Organisationen um sie gekümmert, doch all die Podencos, Pointer, Bretonen oder eben Drahthaar haben leider nicht diese Lobby und beenden ihr Leben daher allzu oft an diesen grausamen Orten.

Melissa hatte Glück; Julieta von 'perros con alma' hörte von ihrer Geschichte und holte sie dort raus.Leider hat Melissa einen erhöhten Leishmaniosewert, jedoch sind Organe und Proteinogramm in Ordnung. Sie wird zur Zeit mit Alopurinol behandelt. Dazu bekommt sie - vielleicht das erste mal in ihrem Leben - gutes und ausreichendes Futter. Auf den Fotos ist sie noch etwas verschüchtert und viel zu mager, aber mittlerweile hat sie sich wieder zu einer fröhlichen, agilen Hündin entwickelt, die die 'Patentante' für alle anderen kleineren oder jüngeren Hunde spielt.

Der Drahthaar ist ein intelligenter agiler Hund mit starker Bindung an seine Familie. Mit entsprechendem Training und etwas Weitsicht wird sich Melissa also später auch ableinen lassen. Dazu sind diese Hunde wesensfest und freundlich, was sie zum Familienhund bei sportlichen Leuten prädestiniert. Bitte geben Sie Melissa diese Chance und lassen Sie sie in ihr Herz und in Ihr Heim einziehen. Zu allen Fragen rund um Melissa und den Adoptionsablauf melden Sie sich bei ihrer Vermittlerin Katharina Koch

Hier kommt noch ein Video und mehr Bilder von der intelligenten Hündin:

http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&id=8264

Ansprechpartnerin:Katharina KochHandy: 0171-2833368

HP: www.tierschutzverein-europa.de

E-mail: katharina.k(at)tsv-europa.com

 

Bobo

Name: Bobo Rasse: Mischling Geschlecht: Rüde

Ungefähres Geburtsdatum: 02.2015 (1 Jahr alt)

Ungefähre Größe: 60 cm Aufenthaltsort: Tierheim Emmendingen

In Bobos bernsteinfarbenen Augen kann man sich endlos verlieren. Dazu sein unglaublich liebes und anhängliches Wesen, gepaart mit seiner guten Laune und seinem Optimismus. Er lässt einem keine andere Wahl, man muss ihn einfach gern haben!Bobo ist ein ehemaliger Streuner und sein Leben auf der Straße vermutlich verantwortlich für sein Handicap. Einer spanischen Tierfreundin fiel der Rüde glücklicherweise auf, als er ziemlich abgemagert im Müll nach etwas Essbarem suchte und dabei sein verletztes Bein hinter sich herzog. Sie brachte ihn zu einem Tierarzt, der sehr schnell einen kompletten Durchbruch seines Oberarmknochens, dem sogenannten „Humerus“ diagnostizierte. Wir mutmaßen, dass Bobo bei seinen Streifzügen mal von einem Auto angefahren wurde.

Bobo wurde sofort operiert und vor wenigen Tagen (Stand Januar 2017) konnte nun auch die Platte entfernt werden.Er wird physiotherapeutisch behandelt und wir setzen alles daran, dass er bald wieder auf allen vier Pfoten sein Leben in vollen Zügen genießen kann. Letzteres läuft bereits prima nach Plan, Bobo freut sich über die Zuwendung, seine sichere Bleibe, sein gemütliches Körbchen, seine regelmäßigen Mahlzeiten, er freut sich über die Tatsache, dass er sich um nichts mehr selbst kümmern muss. Etwas zeitintensiver gestaltet sich der Reha-Plan. Nicht nur, dass die Schmerzerinnerung noch fest in Bobos Kopf verankert ist, er hat sich auch einfach schon zu gut mit seinem Vorankommen auf drei Beinen arrangiert und nimmt sich keine Zeit, das lädierte Beinchen wieder mit einzubinden. Das muss Schritt für Schritt und mit viel Geduld trainiert werden.Zu gerne wüssten wir den Buben lieber heute als morgen in seinem neuen Zuhause. Einem Zuhause, in dem er all die Unterstützung und Zuwendung bekommt, die er braucht um sich weiter zu regenerieren und entwickeln. Bobo ist jung, motiviert, verträglich mit seinen Artgenossen, er ist verschmust, gutmütig und chronisch gut gelaunt.

Hier gibt es noch Videos von dem Buben: http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&show=dogs&id=8004

Wenn Ihr euch ein Leben mit Bobo vorstellen könnt, dann setzt euch mit Heike Lais in Verbindung. Sie betreut ihn im Tierheim Emmendingen bei Freiburg und kann euch auch weitere Fragen bestens beantworten.

Heike Lais Telefon: 07664-60277 Handy: 0172-6059206

E-mail: laisheike(at)aol.com HP: www.tierschutzvrein-europa.de

Triana

Name: Triana Rasse: Podenca Geschlecht: Weibchen

Ungefähres Geburtsdatum: ca. 07.2012 Ungefähre Größe: 45 cm

Aufenthaltsort: Andújar

Dürfen wir euch unsere hübsche Podenca Triana vorstellen? Sie ist 4 Jahre alt und ca. 45 cm groß. Somit gehört sie zu den mittelgroßen Hundis.Triana wurde in einem kleinen Rudel auf den Straßen von Marmolejo gefunden. Das Rudel irrte dort voller Hunger und Durst herum. Ein junger Mann wurde auf die Hunde aufmerksam und versuchte sie zu fangen. Doch Triana hatte viel zu große Angst und haute schnell ab. Vermutlich hatte sie keine schönen Erinnerungen an die Menschen.

In der Nähe befand sich eine Autowerkstatt, dort legte der Mann Futter und Wasser aus und am nächsten Tag stand Triana vor der Werkstatt und wartete auf ihn. Also versorgte er die Hündin jeden Tag, bis sie ihm endlich vertraute und er sie ohne Probleme mit nach Hause nehmen konnte.Alberto und Alicia beschreiben Triana als etwas schüchtern aber nicht ängstlich. Sie verhält vorbildlich mit allen Hunden und könnte sicherlich zu einem Ersthund dazuvermittelt werden.Sie zeigt keinerlei Dominanz und ist sehr gehorsam. Sie ist ein ruhiger und ausgeglichener Hund.Etwas Sport in Form von langen Spaziergängen würde der Mausi mit Sicherheit auch zu Gute kommen. Ihre Familie sollte ihr geduldig und ruhig gegenübertreten, denn Triana wird anfangs etwas Zeit brauchen.Seit ihr genau diese Familie? Dann meldet euch bitte an Trianas Vermittlerin Petra Bezler, sie wird euch all eure Fragen beantworten und bei der Vermittlung dieser Mausi behilflich sein.

Hier kommen noch zwei Videos von der hübschen Hündin: https://www.youtube.com/watch?v=rPB_Cd58PbQ

https://www.youtube.com/watch?v=_PrSrRn40ko

Kontakt: Petra Bezler Telefon: 07761-57455 Handy: 0172-9171623

E-mail: tsv-europa(at)petrabezler.de

Victor,0

Name: Victor ( Rüde ) Rasse: Mischling Größe: 70 cm und 33 kg (Untergewicht)

Geboren ca: 12.10.2015

Positiv auf Anasplasmose, in Behandlung; alle weiteren Werte des MM Test negativ

Perros con alma, Zaragoza  

Wenn man so groß ist wie ich dann ist es doppelt schwer satt zu werden. Ich bin doch gerade mal ein Jahr alt, da will ein Hund doch spielen und toben und Kräfte messen und nicht jeden Tag ums Überleben kämpfen müssen! Aber so ist das halt hier in Spanien, wir Mischlinge sind nichts wert und wenn wir dann noch mehr als 40 cm in der Schulter messen laufen wir schon lange nicht mehr unter 'Hund' sondern unter 'Köter'.Ich weiß nicht was ich mir habe zu Schulde kommen lassen bei meinem Vorbesitzer, aber offensichtlich habe ich alles falsch gemacht was man falsch machen konnte, denn Prügel habe ich reichlich bezogen. Also bin ich fremden Menschen gegenüber erst einmal vorsichtig abwartend.

Mittlerweile wurde ich von dem älteren Ehepaar aufgenommen dass so eine Art 'private Sammelstelle für Hunde' betreibt. Dort leben noch 30 oder 40 andere Hunde aber das macht mir keine Angst. Mit Hunden verstehe ich mich super, egal ob groß oder klein, Männlein oder Weiblein.Die Menschen die ich schon kenne finde ich mittlerweile auch ganz toll, dann kuschele ich mich an sie und versuche ein paar Streicheleinheiten zu ergattern. Aber bei so vielen Hunden ist das gar nicht so einfach. Ich bin doch gerade erst ein Jahr alt und gebe mir wirklich alle Mühe alles richtig zu machen.Ich brauche nur jemanden mit einem XXL Körbchen der mir diese Chance gibt, der mir mit Geduld und Konsequenz erklärt was ich darf und was ich nicht darf, der gerne draußen ist und trotz meiner imposanten Größe versteht was für ein zartes Seelchen eigentlich dahinter steckt. Wollt ihr mir diese Chance geben? Dann meldet Euch bei meiner Vermittlerin Nina Friedrich: Handy: 0163 7763864 ( 19.00 – 22.00 Uhr ) e-mail: sams.futterparadies(at)gmail.com 

Hier kommen noch zwei Videos von dem großen Kerl.

https://www.youtube.com/watch?v=Jo8Garei3qM

https://www.youtube.com/watch?v=YaiUTb544oI

Lucky

Name: LUCKY Geschlecht: Rüde Rasse: Mischling Geboren: 7. Dezember 2005

Schulterhöhe: 52 cm

Krankheiten: keine (negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet)

Hallo, ich bin Lucky!

Was für eine Langeweile! Tag ein, tag aus schaue ich durch die Gitter meines Zwingers und frage mich, wie die Welt wohl außerhalb des Tierheims aussieht. Die kurze Zeit, die ich in Freiheit lebte, ist schon so lange her, dass ich mich nicht mehr dran erinnern kann. Ich war damals noch ein Welpe, und nun „feiere“ ich bald meinen zehnten Geburtstag. Wir waren ein ganzer Wurf süßer Welpen: Nero, Luna, Danko, Lupo und ich. Nur Nero hat ein Zuhause gefunden, wir anderen sitzen immer noch hier und warten auf ein Wunder.

Ich bin sehr lieb und menschenbezogen – jedenfalls bei Frauen. Von ihnen lasse ich mich gerne stundenlang streicheln und schmusen. Männern gegenüber bin ich jedoch sehr misstrauisch, da müsst Ihr Geduld mit mir haben, um mein Vertrauen zu gewinnen. Für mein Alter bin ich noch sehr fit, verspielt und lustig. Ich liebe den täglichen Auslauf im Freigehege und spiele gerne mit Artgenossen. Das möchte ich bei Euch natürlich auch: Lange Spaziergänge kennen ich noch gar nicht, das muss unglaublich spannend sein! Ich will die Welt erkunden, mit anderen Hunden spielen, rennen und toben, den Wald erschnüffeln und alles nachholen, was ich verpasst habe. Keine Sorge: Ihr müsst nicht für den Iron Man trainieren, um meinen Bewegungsdrang zufriedenzustellen. Auch Agility muss nicht auf dem Stundenplan stehen. Ich will einfach ein Zuhause bei liebevollen Menschen, einen Platz, wo ich erwünscht bin und glücklich sein darf.

Unsere Geschichte ist so traurig wie viele andere Hundegeschichten aus Spanien: Unsere Mama wurde ungewollt schwanger, weil unser Besitzer zu geizig war, sie kastrieren zu lassen. Er hat sich nicht die Mühe gemacht, Adoptanten zu suchen, sondern hat uns einfach auf einem Campingplatz entsorgt – wie Müll. So geht man mit Lebewesen nicht um! Gott sei Dank haben Tierschützer mich und meine Geschwister gefunden und im Tierheim untergebracht. Aber ich weiß, dass es da draußen noch ein besseres Zuhause gibt als Zwinger mit Holzhütte.

In meine Erziehung müsst Ihr ein bisschen Zeit investieren, denn Rüden gegenüber bin ich etwas dominant. Aber ich bin ein schlaues Kerlchen und lerne schnell, dass ich nicht immer den Boss raushängen lassen kann. Lasst mir etwas Zeit zur Eingewöhnung, zeigt mir, was ich als Familienhund darf und was nicht, gebt mir eine Aufgabe und was zum Denken – und dann steht dem Zwei- und Vierbeinerglück nichts mehr im Wege. Denn trotz meiner langen Zeit hier habe ich weder Marotten noch ein Trauma erlitten.

Bitte zeigt mir, dass ein Lucky tatsächlich Glück haben kann.

Hier gibt es noch ein Video:http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&id=4352

Worauf wartet Ihr noch? Meldet Euch bitte bald bei meiner Vermittlerin Bianca Korus.

Telefon: 07191/3698 948 ab 19 Uhr,Handy: 0177 -2476338

E-mail: bianca.m(at)tsv-europa.com

 

Mika

Name: Mika Rasse: Bracken Mischling Geschlecht: weiblich  Alter: 05.12.09

Schulterhöhe: 56 cm Gewicht: 22 kg  

Hallo, ich bin Mika!Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Das ist mir so mega-peinlich! Ich verliere Urin. Nicht alles auf einmal, sondern ich tropfe so vor mich hin. Die Menschen wollen, dass ihre Mitbewohner stubenrein sind, deshalb werden Welpen so schnell wie möglich ans Gassigehen gewöhnt. Nur bei sehr alten Hunden schaut man gnädig darüber hinweg, wenn sie Blasenschwäche bekommen. Aber ich bin noch jung und sollte „dicht“ sein. Vielleicht hat mich mein ehemaliger Besitzer (ein Jäger) deshalb im März 2012 Tierheim abgegeben. Draußen im Wald war das kein Problem, aber in der Behausung wollte er das nicht haben. Aber ich mache das ja nicht mit Absicht.Hätte er mich zum Tierarzt gebracht, hätte er gemerkt, was los ist. Aber das kostet Geld, und da gibt man den Hund lieber im Tierheim ab (ok, er hätte mich auch im Wald erschießen können, von daher ist er noch ein relativ „netter“ Mann). Nach einigen Untersuchungen stellte man fest, dass meine Blase total verklebt war. Im Januar 2013 wurde ich in Madrid operiert, das heißt: Meine Blase wurde rekonstruiert. Ohne diese OP wäre ich ein Leben lang ein Bettnässer (bzw. Hundekorbnässer) geblieben. Nun hängt alles vom Training ab. Ich muss nämlich erst üben, den Urin in der neuen Blase zurückzuhalten. Da strenge ich mich auch tierisch an, das könnt Ihr mir glauben. Oder denkt irgendjemand, dass ein Hund gerne in seinem eigenen Pipi liegt?Ein paar Fortschritte hab ich auch schon gemacht. Ich kann meinen Urin zunehmend zurückhalten. Wenn ich aus dem Zwinger darf, flitze ich gleich raus und setze mich zum Pieseln hin. Das klappt immer besser. Ich bin so stolz auf mich – und so glücklich, denn nach ein paar Wochen oder Monaten Training wird meine künstliche Blase ganz normal funktionieren, und ich bin überzeugt, dass ich bei Euch bis zum Gassigehen aushalten kann. Allerdings bin ich keine Kandidatin für ganztags Berufstätige. Das sind wir Hunde zwar grundsätzlich nicht, denn wir brauchen viel Liebe und Aufmerksamkeit, aber bei mir kommt eben mein kleines Handicap hinzu. Selbst wenn ich nicht mehr tropfe, so sollte ich doch alle paar Stunden kurz vor die Tür, um mich zu erleichtern. Ihr werdet nach einer Weile gut einschätzen können, in welchen Intervallen ich raus muss. Außerdem werde ich mich bemühen, es Euch rechtzeitig anzuzeigen.Als active Hündin sollte ich sowieso mehrmals am Tag raus, um mich austoben zu können. Aber Vorsicht: Ich wurde zur Jagd ausgebildet, und das steckt in mir drin. Es waere toll, wenn Ihr schon Erfahrung mit Jagdhunden hättet. Wenn es nicht auf Euch zutrifft, sollten wir eine sehr gute, auf Jagdhunde spezialisierte Hundeschule besuchen. Denn ich will ja nicht mein Leben lang an der Leine laufen. Genau das ist nämlich das Ergebnis, wenn Hundebesitzer mit einem Jagdhund überfordert sind.

Was gibt es sonst noch über mich zu sagen? Ich bin eine sehr freundliche, liebevolle, menschenbezogene Hündin, die sich gerne kraulen lässt und viel Liebe zurückgibt. Auch mit Artgenossen komme ich klar – egal ob Rüde oder Hündin. Nur Katzen, Kaninchen oder andere potenzielle Jagdtrophäen sollten nicht bei Euch wohnen. Ich brauche Kumpels auf Augenhöhe, denn ich liebe es, zu spielen.So, nun wisst Ihr so ziemlich alles über mich. Ich bin nicht traurig, wenn Ihr Euch mit der Entscheidung Zeit lasst. Lieber warte ich noch ein paar Wochen oder Monate, wenn ich dadurch genau das passende Zuhause finde. Außerdem hab ich bis dahin meine Blase so gut im Griff, dass Ihr keine Angst mehr um Eure teuren Orientteppiche machen müsst. Kleiner Scherz – welcher Hundebesitzer kauft sich schon teure Teppiche?Selbstverständlich bin ich komplett geimpft, kastriert, gechipt, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und habe einen EU-Ausweis im Koefferchen.Kerstin Ruthsatz

e-mail: keruthsatz80@googlemail.com

Tel.: 07651 9362034

Handy: 0173 3031425

 

 

Rocky

Name: Rocky Rasse: Mischlingsrüde Größe: 43cm Geboren: 07.07.2015

Mittelmeertest negativ 

Von all den Hunden auf dieser Finca des Grauens bin ich wohl eines der ärmsten Schätzchen. Ich wurde mit 3 Monaten hier auf das Gelände gebracht, in den Zwinger gesetzt den ihr auf den Fotos seht - und das war es. Ich sitze wahrlich und wahrhaftig meine gesamte Lebenszeit alleine ohne jeglichen Kontakt zu Mensch oder Spielkamerad in diesem Loch feste.Unsere Besitzer hatten Geld und sammelten Tiere wie andere Leute Porzellantassen. Und genau so wurden wir auch behandelt, hübsch aufgereiht in Käfigen, Zwingern oder Boxen, jeden Tag von einem Angestellten mit Futter und Wasser versorgt - und das war es. Ich durfte nichts von der Welt sehen, durfte nicht mit den anderen Rennen und Spielen und auch der Tierarzt wurde nicht als notwendig erachtet.

Ich kenne nichts und alles Fremde macht mir Angst. Dann nehme ich lieber Reiß-aus und wenn das nicht mehr geht weil es eben nur ein Zwinger ist dann zeige ich meine Zähnchen und mache auf gefährlich. Dabei habe ich eigentlich nur Angst - Angst und noch mal Angst. Ihr solltet also auf jeden Fall Hundeerfahrung und genügend Geduld haben wenn ihr mich adoptieren wollt. Aber ich bin ja nur ein gutes Jahr alt, wir haben also jede Menge Zeit dassDu mir die Welt zeigst und ich lerne dass mir keiner etwas tun will.Nun war den Besitzern das Geld ausgegangen, der Angestellte kam uns nicht mehr versorgen und es ist noch nicht einmal Diesel da um die Wasserpumpen zu starten. Wir sitzen bei 40 Grad ohne Wasser und Schatten in den Zwingern eingesperrt! Die ersten Schwachen sind schon von uns gegangen und wenn wir anderen nicht ganz schnell hier raus kommen wird uns die Polizei bald beschlagnahmen und als 'nicht mehr vermittelbar' in die nächste Tötung bringen.

Man soll keinen Hund nur aus Mitleid adoptieren, aber genau an Euer gutes Herz muss ich appellieren wenn ich noch irgendeine Chance auf ein paar schöne Jahre haben will!

Bitte meldet Euch bei meiner Vermittlerin Ute Hübner zu allen Fragen bezüglich meiner Adoption.

e-mail: utehuebner(at)googlemail.com Tel: 0761 475602 

Hier kommt noch ein Video von dem armen Tropf: https://www.youtube.com/watch?v=qLeQcRN4r4Y

Canelo

Name: Canelo Rasse: Mischlingsrüde Größe: 67 cm Geboren: 07.08.2011

Ich bin ein echter kleiner Hasenfuss im Hundepelz. In meinem ganzen Leben habe ich noch nichts gesehen außer meinem Zwinger in dem ich wohne seit ich ein Baby bin und dementsprechend macht mir alles Angst.Ich kenne keine anderen Menschen als den Typen der uns jeden Tag das Futter gebracht hat und deswegen habe ich auch vor allen anderen Menschen Angst.In meinen ganzen fünf Lebensjahren habe ich noch nie das Grundstück bei Zaragoza (Spanien) verlassen auf dem ich jetzt wohne, es war ein goldener Käfig. Unsere Besitzer hatten Geld und sammelten Tiere wie andere Leute Porzellantassen. Und genau so wurden wir auch behandelt, hübsch aufgereiht in Käfigen, Zwingern oder Boxen, jeden Tag von einem Angestellten mit Futter und Wasser versorgt - und das war es. Ich durfte nichts von der Welt sehen, durfte nicht mit den anderen Rennen und Spielen und auch der Tierarzt wurde nicht als notwendig erachtet. Und da ich auch kein repräsentativer Rassehund bin wurde ich auch nicht gerade zimperlich behandelt.

Ich kann weder an der Leine laufen noch kenne ich Auto fahren oder all die anderen Dinge da draußen. Und weil das noch nicht reicht bin ich positiv auf Leishmaniose getestet. Aber ich bin ein echter Goldschatz und verstehe mich super mit allen anderen Hunden und Tieren. Ihr müsst halt nur etwas Geduld mit mir haben und mir zeigen dass die Welt spannend und freundlich ist, nicht grausam und erschreckend.Nun war den Besitzern das Geld ausgegangen, der Angestellte kam uns nicht mehr versorgen und es ist noch nicht einmal Diesel da um die Wasserpumpen zu starten. Wir sassen bei 40 Grad ohne Wasser und Schatten in den Zwingern eingesperrt! Die ersten Schwachen sind schon von uns gegangen und wenn wir anderen nicht ganz schnell hier raus kommen wird uns die Polizei bald beschlagnahmen und als 'nicht mehr vermittelbar' in die nächste Tötung bringen.

Man soll keinen Hund nur aus Mitleid adoptieren, aber genau an Euer gutes Herz muss ich appellieren wenn ich noch irgendeine Chance auf ein paar schöne Jahre haben will!Bitte meldet Euch bei meiner Vermittlerin Heidi Rimkus zu allen Fragen bezüglich meiner Adoption.

Hier kommt noch ein Video von dem verschreckten Kerlchen:

https://www.youtube.com/watch?v=gd8IjWYFOjk 

Kontakt Heidi Rimikus Handy:0157 74363910 e-mail: heidi.rimkus(at)web.de

Duna

Name: Duna Geburtsdatum: 16. 07. 2014 Schulterhöhe: ca. 50 cm

Rasse: Podenca Geschlecht: weiblich

negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet

Duna wanderte in der sengenden Hitze bei 45 Grad, auf dem Standstreifen einer stark befahrenen Strasse entlang, die fast ihr Tod gewesen wäre.

Tierschützer die die Maus entdeckten, probierten sie einzufangen, was ihnen auch nach einer Stunde gelungen war, nachdem die süße Hündin sich müde gelaufen hatte.

Duna war sehr in Panik und wollte nicht ins Auto einsteigen, sie verbrachten ca. zwei Stunden um Duna anzulocken und um ihr zu zeigen, daß sie ihr nichts antun wollen. Nachdem die Tierschützer Duna´s Vertrauen gewannen, konnten sie die Maus auch streicheln, was sie sehr genossen hat und auch die Nähe der Retter suchte.

Duna wurde zum Tierarzt gebracht, wo sie untersucht wurde und dieser feststellte, dass die süße Maus nicht gechipt war, was auch in Spanien eigentlich Pflicht ist.

Er sah auch, dass ihre Rute stümperhaft abgeschnitten wurde und sie sich an den Fußballen starke Verbrennungen zugezogen hatte. Wer der Hundeschänder war, wird wohl immer im Dunkeln bleiben…Duna wurde von einer Pflegefamilie aufgenommen, bei der sie sich von dem Ganzen erholen konnte und auf eine super Familie wartet, die sie adoptiert und ihr das Zuhause schenkt was sie sich verdient hat. Die tolle Maus ist extrem anhänglich, liebt Kinder und spielt gerne mit anderen Hunden.

Sie ist sehr intelligent, sie gehorcht gut wenn man sie ruft, ist sehr verspielt und kommt mit allen Hunden aus, ob Männlein oder Weiblein. Am Anfang ist sie sehr vorsichtig, was aber der Rasse entspricht und nachdem was sie durchgemacht hat, sobald Duna aber aufgetaut ist, weicht sie Ihnen nicht mehr von der Seite. Wenn Sie der süßen Maus das Zuhause schenken möchten, was sie sich verdient hat, so kontaktieren Sie bitte, Duna´s Vermittler Claudia & Michael Mellert.

Kontakt: mellertcm.tsv(at)gmail.com Michael: 0151 / 41958993, Claudia: 0152 / 08520286

Lobi

Name: LOBI Geschlecht: weiblich Alter: März 2010 Schulterhöhe: 55 cm

Gewicht: 15 kg Kastriert: nein (bei Ausreise)

Krankheiten: keine

Blutanalyse vom 19. Juli 2016: negativ getestet auf Mittelmeerkrankheiten (Leishmaniose, Ehrlichiose, Anaplasma und Lyme-Borreliose). Es wurde lediglich eine leichte Anämie festgestellt. Anfang September wird die Analyse wiederholt.

Hallo, ich bin Lobi!

Ich bin ein unbeschriebenes Blatt und warte nur darauf, dass Du es mit unserer gemeinsamen Geschichte füllst. Dass ich bisher noch gar nichts kenne, liegt daran, dass meine Welt nur aus wenigen Quadratmetern bestand – gerade so viel, wie mir die Kette erlaubte, mit der ich an einer Baracke befestigt war. Ich lebte sechs Jahre als Kettenhündin! Keine Bewegung, schlechtes Futter, Vernachlässigung pur. Die zwei Leute, die ich bewusst nicht als „Herrchen“ und „Frauchen“ bezeichne, haben es selbst nicht leicht. Sie gehören zum sogenannten „Prekariat“, lebten mit Hühnern, Schafen und weiteren Hunden zusammen und haben genug damit zu tun, sich selbst über Wasser zu halten. Aber hier soll es nicht um meine Besitzer gehen, sondern um mich. Denn um mich kümmerte sich bislang niemand.

Ich war nur Mittel zum Zweck. Ein Wachhund, der nichts zu bewachen hatte. Keine Hundehütte, keine Decke oder Kissen, keine Ruhepause von meinem „Job“, ganz zu schweigen von Auslauf, Spielen oder Streicheleinheiten. Die einzige Aufmerksamkeit, die mir zuteil wurde, waren Schläge. Jetzt wisst Ihr, warum ich noch nichts, aber auch gar nichts von der Welt kenne und Menschen gegenüber (noch) sehr misstrauisch bin.Zum Glück sind meine Besitzer umgezogen und konnten mich nicht mitnehmen. Denn so kam ich ins Tierheim ADPCA in tieZaragoza, was in meinem Fall eine sehr positive Wendung in meinem Schicksal bedeutete. Hier habe ich schon viele Dinge kennengelernt, vor allem: endlich ohne die schwere Kette am Hals herumlaufen zu dürfen! Ich lebe mit anderen Hunden im Zwinger, teile eine große Hundehütte mit ihnen, und ich hab mein eigenes Kissen. Im Freigehege kann ich herumspringen und mit meinen Hundekumpels spielen. Das ist alles noch so neu, so vielseitig, so spannend, und es macht mir Hoffnung auf mehr.

Was die Zweibeiner angeht, da bin ich noch sehr misstrauisch. Schließlich hab ich die erste Hälfte meines Lebens keine guten Erfahrungen gemacht. Wenn die Betreuer meinen Zwinger betreten, sehen sie schon von Weitem die Angst in meinen Augen. Wenn sie mich anfassen und streicheln wollen, zittere ich am ganzen Leib wie Espenlaub. Doch in ihren sanften Stimmen liegt so viel Liebe, dass ich langsam auftaue. Schließlich musste ich auf das, was sie mir geben, jahrelang verzichten. Trotz meiner Angst hab ich sie nie angeknurrt oder mich anderweitig feindselig verhalten. Im Gegenteil: Wenn sie mich jetzt besuchen, laufe ich ihnen entgegen, um keine Streicheleinheit zu verpassen.Wer jetzt denkt, ich sei ein „gestörter“ Hund, dem muss ich widersprechen. Schon nach den ersten Tagen im Tierheim ADPCA hat sich meine Angst reduziert. Für eine Hündin, die sechs Jahre lang angebunden war, ist das eine ordentliche Leistung. Aber Vertrauensbildung braucht Zeit, und die müsst Ihr mir geben, wenn Ihr mich adoptiert. Es kann durchaus ein paar Wochen dauern, bis ich mich an mein neues Zuhause, fremde Menschen, unbekannte Gerüche und bedrohliche Situationen gewöhnt habe. Ich kenne keine Wohnung, keine Straßen, Autos, Treppen, Fahrstühle oder laute Kinder. Meine Adoption bedeutet viel Arbeit, Zeit und Geduld. Wenn Ihr mir all das entgegenbringt, werdet Ihr reichlich belohnt von meiner Liebe und Treue.

Man hat mir nicht nur die ersten sechs Jahre meines Lebens gestohlen, sondern auch meine Würde als Hund. Nun will ich die (mindestens) nächsten sechs Jahre bei lieben, verständnisvollen Menschen verbringen, die viel Zeit für mich haben, respektvoll mit mir umgehen und mir zeigen, dass man Zweibeinern auch vertrauen kann. Diese Vertrauensarbeit können die Leute im Tierheim ADPCA aus Zeitgründen nicht erfüllen. Deshalb brauche ich Euch! Nach der Eingewöhnung werden mir die langen Spaziergänge im Wald, die ausgedehnten Kuschel- und Schmusestunden vor dem Fernseher und die Ball- und Suchspielchen als etwas ganz Normales vorkommen. Ich habe so viel nachzuholen! Also lasst mich bitte nicht lange hier sitzen.

Mag sein, dass ich eine Herausforderung bin, aber unter der ängstlichen Schale wartet eine liebevolle, gutmütige Traumhündin! Ich brauche Dich als starken Rudelführer, an dem ich mich orientieren kann und der mir zeigt, dass ich vor all den neuen Sachen keine Angst haben muss. Ein Anfängerhund bin ich also nicht. Es ist sehr wichtig, dass Ihr versteht, dass ich Euch nicht gleich wild wedelnd entgegenspringen werde. Auf keinen Fall will ich wieder im Tierheim landen, weil Euch meine Eingewöhnung zu lange dauert.

Wenn bei Euch schon ein verträglicher Ersthund wohnt, wäre das phantastisch (aber nicht Bedingung). Ich komme jedenfalls mit allen Vierbeinern aus – egal ob Rüde oder Weibchen, jung oder alt. Und ganz „nebenbei“ bin ich eine bildhübsche Hundedame mit wunderschönen Honigaugen und einem perfekten Benehmen!

Hier gibt es noch mehr Fotos und zwei Videos von mir: http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&id=7854

Wollt Ihr meine Schale vorsichtig durchbrechen? Dann meldet Euch bitte bald bei meiner Vermittlerin Ute Hübner. Handy: 0173 - 4679026 E-mail: ute.h(at)tsv-europa.com

Pluto

Name: Pluto Rasse: Sibirien Husky Geboren ca. 2002 Größe: 68cm

Im Tierschutz erlebt man immer wieder schlimme Geschichten, die von unserem alten Pluto gehört sicher zu den Dingen die man eigentlich nicht erleben will.

Pluto ist der alte Freund und Weggefährte von dem kleinen Quintin (auch auf unserer HP). Die beiden versuchten auf sich alleine gestellt in einem kleinen Ort Nahe Zaragoza irgendwie durchzukommen.Die Einwohner duldeten sie, doch keiner hatte Mitleid mit dem 'Alten und dem Kleinen'. Sie schliefen draußen ob es im Winter bitterkalt und nass war oder im Sommer heiß ohne Schatten.Es war eine Frage der Zeit bis ein Auto die beiden übersah und erfasste. Quintin hatte Glück im Unglück, er kam mit einigen Schrammen davon. Der alte Pluto konnte jedoch nicht mehr so schnell reagieren und wurde erfasst.Eine große Wunde war die Folge. Immerhin dämmerte dem Ayuntamiento der Stadt dass die Hunde in diesem Zustand nicht weiter auf der Straße überleben würden und so packte man die beiden ein und brachte sie zu dem alten Ehepaar in der Nähe auf das Grundstück. Damit war das Ayuntamiento das Problem los, für die beiden verletzten Hunde war dies jedoch keine Verbesserung. Das alte Ehepaar meint es gut und nimmt alle Hunde auf die ihnen gebracht werden, jedoch sind sie mit den mittlerweile 30 - 40 Hunden vollkommen überfordert, es fehlt an Zeit und auch an finanziellen Mitteln den Tieren gerecht zu werden. Plutos Wunden wurden also nicht tierärztlich versorgt und entzündeten sich letztendlich so schlimm dass sich Maden darin ausbreiteten.

Julieta von 'perros con alma' versucht den Hunden dort zu helfen so gut es geht. Als sie die beiden armen Kreaturen in ihrem desolaten Zustand sah packte sie beide sofort ein und brachte sie zum Tierarzt. Pluto wurde operiert und wird sich erholen - er ist ein Kämpfer! Quintin ist mit ein paar Prellungen davon gekommen.

Beide dürfen sich jetzt in einer Pension erholen. Bei Pluto stellte sich eine weitere traurige Tatsache in der Pension heraus: er kann nicht vernünftig gerade aus laufen. Vermutlich war er viele viele Jahre irgendwo als Hofhund an einer Kette angebunden und als er zu alt und unnütz wurde hat man ihn auf die Straße gesetzt. Es ist unglaublich wie dieser alte Schatz das alles überlebt hat.

Hier gibt es noch mehr Bilder und zwei Videos von dem Buben: http://www.tierschutzverein-europa.de/anzeige.php?lang=&id=7747

Für Pluto wünschen wir uns aus ganzem Herzen nun eine Familie die ihm zumindest die verbleibenden Monate oder Jahre noch all die Liebe gibt, die er nie erfahren durfte. Wir wünschen ihm eine Familie mit ebenerdigem zu Hause und Garten wo er noch erleben kann dass die Welt aus mehr als einem Radius von 90cm besteht und die ihn zumindest ein klein bißchen von dem vergessen lässt was er alles erleben musste.Vermutlich wird er nicht mehr viel Zeit haben und gerade deshalb zählt jeder Tag Glück für ihn. Bitte melden Sie sich bei seiner Ansprechpartnerin Marion Pöschl, wenn Sie ihm diese Chance noch geben wollen.

Kontakt: Petra Bezler Tel: 07761 57455 tagsüber

oder abends und am Wochenende: 0172 9171623 e-mail: tsv-europa(at)petrabezler.de

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